Jahr: 2018

Bildquelle: www.co2online.de | Phil Dera

Gute Vorsätze fürs Klima: Energieverbrauch zum Jahreswechsel prüfen und senken

Mieter und Hauseigentümer sollten vor dem Jahresende ihre Zählerstände ablesen. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Rahmen der vom Bundesumweltministerium beauftragten Kampagne „Mein Klimaschutz“ hin. So lassen sich vor allem bei Preiserhöhungen unnötige Kosten vermeiden. Außerdem fällt es dadurch leichter, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken.

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Stromspeicher-Inspektion 2018: Studie nimmt Solarstromspeicher unter die Lupe

Mit einer Solarstromanlage auf dem Dach und einem Batteriespeicher im Haus können sich Privathaushalte selbst mit Strom versorgen. Was bislang fehlt, ist ein unabhängiger Vergleich der am Markt erhältlichen Solarstromspeicher. Im Rahmen der „Stromspeicher-Inspektion 2018“ hat die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) erstmals die Energieeffizienz von 20 Speichersystemen geprüft.

Beim Hausbau hat Bauherr Wolfgang Ströbele besonderen Wert auf ein ausgeklügeltes Heizsystem gelegt. Mit Wärmepumpe und -speicher von Kermi sowie Photovoltaikanlage und Akku-Speicher konnte er sich diesen Wunsch erfüllen: Seine Doppelhaus-Hälfte (rechts) ist energetisch weitestgehend autark und er heizt ohne fossile Brennstoffe. | Bildquelle: W. Ströbele

Wärmepumpe in bester Gesellschaft – mit dem richtigen Konzept nahezu energieautark leben

Wärmepumpen sind so beliebt wie nie. Kein Wunder, ermöglichen sie doch ein umweltschonendes und kostensparendes Heizen. Für viele Bauherren und Modernisierer ist die Frage deshalb nicht, ob es eine Wärmepumpe werden soll – sondern welche und wie sie optimal eingesetzt wird. Bauherr Wolfgang Ströbele aus Holzkirchen bei München macht es vor.

Anforderungen an das barrierefreie und altersgerechte Bad

Pflege findet meist zuhause statt: Anforderungen an das Pflegebad

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat die Ergebnisse seiner neuen Studie zum „Pflegebad 2030“ vorgestellt. Im Rahmen einer Fachtagung mit der Seniorenwirtschaft veröffentlichte die oberste Interessenvertretung von über 50.000 Handwerksbetrieben der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erstmalig die wichtigsten Ergebnisse einer breit angelegten wissenschaftlichen Untersuchung zur Zukunft des Badezimmers als Ort für die ambulante Pflege.

Der komplett mit Furnierleuchten verkleidete Bartresen im StadtWIRT Restaurant Bremen ist ein echter Eye-Catcher. (Foto: WOODEN Germany)

Design-Furnierlampen voll im Trend

Furnier bezeichnet dünne Blätter aus Holz, die mit der Säge vom Stamm geschnitten werden. Nur wenige Millimeter sind diese Blätter für gewöhnlich dick – und damit dünn genug, um Licht hindurchzulassen. Lampen aus Furnier liegen gerade voll im Trend. Sie überzeugen durch präzise Handwerkskunst und bieten ein leuchtendes Designerlebnis aus feinstem Naturwerkstoff.

Der Nissan Leaf wird als erstes Elektroauto für Primärregelleistung qualifiziert und wird damit offiziell als Regelkraftwerk in das deutsche Stromnetz integriert. (Foto: The Mobility House / Nissan)

Wann kommen E-Autos als mobile Stromspeicher?

Die Idee ist nicht ganz neu: Um das Stromnetz in wind- und sonnenarmen Stunden zu unterstützen, ließen sich Elektroautos entladen. Gibt es viel Ökostrom, dann ließen sich die Autobatterien als zusätzliche Speicher nutzen. Jetzt wurde erstmals ein Elektroauto formal als Kraftwerk zugelassen und kann offiziell Strom ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Neuronen

Künstliche Intelligenz optimiert Regelung von Heizungsanlagen

Heizen mit (künstlichem) Köpfchen: Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) entwickelt in seinem Projekt „ANNsolar“ Methoden, um künstliche neuronale Netzwerke in die technische Regelung von Solarthermieanlagen einzubinden. So sollen selbstlernende Netzwerke die Effizienz von thermischen Solaranlagen deutlich steigern und die Regelmechanismen gleichzeitig vielseitiger und einfacher machen.

Gehbehinderte Frau im Rollstuhl von Stufen blockiert

KfW-Förderung für Barrierereduzierung neu aufgelegt

In Deutschland gibt es zu wenig barrierearmen oder -freien Wohnraum. Die demographische Entwicklung wird das Problem weiter verschärfen. Viele Hausbesitzer fragen sich, ob es Zuschüsse für barrierefreies Sanieren gibt. Die gute Nachricht: Ab sofort stellt der Bund über das KfW-Programm 455 „Altersgerecht Umbauen“ wieder Zuschüsse von 5.000 bis 6.250 Euro zur Barrierereduzierung bereit.