Jahr: 2021

Baustoffmangel - Recycling

Baustoffmangel: Bundesrat legt Standards für Herstellung & Verwertung von Ersatzbaustoffen fest

Ersatzbaustoffe sollen für Bauherrn attraktiver werden. So kommen weniger Primärbaustoffe zum Einsatz und natürliche Ressourcen werden geschont. Mit der neu vom Bundesrat beschlossenen Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz gelten erstmals deutschlandweit gültige Vorgaben für den Einsatz mineralischer Abfälle wie Bauschutt, Schlacken oder Gleisschotter.

Alte Aluminiumfenster

Fast 40 Prozent der Fenster in Deutschland sind sanierungsbedürftig

Laut einer aktuellen Studie sind 235 Mio. Fenstereinheiten in Deutschlands Wohngebäuden veraltet und sollten energetisch saniert werden. Über 12 Mio. Tonnen CO2 jährlich ließen sich so einsparen, weist eine vom Verband Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF) veröffentlichte Untersuchung nach. In ganz Deutschland gibt es insgesamt rund 634 Mio. Fenstereinheiten.

Kunden können mit dem neuen Energielabel wesentlich leichter den Energieverbrauch von z. B. mobilen Klimageräten einschätzen. (Foto: Copyright Europäische Union, 2021)

Energielabel verstehen: Wie viel Stromkosten verursachen mobile Klimageräte?

Mobile Klimageräte sind eine schnelle Lösung bei Sommerhitze. Deswegen startet jedes Jahr zum Sommeranfang ein Run auf die Geräte. Leider müssen mobile Klimageräte in diesem Sommer noch nicht mit dem neuen, deutlich aussagekräftigeren Energielabel ausgezeichnet sein. Wir erklären daher, wie sie das alte Label richtig interpretieren und Ihre Stromkosten richtig abschätzen.

Erdwärme-Nutzung in Niedersachsen 2020 (Grafik: Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG))

Erdwärme-Nutzung in Niedersachsen 2020

Niedersachsen ist ein Flächenland. Das heißt auch, genug Platz zum Bohren von Erdwärmesonden oder zum Verlegen von Flächenkollektoren. Daher überrascht es nicht, dass Niedersachsen bei der Erdwärmenutzung deutlich zugelegt hat. Inzwischen sind fast 19.000 Erdwärmeanlagen installiert – Hannover ist Spitzenreiter.

Elektroauto lädt an Ladestation

2030: Elektromobilität senkt Haushaltsstrompreise

Kohlendioxid vermeiden und Geld sparen: Dieser scheinbare Widerspruch könnte sich durch die Elektromobilität vielleicht auflösen. Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG untersuchte gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, wie sich die Strompreise für Privathaushalte im Jahr 2030 ändern, wenn die Zahl der privaten Elektrofahrzeuge weiter steigt.

Solarwärme: Förder-Programme richtig kombinieren

Heizungen mit Solarwärme (Fachwort: „Solarthermie“) sind eine bewährte umweltfreundliche Technologie, bei der die Energie der Sonne zum Erwärmen von Trinkwasser oder zur Heizungsunterstützung genutzt wird. Im Jahresverlauf werden so bis zu 60 Prozent des Warmwasserbedarfs gedeckt. Die Verbraucherzentrale erklärt, wie Sie die aktuellen Förderprogramme richtig kombinieren!

Grüner Wasserstoff im Erdgasnetz

Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft haben eine Technologie entwickelt, mit der sich Wasserstoff und Erdgas kostengünstig und effizient voneinander trennen lassen. Die Membran-Technologie macht es möglich, beide Stoffe gemeinsam durch das Erdgasnetz zu leiten und am Zielort voneinander zu trennen. Für den Transport und die Verteilung von Wasserstoff ist dies ein großer Fortschritt.

Das beste Heizsystem - Umfrage

Wärmepumpe und Solarthermie führen aus Kundensicht bei Ökologie & Wirtschaftlichkeit

Eine aktuelle Befragung von EUPD Research im Rahmen des Energiewende Awards unter Hausbesitzern zeigt, dass Wirtschaftlichkeit das wichtigste Entscheidungskriterium beim Kauf einer Heizung ist. In Solarthermie und Wärmepumpe sehen die meisten Befragten die beste Lösung in Bezug auf Wirtschaftlichkeit. Auch in ökologischen Aspekten überzeugen erneuerbare Energien. Die Gasheizung punktet bei Verfügbarkeit und technologischer Reife.

Luftaufnahme Haus Vinke in Norden ©Powertrust GmbH

Objektbericht: Die ganz private Geschichte eines Solarpioniers

Drei eigene Photovoltaik-Anlagen innerhalb von 20 Jahren: Das ist die Bilanz von Uwe Vinke aus dem ostfriesischen Örtchen Norden. 2000, 2004 und noch einmal in diesem Frühjahr packte den heute 65-Jährigen das Photovoltaik-Fieber. Und führte zu einem großen Erfahrungsschatz. Eine Geschichte über abgelaufene EEG-Förderung, Stromspeicher, Eigenverbrauch und Autarkie sowie Mieterstrom.

Schnellladegesetz beschlossen: BMVI schafft Grundlage für 1.000 Schnellladehubs

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, 10. Februar 2021, den von Bundesminister Andreas Scheuer vorgelegten Gesetzentwurf zur Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge – Schnellladegesetz beschlossen. Damit schafft das BMVI die rechtliche Grundlage für die geplante Ausschreibung zum Aufbau eines öffentlichen Schnellladenetzes mit 1.000 Standorten.

Bildquelle: © millefloreimages - Adobe Stock

Baden-Württemberg legt Förderprogramm für PV-Stromspeicher neu auf

Mit 10 Millionen Euro neuen Fördermitteln will Baden-Württemberg sein Stromspeicher-Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ weiterführen. Das gab das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vor Kurzem bekannt. Voraussichtlich ab April können die neuen Fördermittel beantragt werden. Die wichtigsten Fragen zur alten & neuen Speicherförderung im Ländle haben wir hier zusammengestellt.

Wichtige Frist: PV-Anlagen bis 31.01. im Marktstammdatenregister melden!

Betreiber von Energieerzeugungsanlagen sind verpflichtet, ihre Anlagen inklusive Batteriespeicher bis zum 31. Januar 2021 im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur zu registrieren. Das betrifft auch private Betreiber wie Hauseigentümer, die eine Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach installiert haben. Werden die Anlagen nicht rechtzeitig angemeldet, droht ihnen ab Februar eine Aussetzung der EEG-Förderung für den eingespeisten Strom.