Sanierung

DESAX zeigt schwache Nachfrage nach Heizungen und starke nach Fenstern

Anders sieht es bei der Nachfrage nach Fenstern aus, die mit deutlich mehr als 100 Index-Punkten ein starkes erstes Halbjahr abschließen. Die Kategorien Dach und Dämmung schnitten ebenfalls im Verhältnis gut ab. Vor allem die Monate Mai und Juni standen voll in der Gunst der Fensterbranche.Die DESAX-Zahlen sind weitgehend Deckungsgleich mit den eher schwachen Halbjahreszahlen des BAFA-Marktanreizprogramms (MAP) im Heizungsbereich. Dieses fördert mit staatlichen Mitteln die Investition von Erneuerbaren Wärmeerzeugern. Hier blieben die Bereiche Solar, Biomasse und Wärmepumpen sehr weit hinter den Erwartungen. Während im ersten Halbjahr 2013 beispielsweise zirka 14.000 Solarthermie-Förderungen zugestimmt wurde, ging die Zahl im Vergleichszeitraum 2014 mit knapp 11.000 Förderanträgen drastisch zurück. Die Solarthermie-Branche hatte bereits 2013 mit einem zweistelligen Minus einen herben Markteinbruch durchlebt.Doch nicht nur die Solarthermie war von dramatischen Einbrüchen behaftet, auch der Bereich Biomasse ging in der Zahl der Zuschüsse von 16.091 auf 12.840 zurück. Ebenfalls Rückläufig war die Anzahl der Zuschüsse auf Wärmepumpen. Hier wurden vergleichsweise 3.056 Zuschüsse im ersten Halbjahr 2013 bewilligt, während es 2014 im gleichen Zeitraum nur noch 2.742 waren. Da Luft-Luft-Wärmepumpen jedoch keine Förderung erhalten, gibt die Zahl der Förderbewilligungen jedoch kaum Einblick auf die Absatzzahlen der Branche insgesamt.Der DESAX wird gemeinsam vom Fachportal Daemmen-und-Sanieren.de und dem Fachmagazin EnBauSa.de erhoben und veröffentlicht.

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