Energie

Neue Einspeisevergütungen für PV-Anlagen nach EEG 2014

PV-ZUBAU IM ERSTEN HALBJAHR 45 PROZENT SCHWÄCHER ALS IM VORJAHR

Aus den kürzlich veröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur geht ebenfalls hervor, dass im ersten Halbjahr 2014 gerade einmal knapp 30.000 neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 1.015,282 Megawatt installiert wurden. Das entspricht einem Minus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum. 2013 lag die neu installierte Gesamtleitung zwischen Januar und Juni noch bei rund 1,8 Gigawatt.

Die in Deutschland installierte Photovoltaik-Gesamtleistung lag zum 30. April 2014 bei insgesamt 36,7 Gigawatt.

BASISDEGRESSION BEI PV-VERGÜTUNGSSÄTZEN SINKT AUF 0,5 PROZENT

Nach der EEG-Reform gibt es eine Änderung bei der Degressionsberechnung von Photovoltaik-Vergütungssätzen. Mit Inkrafttreten der EEG-Novelle zum 1. August 2014 wird die Basisdegression von vormals 1,0 auf 0,5 Prozent gesenkt. Da der abgeänderte Zubaukorridor der Bundesregierung von jährlich zwischen 2.500 und 3.500 Megawatt auf 2.500 Megawatt für alle Erneuerbare-Energien-Anlagen eingegrenzt wurde und dieser noch nicht überschritten ist, greift der neue „atmende Deckel“ noch nicht. Betreiber von PV-Dachanlagen bis 10 kW Gesamtleistung werden daher im August 2014 mit 12,75 Cent/kWh vergütet, Dachanlagen bis 40 kW mit 12,40 Cent/kWh, weitere Solarstromanlagen bis 500 kW mit 11,09 Cent/kWh und schließlich erhalten PV-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung bis 500 kW 8,83 Cent/kWh.

Grafik & Quelle: Bundesnetzagentur (BNetzA) 

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