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TÜV Rheinland und Fraunhofer ISE verbessern Brandschutz bei Photovoltaik-Anlagen

Der zweite Fokus liegt auf der Sicherheit von Rettungskräften im Falle eines Brandes. Bislang hat es zwar relativ wenige Vorfälle gegeben, doch bislang mangelt es an eindeutigen Verfahren und Informationen. Da Photovoltaikanlagen selbst bei geringem Lichteinfall noch Spannung erzeugen, befinden sich Einsatzkräfte in einer schwierigen Situation. Der Deutsche Feuerwehrverband hatte aus diesem Grund kürzlich gefordert, Photovoltaikanlagen mit einer zusätzlichen Notabschaltung im Brandfall auszustatten. Horst Thiem von der Branddirektion München, einem Partner des Projektes, betrachtet die Problematik vor allem langfristig: „Solarenergie ist eine Energiequelle der Zukunft. Wir werden noch sehr lange Zeit diese saubere Technologie nutzen. Deshalb können und müssen wir Standards setzen, die bestmögliche Sicherheit gewährleisten, auch bei einem technischen Defekt oder Brand.“

Bild: Außentestfeld von TÜV Rheinland in Köln,  © Tüv Rheinland

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