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Erneuerbare Energien bauen ihren Anteil an der Stromproduktion weiter aus

Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, begrüßt die Entwicklung hinter den Zahlen, gibt allerdings zu bedenken, dass die erneuerbaren Energien noch keine grundlastfähige Versorgung sicherstellen können. Noch seien keine ausreichenden Speicher vorhanden und auch die Forschung in diesem Gebiet bedürfe weiterer Anschübe.

Insgesamt lag die Windenergie wiederholt auf Platz 1 der Statistik: mit 6,2 (2009: 6,7) Prozent stellte sie den größten Anteil erneuerbarer Energie am Strommarkt bereit. Die Verstromung von Biomasse führte zu einem Anteil von 4,7 (4,4) Prozent und die Wasserkraft befindet sich mit 3,2 (3,3) Prozent auf dem dritten Platz. Die Photovoltaik konnte ihren Anteil mit 2% (1,1) gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln.

Bild: © BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

1 Kommentar

  1. Sylvia063 sagt

    Der Einsatz von erneuerbaren Energien ist viel wichtiger als je zuvor. Atomkraftwerke verursachen leider viele hochgradig radioaktive Abfälle die nicht entsorgt und auch leider nirgendwo auf der Erde wirklich sicher endgültig gelagert werden können. Auch unsere fossilen Brennstoffe sind leider nur in begrenzter Menge vorhanden. Wenn man dann auch noch bedenkt wie lange die Entstehung dieser fossilen Brennstoffe gedauert hat dürfte jedem klar werden das wir auch nicht einfach warten können bis wieder neue entstanden sind. Abgesehen davon verursacht jede Art der Verbrennung immer giftige Gase die unsere Luft weiter verpesten. Umso wichtiger wird es daher die Energie so zu gewinnen das weder radioaktive Abfälle noch giftige Gase durch die Verbrennung entstehen. Es wird höchste Zeit das endlich mehr Strom durch Wasserkraft, Windräder oder Solarzellen erzeugt wird. Sicherlich wird es noch sehr lange dauern bis diese umweltfreundlichen erneuerbaren Energien die komplette Versorgung gewährleisten können. Je höher aber der Anteil vom Ökostrom ist umso besser ist es für alle. Viele Hausbesitzer haben bereits Solarzellen auf dem Dach um so Energie zu gewinnen. Diese Solarzellen sind aber nicht nur für die Produktion von Strom hilfreich sondern sie können auch die Heizung und die Warmwasserversorgung unterstützen. Es gibt aber auch schon Firmen die kleinere Windräder für Privatgrundstücke herstellen. Da aber der Wind nicht immer stark genug weht und die Solarzellen bei Dunkelheit bekanntlich keine Energie erzeugen gibt es auch schon Projekte bei denen ein geringer Teil von Windkraftanlagen und Solarzellen genutzt wird um damit Wasserpumpen zu betreiben die die Becken von Wasserkraftwerken wieder auffüllen. So kann man dann bei Windstille oder Dunkelheit noch auf die Wasserkraft zurückgreifen. Wer seinen Stromanbieter wechseln will und Tarife vergleicht sollte hierbei unbedingt auch berücksichtigen wie die elektrische Energie gewonnen wird und wie hoch der Anteil an Ökostrom ist. Der Preis alleine sollte hier keine allzu große Rolle spielen.

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