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Zukunft der Solarförderung bleibt bis Februar ungewiss

Röttgen wolle bis zum 01. April 2012 eine Gesetzesänderung erwirkt haben. Eine Begrenzung des Zubaus, wie des Öfteren z.B. von Wirtschaftsminister Phillip Rösler gefordert, habe Röttgen kategorisch abgelehnt. Eine solche Deckelung würge die Solarwirtschaft in Deutschland ab. Ziel sei es weiterhin, Zubauzahlen von 2500 bis 3500 Megawatt zu erreichen.

Nachdem beim Ausmaß der Kürzungsschritte offensichtlich noch kein Ergebnis erzielt wurde, sei eine Verordnung in Planung, mit welcher Fördersätze ohne Gesetzesänderungen angepasst werden könne. Dies solle schnellere Eingriffe möglich machen.

Quelle: Photovoltaik.eu

1 Kommentar

  1. Klaus Höfler sagt

    jetzt hat der Zubau der installierten PV-Leistung erfreulicherweise einen Dynamischen Verlauf genommen und die Energiewende kommt in Fahrt, da will Herr Rösler gleich mal wieder eine Vollbremsung machen. Keine Ahnung, aus welcher Flache Herr Rösler seine Erkenntnisse bezüglich der behaupteten Solarförderung gewinnt. Jedenfalls sind die bewust gefälschten Angaben bezüglich der Lasten durch Solarförderung, welche es tatsächlich nicht gibt, wohl schon ein Fall für den Staatsanwalt. Warum dürfen eigentlich Politiker so ungestraft Unwahrheiten verbreiten? Es ist doch sehr einfach, diesem Betrug auf die Spur zu kommen. Dazu gehört es natürlich die Einbeziehung der externen Kosten der Stromproduktion aus Kohle und Kernkraft. Bezahlen wir nicht gerade wieder Steuermiliarden für die Sanierung der Asse und Wismuth? Politiker müssen endlich mal den Mut haben, solche Themen klar zu benenen und der Öffentlichkeit Gesamtzusammenhänge erklären. Dann hört diese unsägliche Diskusion über die „Überförderung“ der Erneuerbaren Energie automatisch auf. Wenn das dann auch noch Herr Rösler versteht, dann wird er wohl wegen Unfähigkeit von seinem Amt zurücktreten – hoffe ich jedenfalls.

    Klaus Höfler

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