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Solarstromspeicher: Förderung startet am 1. Mai

Eine Förderung von Stromspeichern ist eine sinnvolle Ergänzung zum EEG. Denn die Stromgestehungskosten für Photovoltaikstrom liegen inzwischen meist unter den Strom-Bezugspreisen vom Energieversorger. Damit lohnt sich für immer mehr Menschen und Betriebe, selbst erzeugten Sonnenstrom auch selbst zu nutzen. Ohne Solarstromspeicher kann allerdings vielfach nur ein Eigenbedarf von rund 20 Prozent erreicht werden. Mit Solarstromspeicher, so hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ermittelt, kann der Eigenverbrauch in einem Einfamilienhaus um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Ein großflächiger Einsatz von Solarstromspeichern entlastet zudem die Stromnetze und stabilisiert die Strompreise, so das Fraunhofer ISE in seiner „Speicherstudie 2013“.

Das solaranlagen-portal.com hat sich schon länger mit dem Thema „Solarstromspeicher“ befasst. Viele Informationen hierzu finden Sie unter www.haus.co/photovoltaik/stromspeicher/solarstrom-speichern. Zudem haben wir auch einen umfangreichen Leitfaden erstellt, in dem Interessierte alle Information zur Technik, Einsatzbedingungen, Kosten und Nutzen, Hersteller und natürlich auch zur Förderung von Solarstromspeichern finden. Der Leitfaden kann kostenlos unter www.haus.co/photovoltaik/stromspeicher/leitfaden heruntergeladen werden. Für alle, die unverbindlich ein Angebot für Solarstromspeicher anfordern möchten, bieten wir auch eine neue, spezielle Anfragekategorie. Einfach Formular unter www.haus.co/photovoltaik/fachbetriebe-finden ausfüllen und bis zu 5 Angebote für Solarstromspeicher einholen.

Grafik: solaranlagen-portal.com

12 Kommentare

  1. Glenn sagt

    Hallo,
    jetzt habe ich alle mir bekannten Quellen zu diesem Thema durchforstet, aber einen BaFa-Zuschuss kann ich zumindest im Moment nirgends finden. Das würde bedeuten, dass man einen Speicher, der vor dem 1.Mai gekauft und installiert wurde, derzeit NICHT gefördert bekommt, bloß weil man nicht auf die Bundesregierungsentscheidung gewartet hat?
    Oder kommt da noch was?
    Gruss

  2. Christian sagt

    Hallo Glenn,

    nein nein so ist das nicht. Das Bafa hat mit der Speicherförderung gar nichts zu tun. Die jetzt beschlossene Speicherförderung ist ein zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss von der KfW-Bank, den du bei deiner Hausbank beantragst.

    Wenn du den Speicher jetzt schon gekauft und installiert hast kannst du die Förderung leider nicht mehr beantragen, da der Förderantrag vor dem Kauf gestellt werden muss. Sprich erst wenn die Hausbank den Kredit bewilligt kannst du in kaufen und fördern lassen.

    Prinzipiell gibt es die Förderung auch nur, wenn eine bestehende PV-Anlage nachgerüstet wird mit einem Speicher, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde und nicht mehr als 30 kWp Nennleistung hat. Oder du kaufst dir jetzt PV-Anlage (bis 30 kWp) plus Speicher neu.

    Wie war denn bei dir die Konstellation als du den Speicher gekauft hast?

  3. Christian sagt

    Hallo Andre,

    Speicher kosten so ab 6.000€ bis ca. 15.000€ wenn du ihn für eine private Anwendung nutzt. Schau mal in das Infoblatt vom Bundesverband Solarwirtschaft. Dort ist ein Rechenbeispiel drin, dass bei einer 5 kWp PV-Anlage zwischen 1.800€ und 3.000€ Zuschuss möglich sind. Das Infoblatt findest du in unserem Förderartikel:

    http://www.haus.co/photovoltaik/stromspeicher/foerderung

  4. Robert sagt

    Das war leider mein Fehler. Ich habe statt BMU-Zuschuss, Bafa-Zuschuss geschrieben. Entschuldigt bitte, dass ich damit etwas Verwirrung gestiftet habe 🙂

  5. Glenn sagt

    Hallo Andre,

    ich habe im April 2013 eine komplett neue Anlage inklusive Stromspeicher installieren lassen, also keine Nachrüstung, sondern eine Neuanlage.Alle meine Rechnungen stammen aus April 2013.
    In allen vorherigen Infos zum Thema bis Februar 2013 stand immer, dass Anlagen förderungsfähig sind, die ab 01.01.2013 installiert werden, plus Nachrüstungen von Anlagen, die ab 01.12.2012 installiert wurden. Ich habe mich natürlich vorher um eine Finanzierung gekümmert, sonst hätte ich meine Anlage ja nicht schon installieren lassen können. Und jetzt auf einmal falle ich genau deswegen durch das Raster, weil ich meine Anlage ziemlich genau 3 Wochen zu früh habe installieren lassen?
    Das kann doch nicht wahr sein!
    Es war vorher auch immer davon die Rede, dass es eben nicht nur einen KfW-Zuschuss über den Weg eines entsprechenden Darlehens geben solle, sondern es war auch die Rede von einer direkten Bezuschussung.
    Und weil ich nun zugegebenermaßen fassungslos über eine solche Willkür bei der Abgrenzung bin, hatte ich mich hier gemeldet.
    Das bedeutet doch im Klartex: alle, die sich darauf verlassen haben, dass Installationen aus 2013 bis 01.05. einschließlich AUCH förderungsfähig sind, die also in Vorleistung getreten sind, gehen LEER aus!
    Hurra! Solche „Förderprogramme“ kann man nur loben!
    Glenn

    • Christian sagt

      Hallo Glenn,

      deinen Ärger kann ich sehr gut verstehen! In der Tat scheint es durch die beschlossenen Förderkonditionen jetzt so zu sein, dass alle die vor Inkrafttreten der Förderung einen Vertrag mit einem Solarteur unterschrieben haben bzw. schon investiert haben in einen Speicher zur Nachrüstung oder wie du jetzt in PV-Anlage plus Speicher leer ausgehen sollen, nur weil man schon unterschrieben / gekauft hat.

      Die KfW schreibt auf Ihrer Seite hierzu: „Besprechen Sie Ihr Anliegen mit Ihrer Bank vor Ort. Nehmen Sie den Kostenvoranschlag gleich zum Bankgespräch mit. Ihre Bank füllt den Kreditantrag mit Ihnen aus und reicht ihn bei der KfW ein. Ist die Zusage durch die KfW erteilt, schließt Ihre Bank mit Ihnen den Kreditvertrag ab. Wichtig: Den Antrag stellen Sie vor Vorhabensbeginn. Der Vorhabensbeginn ist der Abschluss eines verbindlichen Liefer- und Leistungsvertrags.“ (https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/%C3%96ffentliche-Einrichtungen/Wohnwirtschaft/F%C3%B6rderprodukte/Erneuerbare-Energien-%E2%80%93-Speicher-%28275%29/index.html#1)

      Ich würde an deiner Stelle mal bei deiner Bank bzw. direkt bei der KfW nachfragen, ob es für diese Fälle nicht eine Regelung gibt. Würde mich freuen, wenn du uns hier kurz schildern könntest, was die Bank dazu gesagt hat!

      Grüße
      Christian

  6. Anette sagt

    Hallo,
    ich plane, meine PV Anlage mit einem Speichersystem nachzurüsten. Habe mich bei meiner Hausbank erkundigt, wie die Vorgehensweise ist und erfihr, dass ich minimal 10.000 € Kredit aufnehmen muss, sonst würde ich den Tilgungszuschuß nicht bekommen. zum Einen ist das mehr als der von mir ins Auge gefasste Speicher kosten soll, zum Anderen wollte ich eigentlich überwiegend aus Eigenkapital finanzieren und so wenig Geld wie irgend möglich neu aufnehmen. Ist das tatsächlich so, dass ich einen so hohen Kredit aufnehmen muss? Ich habe nirgends ähnliche Infos gefunden -mein Wissensstand bislang war, dass ich minimal die Summe des Tulgungszuschusses als Kredit haben mnuss, da eine Barauszahlung seitens der KfW Bank nicht erfolgt…
    Hat schon jemand Erfahrung in dieser Hinsicht?
    Danker für die Hilfe
    Gruß
    Anette

    • Christian sagt

      Hallo Anette,

      bei welcher Bank warst du denn? Von einer Kredithöhe, die in jedem Fall aufgenommen werden muss, habe ich bisher auch nirgends was gelesen. Das ist komisch! Evtl. versuchst du es noch einmal bei einer anderen Bank?

      Grüße
      Christian

  7. Anette sagt

    Hallo Christian,
    ich war bei der Volksbank in meinem WOhnort. Das ist eigentlich meine Hausbank. Ich habe bislang auch nirgends gelesen, dass es eine aufzunehmende Mindestkreditsumme über die zu fördernde Summe hinaus gibt.Bin gerade dabei, bei anderen Banken nachzufragen, zu welchen Konditionen man dort dann den KfW Tilgungszuschuss bekommen kann. Sollte diese 10.000-EuroKreditaugnahme tatsächlich erfordelich sein, wäre ein gutes Stück des Zuschusses direkt in die Taschen der BAnk gdeflossen, denn minimale Laufzeit des Kredits wäre 5 Jahre, eine Sondertilgung wäre nicht möglich und selbst wenn im günstiogsten Fall 1.3% Zinsen genommen werden, ist mir das zu viel, denn ich möchte ja gespartes Geld investieren und nicht Zinsen an die Bank zahlen.
    Ich werde mich melden, wenn ich weitergehende Infos egale welcher Art habe.
    Grüße
    Anette

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