Energie

PV-Nachfrage im Frühling überdurchschnittlich hoch

PV-Nachfrage steigt trotz politischer Diskussion um EEG-Reform

Der SolarContact-Index stieg im März um 12 Punkte auf insgesamt 112 Indexpunkte an. Dies ist hinsichtlich der politischen Unsicherheit und Diskussion um die EEG-Reform äußerst bemerkenswert. Vor allem hinsichtlich der geplanten EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch von Solarstrom zum 1. August 2014 ist die ansteigende Nachfrage sehr ungewöhnlich, da sich die Neuinstallation einer Photovoltaikanlage laut Aussage von Branchenverbände wirtschaftlich nicht mehr rechnet.

Mai wird langfristigen PV-Nachfragetrend abbilden

Ob der Anstieg des SolarContact-Index lediglich von kurzer Dauer war oder ob hier Vorzieheffekte greifen, wird sich wohl erst im Mai zeigen. Dann liegen die Nachfrage-Daten aus dem April vor und lassen eine detailliertere Einschätzung zu. Die kürzlich bekannt gegebenen PV-Zubauzahlen zeigen jedoch eine eindeutige Diskrepanz zwischen dem Interesse und der t Anzahl der realisierten Photovoltaik Anlagen. Mit lediglich 5.411 PV-Neuinstallationen bei einer Gesamtleistung von 110,414 Megawatt wurde kürzlich der Zwei-Jahres-Negativrekord aus dem Dezember 2013 unterboten.

Was ist der SolarContact-Index?

Der SolarContact-Index bildet die Online-Nachfrage nach Photovoltaikanlagen aus allen Gewerken ab. Die Gesamtanzahl der monatlichen PV-Anfragen wird hierbei ins Verhältnis der zurückliegenden 12 Monate gesetzt und indexiert. Liegt der Wert des SolarContact-Index über 100 Punkten bedeutet dies einen überdurchschnittlichen Trendverlauf. Ein Wert unter 100 bedeutet dann folglich einen unterdurchschnittlichen Trendverlauf.

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