Sanierung, Wohnen

Im Gespräch: eine Badverkäuferin gibt Tipps zur Badsanierung

Badausstellungen sind eine wunderbare Gelegenheit, die eigenen Ideen und Vorstellungen vom neuen Badezimmer greifbar und erlebbar zu machen. Und sie auch direkt mit einem Profi vor Ort zu besprechen. Wir haben mit einer Ausstellungsmitarbeiterin von ELEMENTS Badausstellungen gesprochen, wie man in der Badezimmerplanung den roten Faden behält und welche Handschrift moderne Badezimmer heute tragen.

(Das nachfolgende Interview ist ein Ausschnitt, das gesamte Interview ist erschienen auf Modernes-Bad.com)

Haus&Co: Frau Janssen, an welchen Punkten geraten Endkunden bei der Badezimmerplanung häufig ins Stocken. Was sind aus Ihrer Erfahrung klassische Stolperstellen bzw. Frustrationsfaktoren auf dem Weg zu einem neuen Badezimmer?

Rita Janssen: Das Badezimmer hat in den vergangenen Jahren unheimlich an Bedeutung gewonnen. Für viele ist es die Visitenkarte des Haushalts. Hier wollen die Kunden ihren Stil wiederfinden und ihre Träume verwirklichen. Keine Frage: Das Badezimmer ist eine Investition und die Auswahl muss zum Budget passen.

Zu Frustration kann natürlich auch mangelnder Platz führen. Eine freistehende Badewanne passt nicht in jedes Bad. Hier ist es unsere Aufgabe, optimale Lösungen zu finden. Und nicht zuletzt spielt in das Projekt Badsanierung auch das Zeitbudget des Fachhandwerkers mit hinein. Die Wartezeit führt zu Frust. Dank des bundesweiten Zusammenspiels der Ausstellungen mit dem Fachhandwerk sind Kunden bei ELEMENTS in einer komfortableren Lage.

Erleben Sie es zum Teil auch, dass sich Kunden in der großen Auswahl eher verlieren und eine Badausstellung unzufrieden wieder verlassen?

Der Weg zum neuen Bad kann extrem schwierig sein, wenn Sie durch Baumärkte irren oder sich in den Weiten des Internets verlieren. Unser Konzept verspricht den einfachsten Weg zum neuen Bad. Klare Orientierung in den Ausstellungen ist ein wichtiger Faktor. Sowohl der Aufbau unserer Ausstellungen als auch die kompetenten Badverkäufer schaffen Struktur und das Gefühl: Hier bin ich mit meinen Wünschen und Herausforderungen bestens aufgehoben.

Wie lässt sich aus Ihrer Sicht einem unbefriedigenden Ausstellungsbesuch vorbeugen? Können sich Kunden auf den Besuch einer Badausstellung „vorbereiten“?

Auf der Webseite elements-show.de können unsere Kunden in die Welt der Bäder eintauchen, sich inspirieren lassen und verschiedene digitale Werkzeuge nutzen. Der Budgetkalkulator bietet Orientierung, was die Kosten angeht. Mit dem 3D-Badplaner können Kunden zum Designer ihres Traumbads werden und die Planung in der Ausstellung von den Profis verfeinern lassen. Nicht zuletzt bietet der Badtyptest einen Einblick, welches Bad am besten zum Kunden passt. Das alles schafft eine Grundlage für eine reibungslose Planung. In der Ausstellung selbst stellen unsere Badverkäufer früh die wichtigsten Fragen, um möglicher Unzufriedenheit vorzubeugen.

Welche Fragen sind das?

Wir stellen die Frage, wie viele Personen das Bad nutzen, in welchem Geschoss es sich befindet und was das Hauptmotiv für die Sanierung eigentlich ist. Geht es etwa um zusätzlichen Stauraum oder um das Thema Wanne raus – Dusche rein? Wir fragen nach konkreten Wünschen für das neue Bad und stellen die Frage, welches Budget die Kunden eingeplant haben. Das alles schafft eine Grundlage, nicht am Kunden vorbei zu beraten.

Welche Handschrift tragen moderne Badezimmer, die heute geplant werden? Welchen Charakter haben sie?

Betonoptik und Loft-Style liegen im Trend. Große, barrierefreie Duschen, sogenannte Walk-in-Duschen, begeistern die Kunden. Aber auch moderne Materialien wie Glas und Mineralguss spielen ebenso wie ein schönes Lichtkonzept eine zentrale Rolle und geben den Badezimmern einen besonders modernen Charakter.

Wie stark legen Kunden hier bereits den Fokus auf langfristig altersgerechte und barrierefreie Bäder?

Der Wunsch nach grenzenlosen Bädern nimmt deutlich zu. Die Schwellen verschwinden aus dem Bad, alles soll bodeneben sein, auch das Dusch-WC kommt mehr und mehr auf die Wunschliste.

Welche Trends beobachten Sie derzeit in der Badezimmer-Ausstattung? Welche Komponenten und Materialien sind besonders gefragt?

Der Unterschrank zum Waschtisch zählt sicher dazu, um Stauraum zu schaffen. Materialien wie Mineralguss bei Duschwanne, Badewanne und Waschtisch liegen im Trend, das Dusch-WC gewinnt an Bedeutung und die Walk-in-Dusche ist für viele ein Muss.

Welche Rolle spielt hier der Hersteller und die Marke für die Zusammenstellung des Bades und Auswahl der Komponenten?

Im Fokus steht eher das Zusammenspiel der Produkte und die jeweiligen Vorteile von WC, Waschtisch und Co. ELEMENTS bietet Top-Produkte aller namhaften Hersteller, aber fast alle dieser Hersteller legen den Fokus auf ein bestimmtes Sortiment. Bei der Zusammenstellung steht das ELEMENTS-Team beratend zur Seite.

Und welche Gestaltungselemente empfehlen Sie Kunden, die sich eher ein zeitlos modernes Bad wünschen?

Keine farbigen Fliesen und unbedingt ruhige Komponenten. Das heißt: weiße Keramik und weiße Badmöbel. Diese Bäder sind auch in 20 Jahren noch modern.

Wie viel Zeit sollte man für ein Beratungsgespräch vor Ort mitbringen?

Das Badezimmer ist ein Meisterstück aus mehr als 1.000 Teilen. Natürlich spielen die Produkte hinter der Wand bei der Beratung eine untergeordnete Rolle. Aber damit die ELEMENTS-Badverkäufer auf die individuellen Wünsche der Kunden eingehen können, sollten die Besucher zwei bis drei Stunden einplanen.

Frau Janssen, vielen Dank für das Gespräch!

1 Kommentar

  1. Florentin Eisler sagt

    Vielen Dank für die Tipps zur Badsanierung. Ich habe ein Haus gekauft und mein Badezimmer braucht unbedingt eine Sanierung. Die Idee für Walk-in-Duschen gefällt mir! Ich habe in ehemaligem Haus einen begehbaren Kleiderschrank und es war das beste Ding, die ich zu Hause habe. Kombiniert mit weißer Keramik und weißen Badmöbeln wird mein Badezimmer traumhaft.

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