Energie

Flexibel, smart und stylisch:

Das sind die Heizungstrends 2017

Die eigene Brennstoffzelle für Zuhause: Viessmann Vitovalor 300-P

Viessmann BrennstoffzelleWer sein Eigenheim mit innovativer Technik ausstatten möchte, ist bei der Wahl einer Brennstoffzelle genau richtig. Die eigene Energiezentrale vereint die Erzeugung von Strom und Wärme auf kleinstem Raum. Die Kopplung von Kraft und Wärme ist zwar keine Neuheit, der deutlich höhere elektrische Wirkungsgrad ist jedoch mehr als überzeugend. Denn dadurch ist die Wärmeauskopplung wesentlich geringer.
Mit einem Gesamtwirkungsgrad von 90% und einem elektrischen Wirkungsgrad von 37% zeigt beispielsweise Viessmann mit seinem Modell Vitovalor 300-P, von welchen Vorteilen die Verbraucher profitieren können. Dabei deckt sie mit täglich 22 Betriebsstunden die durchschnittliche Grundlast an Strom eines Einfamilienhauses problemlos ab und liefert dabei noch Wärme. Steigt der Wärmebedarf, schaltet sich automatisch ein integriertes Gas-Brennwertgerät hinzu. Betrieben wird die Brennstoffzelle mit aus Erdgas gewonnenem Wasserstoff und Luft.

Die Viessmann Vitovalor 300-P und andere Brennstoffzellen-Heizungen benötigen daher ein spezielles Abgas- und Zuluftsystem. Zudem ist auch die Montage mit knapp 300 Kilogramm nicht ganz einfach. Die Viessmann Vitovalor 300-P muss nämlich aufrecht geliefert und montiert werden. Wird das Gerät zu sehr geneigt, muss der Stack zurück ins Werk. Die Montage wird daher nur vom Hersteller ausgeführt. Alles in allem Gründe für einen stolzen Preis. Mit rund 30.000 Euro muss man daher rechnen. Allerdings gibt es Förderungen von rund 10.000 Euro, die die Viessmann Vitovalor 300-P wieder konkurrenzfähig macht.

Flexibel zwischen Brennstoffen wechseln: Solvis Zukunftsheizung

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass besonders der Preis eines Energieträgers die Kaufentscheidung einer neuen Heizung beeinflusst. Doch wieso sich festlegen, wenn es auch modulare Heizsysteme gibt, die sich problemlos anpassen? Das dachte sich auch die Firma Solvis und entwickelte deshalb einen modularen Energieträger – ein echtes Multitalent!
Heizung und Warmwasseraufbereitung lassen sich beim SolvisMax flexibel vereinen. Dabei kann man zwischen Gas-Brennwert, Öl-Brennwert und Fernwärme wählen und jederzeit wechseln. Einzig der Brenner muss ausgetauscht werden, bevor man anstatt beispielsweise mit Öl in Zukunft mit Gas heizt.

Solvier Zukunftsheizung, Heizungstrends 2017
Nebenstehend lassen sich natürlich auch Holzpellets, Erdwärme oder eine Luft-/Wasserpumpe an den Energiemanager integrieren. Auch die Kombination mit einem Sonnenkollektor ist möglich. Jederzeit wechseln und die Heizung auf die flexiblen Bedürfnisse von Eigenheim und Umwelt anpassen – Diese Vision wird mit dem SolvisMax nun Wirklichkeit.

Hybridgeräte mit Pufferspeicher: Logamax plus GB192iT

Heizungstrend 2017: Kombigeräte mit PufferspeicherDie Kombination von unterschiedlichen Technologien liegt voll im Trend. Dies zeigt sich auch an den Hybridgeräten von Buderus, die Gas-Brennwertgeräte mit modernen Pufferspeichern zu einem echten Designobjekt kombinieren und dabei auch die Integration einer Solaranlage nicht außer Acht lassen.
Bei Modellen wie dem Logamax plus GB192iT wird eine zuverlässige Gas-Brennwert-Kompaktheizzentrale mit einem neuartigen Pufferspeicher verknüpft. Mittels zwei unterschiedlicher Heizkreise lassen sich dort problemlos Kaminöfen oder Solarthermie-Anlagen integrieren. Das smart-home-fähige Gerät überzeugt nicht nur durch seine Energieeffizienz, sondern auch in Sachen Optik. Denn gerade beim Neubau geht der Trend weg zum dunklen Heizungskeller und hin zum geräumigen Hauswirtschaftsraum. Und gerade dann darf das richtige Design natürlich nicht fehlen.
Auch die Fakten sprechen für sich: Mit einer Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz von 86% und einer Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb von 88,2% gehören auch Hybridgeräte wie dieses von Buderus zu den spannenden Trends der Home² 2017.

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