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3PV-Verfahren: Solarmodule werden auf Standardpapier gedruckt

Die auf Papier gedruckten Zellen erreichen einen Wirkungsgrad von 1,3 Prozent. Ziel der weiteren Forschungsarbeiten ist die Erhöhung des Wirkungsgrades auf über fünf Prozent, um die 3PV-Module auch bei ihrer kurzen Lebensdauer von unter einem Jahr wirtschaftlich interessant zu machen.

Prof. Dr. Arved Hübler vom Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz, der mit seinem Team seit über drei Jahren an der 3PV-Technologie arbeitet, hofft darauf, daß in Zukunft normale Druckereien weltweit 3PV-Solarmodule produzieren und vermarkten können. Mit den klassischen Druckverfahren wie Tief-, Flexo- und Offsetdruck könnte das Solarstrom produzierende Papier kostengünstig hergestellt werden.

Nach der Verwendung können die Papiermodule ins Altpapier zum Recycling gegeben werden. So besteht die Solarzelle selbst praktisch aus nachwachsenden Rohstoffen und ist erneuerbar.

Bild: © TU Chemnitz

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