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Die fünf wichtigsten Tipps zum optimalen Start in die Heizsaison

Tipp 1: Heizungssteuerung kontrollieren lassen

Mit der Heizungssteuerung lässt sich die Heizung an die Gewohnheiten der Bewohner anpassen. Hier macht es einen großen Unterschied, ob das Haus von einer Familie auch tagsüber genutzt wird oder, ob die Bewohner erst abends nach der Arbeit in ein warmes Zuhause zurückkehren wollen. Daher kann man die Heizung so einstellen, dass sich die Heizung tagsüber z. B. automatisch absenkt und erst gegen späteren Nachmittag wieder hochfährt. Eine ebensolche Regelung kann man natürlich auch nachts einstellen. Diese Einstellungen sollte am besten Ihr Heizungsfachbetrieb übernehmen. Wer sich ein wenig mit Heizungen auskennt, der kann dies aber auch alleine stemmen.

Tipp 2: Alte Heizungsventile austauschen

Thermostatventile, die älter als 20 Jahre sind oder sich nicht automatisch regeln lassen, sollten man austauschen lassen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass auch die alten Anschlußstücke am Auslauf des Heizkörpers gegen neue ausgewechselt werden. Diese sollten dann voreinstellbar sein. So kann die Durchflußmenge eingestellt werden. Dies ist für eine effiziente Hydraulik im Heizungssystem unerlässlich. Daneben erleichtert sich aber auch ein späterer Heizkörpertausch: Der Heizkörper kann dann ganz einfach abmontiert werden, ohne vorher den gesamten Heizungskreislauf entleeren zu müssen.

Tipp 3: Hydraulischen Abgleich durchführen

Die effektivste Maßnahme, die Heizung energetisch zu optimieren, ist der hydraulische Abgleich. Dieser stellt sicher, dass jeder Heizkörper im Heizungsnetz gleichmäßig mit Wärme versorgt wird. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich im Einfamilienhaus liegen dabei um die 500 Euro. Dies ist natürlich abhängig von der Anzahl der Heizkörper und, ob die bestehenden Heizungsventile für einen hydraulischen Abgleich geeignet sind. Eine hilfreiche Faustregel lautet hier: Sind die Heizkörperventile älter als 15 Jahre, so sind vermutlich keine voreinstallbaren Ventile vorhanden. Hier muss dann über einen Austausch nachgedacht werden.

Tipp 4: Elektronisch geregelte Heizungspumpen einbauen

Elektronisch geregelte Heizungspumpen passen ihre Drehzahl den Druckbedingungen im Verteilungsnetz der Heizungsanlage an. Werden z. B. Heizkörperventile geschlossen, so regeln diese Heizungspumpen ihre Leistung automatisch herunter und verbrauchen somit weniger Strom. Alte Pumpen hingegen laufen oft das ganze Jahr über durch. Und das sogar im Sommer, wenn gar nicht geheizt wird. Eine neue elektronisch geregelte Heizungspumpe kostet aktuell rund 200 Euro mehr, spart jedoch auch pro Jahr Stromkosten von rund 50 bis 80 Euro ein.

Tipp 5: Rohrleitungen selber dämmen

Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserleitungen geben relativ viel Wärme auf den Weg zu den Heizkörpern an ihre Umgebung ab. Dies lässt sich ganz einfach vermeiden, indem man diese Rohrleitungen selber dämmt. Das Material dazu gibt es in jedem Baumarkt und die Montage ist relativ einfach: Die Rohrdämmung auf die richtige Länge zuschneiden, um das Heizungsrohr wickeln und mit Klebeband fest verzurren. Das Material kostet meist nur wenige Euro. Bringt aber schon spürbare Heizkosteneinsparungen.

Wer sich für weitere Energiespartipps interessiert, der findet z. B. auf www.energiewelt.de noch viele weitere Infos zum Heiz- und Stromkosten sparen.

(Foto: heizungsfinder.de)

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