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Die drei wichtigsten Tipps zur Heizungsoptimierung

Austausch der Umwälzpumpen

Umwälzpumpen transportieren das Heizungswasser durch das Haus. Hierzu benötigen sie Strom. Herkömmliche Umwälzpumpen benötigen eine Leistung von 80 bis 110 Watt. Hocheffiziente Umwälzpumpen brauchen weit weniger. Grund hierfür sind die in diesen Umwälzpumpen eingebauten Nassläufer anstelle von Asynchronmotoren. Durch den serienmäßigen Einsatz von regulierbaren Drehstrom-Synchronmotoren kann nunmehr die Pumpenleistung bedarfsgerecht geregelt werden. Hocheffiziente Umwälzpumpen haben daher einen nahezu doppelt so hohen Wirkungsgrad wie herkömmliche Umwälzpumpen. Effiziente Umwälzpumpe kosten zwar in der Anschaffung häufig rund 150 Euro mehr, sparen aber auch deutlich Stromkosten ein, sodass sich eine Investition in moderne Umwälzpumpen nach wenigen Jahren gerechnet hat.

Hydraulischer Abgleich der Heizkörper

Ein hydraulischer Abgleich der Heizkörper wird immer dann nötig, wenn Heizkörper, die weiter entfernt von der Heizung liegen trotz gleicher Thermostateinstellungen nicht so warm werden wie Heizkörper, die am nächsten zur Heizung liegen. Auch im umgekehrten Fall spricht alles dafür, dass die hydraulische Einstellung des Heizungssystems nicht optimal ist. In beiden Fällen empfiehlt es sich, einen hydraulischen Abgleich durch einen Heizungsfachmann durchführen zu lassen. Dabei werden die Thermostatventile so voreingestellt, dass durch jeden Heizkörper so viel Heizungswasser fließen kann, sodass alle Räume gleichmäßig warm werden. Neben den Kosten der Einstellung muss unter Umständen aber auch mit dem Austausch der alten Thermostate gerechnet werden, da diese häufig nicht für einen hydraulischen Abgleich voreinstellbar sind. Ob die Thermostate geeignet sind oder, ob diese ausgetauscht werden müssen, sollte vor Beauftragung des hydraulischen Abgleichs beim Heizungsbauer erfragt werden.

Dämmung der Heizungsrohre

Ungedämmte Heizungsrohre strahlen viel erzeugte Heizwärme ungenutzt ab. Daher ist eine Dämmung der Heizungsrohre nicht nur durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) für „zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen“ vorgeschrieben, sondern auch eine einfache und sehr kostengünstige Möglichkeit Heizkosten und Heizenergie zu sparen. Eine nachträgliche Dämmung der Heizungsrohre kann zudem von jedem Hausbesitzer schnell selbst gemacht werden. Dazu können einfach vorgefertigte Dämmschläuche aus Schaumstoff in jedem Baumarkt gekauft werden, die dann nur noch aufgeschlitzt und der jeweiligen Heizungsrohrlänge nach angepasst werden müssen.

Viele weitere nützliche Tipps gibt es zudem auf meine-heizung.de.

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