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Aufruf: Solarenergie statt SuedLink!

Im Gegensatz zur etablierten Energiewirtschaft, die auf zentrale Großkraftwerke auf fossiler oder atomarer Basis setzt, ist die Energiewende dezentral. Das bedeutet, dass in vielen Regionen Ökostrom je nach den dortigen Verfügbarkeiten produziert und auch regional verbraucht wird. Die Modernisierung der Stromnetze wird damit nicht hinfällig, allerdings kann bei dem derart hohen Tempo des Ausbaus regenerativer Energien absehbar auf einen großräumigen Ausbau der Stromnetze verzichtet werden. Da die Solarenergie in allen Teilen Deutschlands nutzbar ist, ist sie ein Dreh- und Angelpunkt, um mit ihr Großtrassen wie SuedLink vermeiden zu helfen.

Bei dem heutigen Planungshorizont von Stromtrassen wie SuedLink von deutlich mehr als 10 Jahren und der rasend schnellen Entwicklung von neuen Informations- und Energietechniken sind die jetzigen Planungsbeschlüsse bereits überholt. Absehbar wird auch durch die Einführung von Photovoltaik-Stromspeichern weiterer Netzausbaubedarf wegfallen. Daher müssen die Energieversorgungspläne und insbesondere die Pläne zum Bau von weiteren Stromautobahnen an den zukünftigen Ausbaustand der Erneuerbaren sowie der vom Netzausbau betroffenen Bürger angepasst werden.

Wir vom solaranlagen-portal.com rufen Sie daher auf, sich für die Ziele der Energiewende mit Solarstrom stark zu machen und mit uns für eine dezentrale Bürgerenergiewende zu kämpfen. Tragen Sie nachfolgend Ihren Namen und Email-Adresse ein, wenn Sie mit uns eine Überarbeitung der derzeitigen Netzausbaupläne fordern:

Solarenergie statt SuedLink!






Wir möchten mit dieser Vorab-Umfrage feststellen, ob wir eine breitere Basis für unser Anliegen und einen späteren Petitionsaufruf aktivieren können. Wir danken allen Unterstützern und halten Sie auf unserem Blog über unsere Aktion auf dem Laufenden!

Ihr Team vom Solaranlagen-Portal.com

1 Kommentar

  1. Guntram Ziepel sagt

    Als Vorsitzender des Bundesverbandes der Bürgerinitiativen gegen den SuedLink habe ich dringenden Gesprächsbedarf. Der Wirtschaftsminister Hessens hält am 02. Oktober eine Infoveranstaltung mit Vertretern der Bürgerinitiativen. Im Rahmen eines Vorgesprächs sind in der letzten Woche Vertreter der Windkraft und des Netzausbaus anwesend gewesen. Es fehlten Vertreter der Solarbranche. Ich bitte sie dringend um ein Telefonat zur Abklärung des weiteren Vorgehens.
    Ziel dieses Gesprächs soll sein, den Hessischen Energiegipfel im November vorzubereiten.
    Mit freundlichem Gruß,
    Guntram Ziepel, Vorstzender des Bundesverbands der Bürgerinitiativen gegen den SuedLink. 0661/2927682 oder +49 (0) 152 29212559

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