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Dachdämmung: Fragen & Antworten

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Leichte Dämmstoffe wie Polystyrol oder Glaswolle können schlechter mit Hitze umgehen als beispielsweise eine schwerere Dachdämmung aus Steinwolle oder Zellulose. Steinwolle hat ein höheres Eigengewicht als andere Dämmstoffe und gerade beim Hitzeschutz ist es von Vorteil viel Gewicht in die Konstruktion einzubringen.

Je mehr Masse man bei der Dachdämmung einbringt, desto besser ist auch der Schutz vor Hitze.

Als Einblasdämmung wird die Dachdämmung raumfüllend in verschiedenen geschlossenen Holzbauteilen wie zum Beispiel Dachschrägen, Zwischendecken oder Hohlwänden verarbeitet.

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Durch eine Wärmeberechnung können sie feststellen was für eine Dämmstärke sie mit Mineral wolle zwischen den Sparren
wie auch was sie noch benötigen als Aufsparrendämmung benötigen. Mit so einer U-Wert Berechnung sehen sie auch wo der Taupunkt liegt.
So kann mann auch Biologische Produkte errechnen. Die oft Stärkere sein müssen, wegen ihrem geringerem Wärmekoeffizient.
Es kann ein Handwerker, Statiker oder auch ein Energieberater.

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Der Preis für die Kerndämmung scheint mir auch stark überteuert.
Solche kleinen Objekte kosten bei uns weniger als 2000 €. Ob das Dach noch nachgedämmt werden kann, müsste Vor-Ort geprüft werden.

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1-Dämmung muß mit einer Dampfbremse ausgeführt weren
2-Die beste Dämmung wäre in Ihrem fall auf dem Boden entweder mit Mineralwolle oder Styroporplatten aber mindestens 12 cm.

Ich hoffe dsas Ihnen meine Antwort weiter hilft

Herr H., 13.11.2018

Hallo und vielen Dank für Ihre Antwort. Wir werden die Bodendämmung machen wie von Ihnen vorgeschlagen. Danke und schöne Woche

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Der Hauseigentümer ist nicht verpflichtet alle Fenster auf einmal auszutauschen, Er kann das nach und nach tun. Wenn die letzte Decke so wie das Dach gedämmt ist, ist alles in Ordnung.

Herr E., 09.10.2018

Guten Tag und danke erstmal für die Antwort. Kann ein Hauseigentümer (3-Familien-Haus) denn gänzlich den Austausch der übrigen Fenster verweigern, wenn er bereits 15 der 18 Fenster nach EnEV getauscht hat, oder gibt es eine zeitliche Frist für den Austausch der übrigen Fenster?

Mir ist keine Frist bekannt.

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Nein das ist nicht das selbe wen man es genau sieht ist es ja so end weder von innen Dämmen oder außen ich selber sage von außen aber das ist halt mit Kosten verbunden von innen ist halt die einfache Variante wobei das auch mal schnell 10000 Kosten kann

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Wenn ein Dachboden isoliert ist, dann hätten Sie es in der Tat wärmer. Hierbei spielt es keine Rolle ob der Dachboden oder zwischen den Balken gedämmt wird. Dies sollte jedoch ein Fachmann machen, damit keine Wärmebrücken entstehen.
Ansonsten könnten Sie Feuchtigkeit und dadurch Schimmelprobleme bekommen.
Des weiteren ist die EnEV (Energieeinsparverordnung) zu beachten und zwar durch den Eigentümer (nachzulesen unter §10 Absatz 3-5.
Ich hoffe Ihnen damit weiter geholfen zu haben.

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Baupyhsikalisch müsste die Dampbremse den 3 fachen wert erreichen wie die darüberliegenden Dachpappschichten. Bei einem SD Wert von ca250-300m pro Schicht ist dies nicht machbar. Um mit Hinterlüftung zu arbeiten müsste man wissen wie Steil das Dach ist (Dachneigung) und wie lang die Sparren sind. Bei zu geringer Dachneigung und/ oder zu langer Sparren funktioniert das Hinterlüften nicht, da kein Schornsteineffekt entstehen kann.

Um für Ihr Problem eine vernünftige Lösung zu finden benötigt man die oben beschriebenen Informationen(Dachneigung,Sparrenlänge), Dämmstärke.

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zu 1) häusliche Bäder sind i. d. R. keine Feuchträume, wenn sie in üblicher Weise benutzt werden. Damit ist erstmal prinzipiell keine Dampfbremes erforderlich. Wenn man auf Nummer sicher gehen will wäre ein Schutz der Deckenkonstruktion mit einer feuchtevariablen Dampfbremse eine Möglichkeit. Diese muss aber fachgerecht lückenlos und ohne Durchbrechungen verlegt sein... Prinzipiell gilt: Wenn im Bad Feuchtigkeit infolge Duschen/Baden anfällt, ist diese direkt anschließend durch Lüften nach außen abzulüften (nicht in die Wohnung!)

zu 2)Wenn sich über der Wohnung keine beheizten Räume befinden, so ist eine Dämmung von oben, sprich auf der Decke die deutlich bessere Lösung. Wenn darüber eine beheizte Wohnung ist, so besteht keine Notwendigkeit einer Dämmung.

zu 3)siehe 2)

zu 4) viele Möglichkeiten, hängt davon ab, was man will... begehbar, nicht begehbar, teilbegehbar, vorhandene Struktur eben, gewellt... tragfähig ...

ansonsten gilt: Planung funktioniert nur am Objekt mit den richtigen Unterlagen, nicht über das Internet. Dementsprechend können die hier gegebenen Informationen auch in Ihrem Einzelfall falsch oder fehlerhaft sein. Die Universallösung für alles und jedes gibt es leider (?) nicht...

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Das kommt ganz auf den verwendeten Dämmstoff an.

Im Steildachbereich benötigt man ca. 160mm Mineralfaserdämmstoff in WLS 032, beim Flachdach benötigt man bei Polystyroldämmung in WLS 035 ca. 180 mm bzw. 120 mm bei PIR-Dämmstoffen mit WLS 023.
Für eine Steildachdämmung kann man z.B. auf der Internetseite von Isover einen Konfigurator benutzen, der auch die Abstände und Dimension der Sparren berücksichtigt.

Und im Internet gibt es auch die Möglichkeit einen U-Wert - Rechner zu nutzen, der die einzelnen Schichten im Dachaufbau berücksichtigt. Da durch das Thema Wärmedämmung auch viele Fehler mit z.T. gravierenden Schäden entstehen können, empfehle ich aber in jedem Fall einen "Fachmann" oder "Energieberater" zu befragen oder besser noch zu beauftragen.

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Eternitplatten sind, wenn sie in die Jahre gekommen sind, nicht mehr zu reparieren mit Reinigung und wieder beschichten, da dies nach den Vorschriften auch nicht zulässig ist.

Grund dafür ist die Asbesthaltigkeit der Platten. Man muss sie also vorschriftsgemäß abnehmen lassen (etwas nass machen, dann in einen Bigpack mit Aufschrift Asbestfasern, dann zur Sammelstelle bringen), Unterkonstruktion überprüfen, eventuell ausbessern und erneuern.

Die günstigere Lösung ist ein Blechdach, weil die Unterkonstruktion hier passt.

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Meinen Sie "unter" den Zimmerdecken?

Davon rate ich dringend ab. Am besten ist das Dämmen auf dem Dach.

Doch auch hier gilt: Ohne Ortstermin gibt es zu viele offene Fragen, um genaueres sagen zu können.

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Eine Einblasdämmung halte ich für problematisch, da davon auszugehen ist, dass keine Dampfbremse vorhanden ist bzw. nicht richtig verlegt ist.
Bei einer Zwischensparrendämmung im Flachdach ohne funktionstüchtige Dampfbremse würde nur als Kaltdach (belüftetes zweischaliges Dach) funktionieren. Ich würde empfehlen die alte Abdichtung bis auf die Schalung abzureißen und als Warmdach aufzubauen. Sind im Moment höhere Kosten, aber bei richtige Ausführung sorgt für eine funktionstüchtige und langlebige Abdichtung. Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren.

MfG

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Das Dämmsackverfahren ist ist eine Möglichkeit fehlende Dämmung im Satteldach zu ergänzen. Voraussetzung ist ein Hohlraum mit mindestens 10 cm Stärke und ausreichend Platz oberhalb der zu dämmenden Ebene (Arbeitsraum). Es ist aber keine 100 % Lösung, da der Dämmsack sich nicht ganz an den Sparren anschmiegt. Es ersetzt auch nicht das Unterdach- eindringende Feuchtigkeit durch schadhafte Ziegeln wird nicht richtig weggeleitet. Auch muss man beachten, dass durch den Einblasdruck nicht Ziegeln durch z.B. schadhafte Dachlatten weggedrückt werden. Falls später das Dach erneuert wird, kann der bei einer Aufsparrendämmung den Dämmsack im Gefach verbleiben oder der Dämmstoff kann wieder verarbeitet werden- ist also nicht verloren. Auf meiner Homepage sind Bilder- falls Fragen sind, bitte Kontaktaufnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Winfried Reith

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Einen guten Tag,

bei einem Reeddach muss einiges beachtet werden,da es ein Weicheindeckung ist. Bei der Zwischensparrendämmung muss ein Luftkanal von 6 cm sein. Natürlich muss gewährleistet sein das ein Lufteingang und Luftausgang vorhanden ist, sowie eine Dampfsperre mit hohem sd wert. Bei Zwischensparrendämmung würde ich ein Stopfwolle empfehlen die passt sich den Unebenheiten der Sparren an.
Es geht auch eine Untersparrendämmung die ist schnell und besser da ich Vollflächig über die Sparren Dämme, eine Dampfsperre muss ab einer gewissen dicke auch eingebaut werden.
Es gibt Dämmplatten die eine Seite ist Wasserabweisend die Andere putzfähig.

Beste Grüße
Waldemar Eider
Fachwissen & Erfahrung
unter:lehm-waldemar-eider.de

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Ist das eine massive Decke? Oder Holzbalken? Bei Holzbalken gibt es einiges zu beachten: z.B. die Luftdichtheit. Es muss verhindert werden, dass Luft (Wind und Innenraumliuft) in die Konstruktion eindringen kann. geeignet für die Dämmung ist auch eine Einlasdämmung (Zellulose), die hat den Vorteil, dass auch die Winddichtheit verbessert wird.
Sicher gibt es Fördermittel, bundesweit KfW-Mittel bei förderfähiger Dämmstärke (wird ausgerechnet), ein Energiebrater ist für die Bestätigung des fachgerechten Duchführung (Baubegleitung mit Qualitätskontrolle) erforderlich. Der weiß dann alles weitere.

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Einen guten Tag,

Holzweichfaserplatten haben andere Eigenschaften, nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab, ist auch ein Hitzeschutz im Sommer. Ist Baubiolog. ein einwandfreies Material. Die Verarbeitung ist einfach,und man hat keine Entsorgungsprobleme in der Zukunft. Habe sehr gute Erfahrungen mit diesem Material, verarbeite HWF Platten seit 15 Jahren.

Beste Grüße

Waldemar Eider
Fachwissen & Erfahrung
unter: www.lehm-waldemar-eider.de

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Eine direkt aufgebrachte Sprühdämmung als Dachabdichtung würde das Kondensieren von Wasserdampf tendenziell verhindern. Eine ca. 6cm Dämmschicht könnte ausreichen. Müsste aber im Detail geprüft werden. Schwierig könnte die Installation der Dämmschicht, aufgrund der Platzverhältnisse, werden.
Eine Dampfsperre installieren um Wasserdampf daran zu hindern überhaupt an die Bleche zu gelangen wäre eine andere Alternative. Auch hier ist die Installation ziemlich schwierig.

Die waagerechte Decke entfernen und eine klassische Dachschrägendämmung installieren, jedoch nur hinterlüftet und mit Unterdach welches das Kondensat abführt.

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Die alte Dämmung wird ihren Dämm-Wert nicht behalten da Dämmung über eingeschlossene Luft funktioniert wenn das Dämmmaterial komprimiert wird verliert es einen Großteil seiner Dämmwirkung. Grundsätzlich halte ich den Konstruktionsaufbau Festes Dämmmaterial auf weichem Dämmmaterial zu verlegen für zweifelhaft da zu vermuten ist das sich die Weiche Dämmung nicht gleichmäßig zusammendrückt.

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Derzeit gilt die EnEV 2014, die die Richtlinie 2010/31/EU sowie 2012/27/EU umsetzt. Für Bestandsbauten ist das Nachrüsten einer Dachdämmung verpflichtend geregelt.

Oberste Geschossdecken, die an ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen und nicht den Mindestwärmeschutz erfüllen (Baunorm DIN 4108), müssen so gedämmt werden, dass ein Wärmedurchgangskoeffizient von maximal 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreicht wird. Bei beheizten Dachgeschossen muss entsprechend das Dach selbst gedämmt werden.

Ausnahmen gibt es wz.B. für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die dort bereits vor Februar 2002 gewohnt haben. Zudem muss nicht den Vorgaben entsprechend gedämmt werden, wenn die Baukosten das zu erwartende Einsparpotential beim Energieverbrauch deutlich übersteigen (im Zweifel ist das ohne Energieberater wohl nur schwer zu ermitteln).

Mit Fragen kann man sich dazu sonst auch an Bauaufsichtsbehörden oder Bauordnungsämter der Kreise wenden. Die sich an sich für die Kontrolle zuständig.

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Davon ist dringenst abzuraten, eintretender Wasserdampf würde sich an der dampfdichten Folie abschlagen und würde die Holzkonstrution in ca. Jahren nachhaltig schädigen. Es sollte eine feuchtevariable Dampfbremse eingebaut werden. Diverse Abhandlungen z.B. bei isofloc o.proclima zu finden. Auch bei
u-wwert.net gibt es Simulationsmöglichkeiten, man muss sich aber mit eMailadr. kostenfrei anmelden. Kratochwil

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Einen Preis für 1m2 Dämmung ist nicht so zu geben, die gesamt flache also alle m2 sind dazu erforderlich.
1m2 von 10m2 sind nun mal teurer wie 1m2 von 200m2. Weil einen Kostenanteil immer gleich ist egal ob es 10 oder 200 m2 sind.

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Da Sie auf dem Dachboden nicht leben, sondern nur lagern ist das kein Problem. Pflanzen oder Fische (Wasser) werden sie auch nicht lagern. Es bleibt ein Kaltraum und somit ist alles gut. Es wird aber nicht viel nützen, denn miwo ist nicht empfehlenswert für den sommerlichen Hitzeschutz.

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