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Ferdinand Meinhardt WKSB-Isolierungen
Außenliegende Gebäude 3, 55237 Lonsheim
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8 Antworten, zuletzt 30.05.2021

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Dach, Dämmung, Wärmepumpe, Gasheizung, Solarthermie, Ölheizung, Pelletheizung, Photovoltaik, Badezimmer, Architekt, Fördermittelberatung, Garage



Hallo, bei der Überlegung sollten Sie sich die Frage stellen ob Sie die Kosten für die Beheizung von einem Raum den Sie für Wohnzwecke nicht nutzten werden unbedingt tragen wollen. Wenn Sie jedoch die Garage in die energetische Hülle integrieren wollen, dann sollten Sie auch an das Garagentor denken. In den seltesten Fällen ist ein Garagentor so ausgeführt, dass das es einen U-Wert wie z.B. eine gute Eingangstür aufweist.

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Leider lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten. Wenn es sich nur um das offene Aufblasen der Zellulose handelt, ohne z.B. Dampfbremsarbeiten, (bei einer Betondecke nicht notwendig) dann ist hier mit Kosten von ca. Netto € 1.500,00 bis 2.000,00 zu rechnen (Dämmdicke 20 cm + Setzungszuschlag, entsprich einem U-Wert von 0,24 W/(m² x K). Bitte beachten Sie, dass zur Zeit die Baumaterialien (Dämmstoffe zählen dazu) Preissteigerungen ausgesetzt sind.

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Wie hier schon vom Herrn Glahe beantwortet muss die Dachdämmung einen U-Wert von 0,24 W/(m² x K) aufweisen. Je nach Dämmmaterial der eingebaut wurde, der Dämmstärke, dem Abstand-und Sparrendicke, kann der U-Wert erreicht sein oder auch nicht. Dazu kommt noch die Innenbeplankung, (Gipskartonplatten) eventuell die ruhende Luft zwieschen der Beplankung und der Dampfbremse. Das alles beinflust den U-Wert und kann mit einem U-Wert Berechnungsprogram berechnet werden. Stellt sich danach heraus, dass der U-Wert nicht erreicht wurde, kann man mit einer Aufsparrendämmung (das Dach wird ja ohnehin neu gemacht) und eventuell Untersparrendämmung (falls noch keine Innenbeplankung erfolgte) ihn um einges verbessern. MfG F.Meinhardt

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Bei einer Dachdämmung gibt es mehere Punkte die zu beachten sind. 1. Energieeinsparung: Was muss ich machen damit die Dämmung Energie einspart?. Als Ihre Dämmung vor Jahren eingaut wurde gab es ganz andere Energiepreise und vermutlich hat niemand hat etwas über einen U-Wert gewusst. Also wurden auch die Dämmdicken nicht unter diesen Gesichtspunkten gewählt. 2. Hitzeschutz: Dämmung ist nicht gleich Dämmung. Im Sommer wenn die Temperaturen sehr hoch sind ist eine öklogische Dämmung (Holzfaserdämmung, Zellulose) um einiges besser als herkömliche Dämmstoffe (Steinwolle, Glaswolle) 3. Bauphysik: Was verändert sich an der gesamten Konstruktion wenn ich dies oder jenes einbaue? Bleibt meine Konstruktion noch Bauschadensfrei? 4. EnEV Energieeinsparverordnung (heute GEG Gebäudeenergiegesetz): Wer heute das Dach bzw. die oberste Geschossdecke dämmt, muss den U-Wert von 0,24 W/(m² x K) erreichen. Wer sein Vorhaben mit Hilfe von KfW bzw BAFA finanzieren möchte muss noch eine Schippe drauflegen (mehr dämmen) um den U-Wert von 0,14 W (m² x K) zu erreichen. Ob Sie zusätliche Dämmung brauchen oder nicht hängt also von vielen Faktoren ab, natürlich auch von der Frage was ist das für Dämmung, wie stark (dick) ist die Dämmschicht, welchen Dämmwert hat diese Aufsparrendämmug. Ein Anruf bei einem "gutem" Energieberater und ein VorOrt-Termin wird sich da schon lohnen.

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Anbei ein Auszug "Die EnEV 2014 (Energieeinsparverordnung) verpflichtet zur Dämmung der obersten Geschossdecke. Von Ausnahmen abgesehen muss das Obergeschoss ab dem 01.01.2016 die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz erfüllen. Bei Verstößen gegen die Nachrüstpflicht der Wärmedämmung droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro" Ein weitere Auszug aus dem GEG (Gebäudeenergiegesetzt) früher EnEV (Energieeinsparverordnung)
Nachrüstpflicht nach GEG: Dämmung der obersten Geschossdecke

Anforderungen und Ausnahmen

Im Gebäudeenergiegesetz werden nicht nur Anforderungen an Neubauten oder den Sanierungsfall beschrieben, sondern ebenso Vorgaben für Eigentümer von bestehenden Gebäuden. So besteht nach § 47 die Verpflichtung, die oberste Geschossdecke gegen unbeheizte Räume oder das Dach zu dämmen. § 47 Nachrüstung eines bestehenden Gebäudes
Im Wortlaut des GEG sind Eigentümer von Wohngebäuden sowie von Nichtwohngebäuden, die nach ihrer Zweckbestimmung jährlich mindestens vier Monate lang und auf Innentemperaturen von mindestens 19 Grad Celsius beheizt werden, dazu verpflichtet, zugängliche Decken beheizter Räume zum unbeheizten Dachraum (oberste Geschossdecken) zu dämmen. Als Anforderung an die Dämmqualität wird ein Wärmedurchgangskoeffizient der obersten Geschossdecke von maximal 0,24 W/(m²·K) vorgegeben, der mit der neuen Dämmung erfüllt werden muss.

Ist aus konstruktiven Gründen die Umsetzung des vorgegebenen Wärmedurchgangskoeffizienten eingeschränkt, muss die höchstmögliche Dämmstoffstärke mit der Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK hergestellt werden. Werden Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen in Hohlräume eingeblasen, muss die Wärmeleitfähigkeit mindestens 0,045 W/mK betragen.

Eine weitere Ausnahme stellen Ein- und Zweifamilienhäuser dar, wenn der Eigentümer darin selbst eine Wohnung seit dem 1. Februar 2002 bewohnt. Erst im Falle eines Eigentümerwechsels nach dem 1. Februar 2002 besteht die Pflicht zur nachträglichen Dämmung durch den neuen Eigentümer. Für den neuen Eigentümer besteht eine Frist zur Pflichterfüllung von zwei Jahren nach dem Eigentumsübergang.
Hier finden Sie weitere Informationen: https://www.baunetzwissen.de/bauphysik/fachwissen/waermeschutz/nachruestpflicht-nach-geg-daemmung-der-obersten-geschossdecke-4941150 Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig helfen und die Dachfächen werden bald gedämmt. Ein nicht gedämmtes Dach/Oberste Geschossdecke das ist nicht nur Energieverlust sondern auch ein zusätlicher Ausstoß von CO² (Kohlendioxid). Lassen Sie sich erst ein Mal von einem örtlichen Energieberater beraten. Was die Dämmstoffe angeht gibt es mittlerweile sehr viele viele davon. Die einen helfen Energie im Winter einzusparren,aber in den immer heißer werdenden Sommermonaten versagen sie. Die folge sind hohe Temperaturen an den heißen Sommertagen in den Wohnräumen unterm Dach. Dagegen öklogische Dämmstoffe wie z.B. Holzfaser oderZellulosedämmung absorbieren die Hitze und leiten sie nicht weiter (Man spricht hier von Phasenverschiebung) Die folge eine ca. 5°C niederigere Temperatur in einer Wohnung wo das Dach/Decke mit öklogischen Dämmstoff gedämmt wurde. Ich hoffe dass ich Ihnen ein wenig helfen konnte. Mit freundlichen Grüßen Ferdinand Meinhardt Isolierermeister und Gebäudeenergieberater www.meinhardt-isolierungen.de

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Sehr geehrter Fragesteller,
wie es aussieht und wie Sie es beschreiben handelt es sich um eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme (eigentlich Kernsanierung). Da es sehr komplex ist und verschiedene Bereiche und Gewerke betrifft würde ich nicht darauf setzten im Internet nach Antworten zu suchen. Hier kann Ihnen nur ein guter und sehr erfahrener Architekt (besser noch wenn er gleichzeitig ein Energieberater ist) eine umfassende Bestandsanalyse und mögliche Richtung aufzeigen. Darüber hinaus gibt es Fördermittel bzw. Kredite die vom Staat subventioniert werden und dafür brauchen Sie einen Energieberater. So etwas geht nur mit mehreren Vorort Terminen. Hinweis zur Heizung: Neue Ölheizungen dürfen nur noch bis Ende 2025 eingebaut werden, ab 2026 ist der Einbau einer Öl Heizung verboten. Anstelle einer Ölheizung würde ich auf eine Wärmepumpe oder auf Holzpellets setzten. Den Lagerraum für die Pellets würde ich dort einrichten wo jetzt die verrosteten Tanks stehen. Sollten Sie irgendwann an die Sanierung der Dachflächen rangehen überlegen Sie gut welchen Dämmstoff Sie für die Dachdämmung einsetzten. Fehler in diesem Bereich lassen sich kaum korrigieren und die Sommer werden immer heißer. Ein guter Dämmstoff spart nicht nur Energie. Konventionelle Dämmstoffe wie Mineralfaser (Glas-oder Steinwolle) tun das auf jeden Fall. Doch wenn der Sommer kommt und mit ihm die heißen Tage, dann lässt sich in Wohnräumen unterm Dach kaum aushalten. Die sommerliche Hitze können nur ökologische Dämmstoffe absorbieren wie z.B. Holzfaserdämmstoffe oder Zellulosedämmung.
Ich hoffe, dass ich Ihnen ein wenig helfen konnte und wünsche gutes Gelingen.
Mit freundlichen Grüßen
Ferdinand Meinhardt
www.meinhardt-isolierungen.de

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Das was Sie hier beschreiben klingt sehr komplex und kompliziert, aus der Ferne nicht einfach zu beantworten. Was hier zu erkennen ist und auch physikalisch vollkommen richtig, ist die Tatsache, dass bei Anstieg der Temperatur die Luftfeuchtigkeit (Relative Luftfeuchtigkeit =RLF) sinkt, sinkt die Temperatur steigt die Luftfeuchtigkeit (10°C = 80% RLF, 18°C = 50% RLF). Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, kalte Luft dagegen weniger. Sie haben das Dach gedämmt obwohl die oberste Geschossdecke schon gedämmt war, so verstehe ich das zumindest. Eigentlich soll man entweder das Dach oder die oberste Geschossdecke dämmen. Bitte bedenken Sie, dass OSB Platten (leider verstehe ich hier nicht wo Sie eingebaut wurden) keine Dampfbremse sondern Dampfsperre bilden. Das bedeutet, dass wenn Feuchtigkeit sich unter den OSB Platten angesammelt hat bleibt sie dort auch und kann nicht weg. Besser als OSB Platten ist Holz zb: Nut und Federbretter, diese sind Diffusionsoffen und lassen Feuchtigkeit durch. Nicht zu erkennen ist welche Dampfbremse Sie eingebaut haben und ob Sie tatsächlich fachgerecht eingebaut wurde. Nicht nur die Stöße sind abzukleben. Sehr wichtig sind die Anschlüsse der Dampfbremse an den angrenzenden Bauteilen wie Giebelwände, Schornstein, Fußpfetten, Zangen usw., hier ist mit größter Sorgfalt zu arbeiten. Falls hier Verklebungen stattgefunden haben, halten diese auch, oder haben sich diese mittlerweile gelöst, weil z.B. der Untergrund nicht entsprechend vorbereitet (z.B. mit entsprechendem Primer vorgepreimt) wurde? Falls die Dampfbremse an die Flächen angeklebt wurde, waren diese Flächen staubfrei (auf Staub hält kein Kleber)? Es gibt intelligente Dampfbremsen wie z.B. die Intello aus der Familie pro Clima.
INTELLO arbeitet nach dem Prinzip der klimagesteuerten Membran: Im Winter ist sie dicht gegen Feuchte, im Sommer wird die Molekularstruktur offener und ermöglicht eine sichere Austrocknung.
INTELLO hat eine unabhängig bestätigte Alterungsbeständigkeit und darf normengerecht und rechtssicher in allen Konstruktionen nach DIN 68800-2 eingesetzt werden. Dazu zählen auch außen diffusionsdichte Konstruktionen wie z. B. Steildächer mit Blecheindeckungen und Flachdächer mit Bekiesung oder Begrünung. (Quelle Moll bauökologische Produkte GmbH). Ein weiteres Problem welches Sie hier nicht beschreiben und das mir aus der beruflichen Praxis ausrechend bekannt ist, zeigt sich im Sommer. Sie haben ihr Dach mit 20 cm Mineralwolle gedämmt (Wärmebrücken sind nicht zu erkennen) Dachflächenfenster ausgetauscht. Nun Mineralwolle mag ein sehr guter Dämmstoff sein (ich bin seit meinem 15 Lebensjahr Isolierer (Mittlerweile Isolierermeister und Energieberater und kenne fast alle Dämmstoffe) Wenn man sich daran erinnert wie warm die letzten Sommer waren und es wird auch in Zukunft nicht besser, dann muss man sich auch die Frage stellen was kann die sommerliche Hitze im Dachbereich verhindern oder zumindest auf erträgliches Maß reduzieren? Die Antwort: dies können am besten ökologischer Dämmstoffe wie z.B. Holzfaserdämmstoffe oder Zellulose. Diese Dämmstoffe können die sommerliche Hitze ca. 9 bis 11 Std. speichern. Herkömmliche Dämmstoffe verfügen dagegen über eine Speicherfähigkeit von ca. 2 bis 3 Stunden. Die Folge: unterm Dach wird es sehr war. Man spricht hier von Phasenverschiebung. Das Aufschneiden der Folie am First ist keine so gute Idee, so gelangt die Luftfeuchtigkeit ungehindert in den Dämmstoff. Gerne würde ich Ihnen einen goldenen Rat geben, doch wie ich anfangs geschrieben habe, die Angelegenheit ist sehr komplex. Fenster aufmachen und ordentlich lüften ist das mindeste was Sie sofort machen sollen. Bitte bedenken Sie, dass die Feuchtigkeit (Sie schreiben, dass sie von außen kommt) eher von innen kommt. Eine 4 Köpfige Familie produziert am Tag ca. 12 Liter Wasserdampf und dieser muss abtransportiert werden, entweder mit Hilfe einer Lüftungsanlage oder durch Stoßlüften. Ich hoffe, dass ich Ihnen zumindest ein wenig helfen konnte.

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