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Geschossdecke mit Styrodur- oder Styroporplatten dämmen. Was bringt es?

Am Haus ( Bj. 1955 ) meines Vaters (85 Jahre alt) müssten einige energetische Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden. Ich habe zum Thema energetisches Sanieren bzw. Wärmedämmung einige Fragen:
Das Dach ( ca. 250m2) ist noch ohne Dämmung, aber eine kompl. Erneuerung ist kostentechnisch nicht realisierbar. Nun habe ich gehört, das man auch die Geschoßdecke (Speicherboden) entsprechend mit Styrodur- oder Styroporplatten dämmen könnte. Durch so eine Maßnahme lässt sich bestimmt auch schon Heizenergie einsparen, wenn man es richtig macht.
a) Wie dick müsste denn so eine Styrodur- oder Styroporschicht sein, um eine geeignete Dämmfunktion zu erreichen ? Sind da Maßnahmen zu treffen oder Spezielles zu beachten ?
b) Haben sie Typbeispiele für so eine Styrodur- oder Stropordämmung?
c) Kann man für so eine Einzelmaßnahme Zuschuss beantragen und was müsste man da tun?

Herr W. 26.01.2017

Dämmung

Ist das eine massive Decke? Oder Holzbalken? Bei Holzbalken gibt es einiges zu beachten: z.B. die Luftdichtheit. Es muss verhindert werden, dass Luft (Wind und Innenraumliuft) in die Konstruktion eindringen kann. geeignet für die Dämmung ist auch eine Einlasdämmung (Zellulose), die hat den Vorteil, dass auch die Winddichtheit verbessert wird.
Sicher gibt es Fördermittel, bundesweit KfW-Mittel bei förderfähiger Dämmstärke (wird ausgerechnet), ein Energiebrater ist für die Bestätigung des fachgerechten Duchführung (Baubegleitung mit Qualitätskontrolle) erforderlich. Der weiß dann alles weitere.

3 Hilfreiche Antwort
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Hallo
Zunächst müsste erst mal abgeklärt werden wie der Speicher später genutzt wird? Gar nicht, oder als Abstellfläche/Trockenraum dann müsste oberseitig eine OSB-Platte aufgebracht werden.
Ist unterhalb dieser Betondecke noch Dachschräge vorhanden ?

Zu A : Durch eine gesetzliche Verordnung muss ein U-Wert von 0,20 Wm²/K erreicht werden ! ! ! = Aufbaudicke ca. 170 mm je nach Dämmmaterial.
Zu B : Es gibt viele verschieden Systemaufbauplatten
Zu C : Für KFW-Mittel benötigt man einen U-von 0,15 Wm²/K = ca. 225 mm Gesamtaufbaudicke.

2 Hilfreiche Antwort

Hallo,

a) Dämmstoff Styropor o.Ä. WLG035 mind. 14 cm um unter 0,24 W/m²K zu kommen (0,20 W/m²K bei Neubauten). Ob vorher Maßnahmen zu treffen sind, kommt auf den Untergrund an.
b) hier ein Beispiel https://www.bausep.de/top-loft-wlg-035-100-mm-begehbare-dachbodendaemmung.html?gclid=Cj0KEQiAiMHEBRC034nx2ImB1J0BEiQA-r7ctrZzXec8SHQfoaOagRveCk2fzI6HMvgLUnkffxjkjgkaAia58P8HAQ Sie könnten auch Styropor nehmen und darauf OSB-Platten legen (günstiger) oder diese Variante wählen https://www.baywa.de/shop/produkte/bau/rohbau/daemmung/bodendaemmung/eps/formelpro-dachbodendaemmelement-p2753483/formelpro-dachbodendaemmelement-139-mm-2583457?gclid=Cj0KEQiAiMHEBRC034nx2ImB1J0BEiQA-r7ctr_cMUr0o_kUsUabxx6xtCZHxK_UXvD57_Ft8gQm7i8aAtzo8P8HAQ
c) um in den Bereich einer Förderung zu kommen muß man unter 0,14 W/m²K kommen. Dazu müssten Sie mind. 25 cm dick dämmen. Folgendes Programm der KfW kommt in Frage: "Energieeffizient Sanieren" – Investitionszuschuss (Programmnummer 430): Gefördert werden zehn Prozent der Sanierungskosten, maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit.

Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen,
Gerne erstelle ich Ihnen ein Angebot für Ausführung

Beste Grüße aus Weinheim
C. Berger

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