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Gasheizung austauschen: Fragen & Antworten

Sie haben Fragen zum Thema Gasheizung austauschen? Hier erhalten Sie Antworten von regionalen Experten!

Meine Meinung, lass den alten Kessel drin(ein paar Jahre noch bis die Brennstoffzellen günstiger sind) mach eine PV-Anlage mit Überschußstromnutzung fürs Warme Wasser und schau das vom Energieverbrauch etwas runter kommst. Habe eine Sanierte Bude mit 200qm Wohnfläche 2WE und brauche 11000kwh pro Jahr Heizenergie.
Geh zu Greenpeace Windgas hilft mehr wie eine neue Heizung.

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Warum sollte es dafür Fördermittel geben? Was hat die Allgemeinheit mit Eurem Haus zu tun?

Herr L., 24.07.2019

meine Frage war, ob es Fördermittel zu diesem Zweck gibt. Es geht hier ja um Energie zu sparen,den Schadstoff Ausstoß zu mindern. "Davon ist die Allgemeinheit betroffen". Ich hatte aber mit einer qualifizierten Aussage gerechnet!

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Wenn Sie eine Gasheizung gegen eine moderne und energiesparende Infrarotheizung ersetzen, wird der Bedarf aller Wahrscheinlichkeit nach bei einem Drittel = ca. 10.000 kWh Stromverbrauch liegen. Dies müßte jedoch anhand der einzelnen Raumgrößen (Quadratmeter und Kubatur) berechnet werden. Berücksichtigt werden muß hierbei auch der Isolierungszustand des Gebäudes. Zum geringeren Verbrauch der Infrarotheizungen kommt der günstige Anschaffungspreis. Auch Wartungskosten fallen hier weg. Zudem ist es ein langlebiges und umweltschonendes Heizsystem, welches nicht nur wohltuende Strahlungswärme erzeugt, sondern auch noch gesundheitsfördernd ist. Es gibt keine Temperaturschichtungen, so gut wie keine Staubverwirbelung, trocknet die Luft nicht aus (Luft wird nicht als Wärmeträger benötigt) und das Mauerwerk bleibt trocken (Schimmel hat keine Chance). Wenn Sie interessiert sind, mehr über Infrarotheizungen zu erfahren, dann schauen Sie gerne auf meiner Internetseite unter www.webertherm.de. Wenn gewünscht, erhalten Sie auf Anfrage eine Wärmebedarfs- und Verbrauchskostenberechnung sowie ggf. ein Angebot. Gerne berate ich Sie auch vor Ort, wenn keine Pläne mit Maßangaben vorhanden sein sollten.

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Bafa Heizungsoptimierung nachlesen. Das ist der erste Schritt
Pellets und Feinstaub? zudem verhältnismäßig kostenintensiv.
Was wurde sonst am Haus gemacht und was können sie einsparen?
Gas ist sauber und sie bleiben flexibel für neue Entwicklungen.

Die nächste wirtschaftliche und CO² Verbesserung wären ein
Inverter Wärmepumpe mit PV auf dem Dach.

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Ja, das ist förderfähig zum Beispiel im Programm 430 der KfW mit einem Zuschuss von 10% der Kosten. Voraussetzung ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Der kostet zwar auch Geld, macht aber die Anlage durch bessere Einstellung noch wesentlich komfortabler und effizienter. Wenn Sie den Abgleich auf Grundlage einer raumweisen Heizlastberechnung durchführen lassen, beträgt die Förderung als sogenanntes Heizungspaket sogar 15% der Kosten. Übrigens: Die Kosten der Begleitung durch einen Sachverständigen, was auch die Heizlastberechnung beinhalten kann, werden im Programm 431 mit 50% der Kosten gefördert, kostet Sie also nur die Hälfte.

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Der Energiezaun bringt Solarenergie ins Erdreich, so dass der Erdkollektor zusätzliche gespeicherte Energie zur Verfügung hat. Das klingt gut, ist aber sehr ineffizient. Eine unverschattet bestrahlte Erdkollektorfläche nimmt mehr Energie auf, als vom Energiezaun eingetragen werden kann. Weil die Solarenergie nicht im Erdreich, sondern in einem Pufferspeicher gespeichert wird, ist eine Kombination mit Solarthermie- egal, ob Erdkollektoren oder Luft- Wärmepumpe, effizienter.

Alternativ kann man auch über eine Kombination aus Wärmepumpe und PV- Anlage mit Stromspeicher nachdenken. Es kommt auf den Jahreswärmebedarf an, ob diese Variante wirtschaftlich ist. Je besser die Gebäudedämmung, desto eher eignet sich diese Kombination.

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Wenn die alte Gasheizung nicht der Austauschpflicht unterliegt, können Sie bei der KFW einen Zuschuss von 10% bei Einzelmaßnahme bzw. 15 % bei Einzelmaßnahme Heizungspaket beantragen. Der Schornsteinfeger gibt Ihnen hier eine verbindliche Aussage. Nur ein gelisteter Energie-Effizienz-Experte ( in der Regel der Energieberater) kann den Antrag stellen.
Beim Heizungspaket ist der hydraulische Abgleich nach Verfahren B notwendig. Dies beinhaltet unter anderem die Durchführung einer vereinfachten raumweisen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Die Thermostatventile müssen voreingestellt werden ( Durchflussmengenbegrenzung). Eventuell ist der ein oder andere Heizkörper durch einen größeren zu ersetzen. Dies wird bei Berechnung des Abgleichs festgestellt. Der Abgleich nach Verfahren B wird unbedingt empfohlen.
Achten Sie darauf, dass die Leistung der neuen Heizung nicht höher ist( höchstens 10% mehr) als die errechnete Heizlast der Heizlastberechnung. Lassen Sie sich keine Warmwasser- oder Angstzuschläge einreden. Hiermit wird häufig versucht, zu leistungsstarke Geräte an den Kunden zu bringen. Ein Gerät mit möglichst geringer unterer Modulationsgrenze arbeitet in den Übergangszeiten wegen geringerem Takten effizienter.

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Bei einer bestehenden Mehrfachbelegung mit Heizwertgeräten gibt es aktuell die Möglichkeit, das alte Kombigerät durch ein neues Heizwertgerät zu ersetzen. Wenn Sie an Stelle dessen auf ein aktuelles Gas-Brennwertgerät umsteigen möchten, dann gibt es dafür zwei Varianten.
1. Verlegung einer separaten Abgasleitung von Ihrer Wohnung bis auf das Dach.
2. Anbindung des Brennwertgerätes über einen Außenwandanschluß
Diese Möglichkeiten müssen mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister vorher abgestimmt werden (genehmigungspflichtig durch BSFM). Wenn er sein o.k. gibt, dann entscheidet das Angebot der Heizungsfirma und natürlich die Eigentümergemeinschaft über eine Realisierung des Umbaus.
Sollte es doch ein Heizwertgerät werden, dann sind die Auswahlmöglichkeiten hier sehr begrenzt.
Bei Buderus gibt es für solche Fälle bei Mehrfachbelegungen nur ein Gerät, den Logamax U154K.
Dies ist ein atmosphärisches wandhängendes Heizwert-Kombigerät mit integriertem Plattenwärmetauscher zur Brauchwassererwärmung (Heizwertgerät ohne Abgasgebläse).

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Alle aktuellen Förderprogramme erfahren Sie unter: https://buderus.foerdermittelauskunft.de/
Hier geben Sie Ihre Daten ein und werden über aktuelle Fördermöglichkeiten informiert.
Danach gibt es die Möglichkeit über die FEBIS GmbH die Antragstellung vorzunehmen.
Wie das passiert erfahren Sie unter nachfolgendem Link.
https://www.buderus.de/de/foerderservice-ek

Alle Fördermöglichkeiten haben wir Ihnen auf unserer Internetseite zusammengestellt.
https://www.buderus.de/de/foerderung-heizung

Sie haben Fragen zum Förderservice?
Dann nutzen Sie unsere Förderhotline: 06190 / 92 63 - 492

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Die EnEV 2014 schreibt in §10 eine Austauschpflicht für viele 30 Jahre alte Ölheizungen oder Gasheizungen vor. Die Austauschpflicht gilt für Heizungen mit einem Konstanttemperatur-Kessel und einer Nennleistung von 4 bis 400 kW.
Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die ihr Haus am 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben, sofern das Gebäude nicht mehr als 2 Wohnungen aufweist. Damit gilt die Austauschpflicht zunächst vor allem für vermietete Gebäude.
In jedem Fall lohnt sich der Austausch Ihrer alten Gasetagenheizung auf einen modernen Brennwertkessel. Unsere Fachpartner erstellen Ihnen gern ein Angebot.
weitere Informationen finden Sie unter: https://www.effizienzhaus-online.de/diese-heizungen-muessen-raus

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Die Frage nach den Ersatzteilen sehe ich als zweitrangig an !!!
Das wievielste Auto haben Sie jetzt nach dem Heizungseinbau ? und warum ? MEIST geht es dabei doch um den Verbrauch, oder ?
Ein Brennwertgerät -das garantiere ich- mind. 15 % weniger Brennstoff. Andere versprechen 30 % was ich als gewagt ansehe.
Aber wir haben eine Anlage im Bestand welche das fast schafft. Da simmen die Bedingungen, z.B liegen da z.Zt 20 cm Schnee & es ist ein kaltes Tal. Auch die große Wassermenge der Anlage - ehemalige Schwerkraftheizung - trägt dazu bei. Die jährliche Einsparung liegt bei 26 %, im mittel seit 12 Jahren. Die neue Generation von Brennwertgeräten ist noch effizienter.
Allerdings sollte es kein Produkt aus Billighausen sein. Auch der Net te Herr Inter* berät Sie nicht persönlich & schaut sich auch nicht die Örtlichkeiten an um das passende Gerät zu empfehlen - mit dem richtigen Zubehör !

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Eine neue Brennwerttherme in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich wird zur Energiesparung führen.

Man kann natürlich das Warmwasser im Durchlaufprinzip erwärmen und spart sich somit auch gleich die Bereitstellungskosten.

Melden Sie sich gern telefonisch und ich berate Sie persönlich.

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Sehr geehrter Anfrager,
Wir emphehlen unseren Kunden ein kostengünstiges und platzsparendes Modell -> Calora Tower Gas -> von Remeha.
Habe viele Kunden die von diesem System und unserer Arbeit begeistert sind.
siehe folgenden Link.
Heizung & Solar Systemberatung Wärthl - Heizung, Heizungsbauer in Neubiberg

Kosten für dieses System beläuft sich auf Brutto 8500-9000.-€

Förderung kann über das KFW 430 Programm beantragt werden.
Achtung für die Förderung sind sehr kostenintenseve Voraussetzungen von KFW gefordert.
Hydraulische Abgleich der Anlage, begleitet durch einen unabhängigen Energieberater.
Hier sind die Aufwendungen meist höher als die Förderung.

Stehe Ihnen, falls gewünscht gerne für weitere Fragen zur Verfügung

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Bevor Sie die Arbeiten beauftragen, müssen Sie im Onlineportal der KfW (https://public.kfw.de/zuschussportal-web/) einen Antrag stellen. Dazu benötigen Sie einen bei der dena (https://www.energie-effizienz-experten.de) gelisteten Energieberater. Sobald der Antrag genehmigt ist (dauert ein, zwei Tage), können Sie die Arbeiten beauftragen. Als Heizungspaket werden 15% der Kosten als Zuschuss gezahlt. Bei Kredit von der KfW sind es 12,5% Tilgungszuschuss.
Eine Voraussetzung ist, der vorhandene Wärmeerzeuger (WE) darf nicht älter als 30 Jahre sein. Diese WE müssen qua Gesetz getauscht werden und sind somit von der Förderung ausgenommen.
Wenn noch weitere Maßnahmen geplant sind, können Sie auch eine höhere Förderung bekommen. Die Beratung und Baubegleitung durch einen Energieberater ist übrigens zu 50% förderfähig.

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Ich kann Frau Winkler weitestgehend beipflichten.
Die benötigte Leistung richtet sich nach dem tatsächlichen Leistungsbedarf für meist Heizung und WW-Bereitung.
BHKW lohnen wirtschaftlich meist nur für Großprojekte, bei Wohnimmobilien > ca. 10…20 NE.

Energieeffizienz-Experte / TGA Planer / freier Gutachter

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Warum sollte eine Therme Verschmutzungen im Wasser besser vertragen?

Jegliche Verschmutzug im Heizungswasser ist ungesund für ein Heizsystem. Ein Filter ist heute Standard und sogar erforderlich, wenn Garantieleistung z.B. für Hocheffizienzpumpen geltend gemacht werden sollen.

...Eine Therme ist sogar anfälliger, wenn die Anlage nicht mit entmineralisiertem Wasser gefüllt wird!

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