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E. Schmid Ingenieurbüro
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11 Antworten, zuletzt 27.09.2019

Antworten gegeben in

Wärmepumpe, Gasheizung, Solarthermie, Ölheizung, Pelletheizung, BHKW, Holzheizung, Photovoltaik, Dämmung, Kamin / Ofen, Energieberater, Architekt, Fördermittelberatung, Massivhaus



Wer die Kellerdecken Dämmung ausführt ist unerheblich. Entscheidend ist die Einhaltung des geforderten U-Wertes. Dies muss gegenüber der unteren Baubehörde durch einen Sachverständigen nachgewiesen werden.
Weshalb Biogas? Das bringt nur höhere Heizkosten. Biogas macht nicht "wärmer"!
Was spricht gegen Solar?
Anstatt dem Biogas würde ich eine Solarthermie bzw. PV-Anlage installieren und damit das EWärmeG abdecken. Die Investitionskosten kommen im Lauf der jahre wieder rein.

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Bevor sie das rechnen anfangen, sollten noch ein paar Pkte. beachtet werden:

Wieviele Personen leben im Haushalt?
Ist es geplant die Spül- u. Waschmaschine mit ans Warmwassernetz anzuschließen?
Mit welchem Gaspreis rechnen sie in Zukunft?

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Lassen sie sich von einem Fachunternehmen doch ein Angebot erstellen. Dies kostet sie nichts und der Anbieter liefert ihnen dazu noch eine Ertragsprognose der verbauten Komponenten.

Ein Batteriespeicher wird sich bei den jetzigen Preisen nicht rechnen und macht sie zudem auch nicht unabhängig (Wintermonate).

Ein Batteriespeicher, der staatl. gefördert wird, hat zur Folge, dass ihre Anlage dauerhaft auf 50% abgeregelt ist. -> s. Einspeisevergütung bzw. lassen sie es sich von einem Fachunternehmer näher erläutern.

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Der Entschluss sich für einen Fernwärmeanbieter zu entscheiden, bedeutet dass sie sich langfristig an einen einzigen Lieferanten binden. Dieser kann ohne Konkurrenzdruck seine Preise gestalten wie er lustig ist.

Eine bessere Lösung wäre es, wenn sie sich mit ihren Nachbarn zusammen tun und eine gemeinsame Heizanlage betreiben. Das bedeutet nur einmal Wartungskosten nur ein Bruchteil der Investitionskosten. Der Stellplatz für die gem. Anlage kann vertraglich als Betreibergemeinschaft geregelt werden (wer den Heizraum stellt bekommt etwas Miete usw.) Die baulichen Veränderungen sind Minimal. Es müssen nur die Leitungen (Vor- Rücklauf Warmwasser) von einem Keller in den nächsten verlegt werden.

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Ich möchte in diesem Fall von einer Wärmepumpe dringend abraten. Meine Praxiserfahrung deckt sich mit denen meiner Vorredner.

Um eine Wärmepumpe annähernd wirtschaftlich im Altbau/Bestandsbau betreiben zu können, muss zu allererst der Wärmebedarf entsprechend abgesenkt (komplette Dämmung (Dach, Wand usw.)) werden. Zudem sollte die Wärmeübergabe mittels Fussbodenheizung erfolgen. ->niedrige Vorlauftemperatur!

Gruß

E. Schmid Ingenieurbüro
Balingen

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Um zu ihren Fragen fundierte Antworten liefern zu können, sollte unter anderem der Lastgang sowohl vom Strom- als auch Wärmebedarf vorliegen. Nur mit diesen Basisdaten lässt sich ein BHKW sinnvoll auslegen.

Gruß

E. Schmid Ingenieurbüro, Balingen

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Sie haben das Problem doch erkannt!
Einmal sanieren sie bestehenden Wohnraum (Bestand) und einmal schaffen sie neuen Wohnraum. Neuer Wohnraum wird nur nach den Regeln für einen Neubau gefördert.

Ich hoffe das hilft ihnen weiter.

Gruß
E. Schmid

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