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44 Antworten, zuletzt 11.04.2021

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Photovoltaik, Fördermittelberatung, Dach, Energieberater, Gasheizung, Ölheizung, Elektriker, Wärmepumpe, Solarthermie, Elektroheizung, Architekt, Fenster, Biogasanlage, Warmwasser



Vorgeschrieben ist in Deutschland - meines Wissens bei allen Netzbetreibern (Ausnahmen bestätigen die Regel ...) - nur, dass die Schieflast zwischen den Phasen nicht mehr als 4,6 kVA betragen darf. Hängt man also die 5,76 kWp an einen einphasigen Wechselrichter mit max. 4,6 kVA AC-Leistung wäre das netzspezifisch kein Problem.

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Natürlich gehören diese völlig unterschiedlichen Strings - sowohl was die Ausrichtung angeht als auch die Moduldaten - auf 2 MPP! Auf einen MPP ginge es nur mit Leistungsoptimierern, die allerdings vom Wechselrichterhersteller zertifiziert sein sollten.

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Falls nicht ohnehin alles über einen Tarif (und einen Zähler) läuft, kann man auch für beide Tarife die PV-Anlage nutzen. Dazu beim Netz- bzw. Messstellenbetreiber nach dem entsprechenden Messkonzept fragen und mit dem Elektriker abklären, ob Platz dafür im Zählerschrank ist. Erhöhte Gebühren für die Messung berücksichtigen und klären, ob sich das überhaupt lohnt oder ob man besser auf einen Tarif umsteigt.

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Hier gibt es bald wohl eine Neuregelung. Aber fragen Sie doch mal direkt Ihren Netzbetreiber, was Sie hier nun machen müssen oder können! Es sollte zumindest für Sie Sinn machen, auf Eigenverbrauch bzw. Überschusseinspeisung umzustellen und je nach Erzeugung und Verbrauch könnte es auch sinnvoll sein, einen Speicher nachzurüsten.

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Die Ausrichtung (Azimut, Himmelsrichtung) und Verschattungen sind natürlich auch entscheidend. Wenn es aber ein südliches und unverschattetes Dach ist, ist das bei voller Einstrahlung deutlich zu wenig. Dann sollte er schon über 5 kW gehen. Und an der 70 % Regelung kann es auch nicht liegen, sonst müsste er bei harter Regelung zumindest bis 4,2 kW gehen (es sei denn, jemand hat das falsch eingestellt).




Es gibt natürlich mehrere Fehlermöglichkeiten: Es könnte sein, das ein kompletter String nicht läuft, einige Module nicht angeschlossen sind oder ein oder mehrere Module defekt sind. Wenn es zwei Strings sind, würde ich mir die erst einmal beide einzeln ansehen und die Spannungen pro Modul (Stringspannung geteilt durch Modulzahl) und die Ströme in den Strings ansehen. Grüße M. Braun

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Dort passen 3 x 2 = 6 Module mit einem Flachdachsystem drauf - also bestenfalls etwas über 2 kWp.

Herr S., 08.07.2020

Vielen Dank für die Antwort auf meine Frage. Eine weitere Möglichkeit wäre, Photovoltaikmodule am Balkongeländer anzubringen, das ebenfalls Richtung Süden ausgerichtet ist.

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Die Frage ist, was Sie unter "rentabel" verstehen? Eine gewisse Rendite oder nur, dass der Invest wieder zurückfließt?

Herr E., 11.11.2019

unter rentabel verstehe ich, dass die Rendite besser ist, als ohne Speicher. Meine Berechnungen haben bislang immer gezeigt, dass die Speicher zwar die Eigenstrom-Deckung deutlich erhöhen, wenn man aber die nicht realisierte Einspeisevergütung gegenrechnet und die Anschaffungskosten dem Ergebnis gegenüberstellt, sieht das mit der Rentabilität dürftig aus. oder mache ich einen Rechenfehler. Selbst wenn ich die MwSt. herausziehe und die erhöhe Abschreibung rechne, gelingt es mir nicht, den Aufwand für einen Speicher (ca. 7000€) schön zu rechnen.

Nein, Sie haben recht. Mit Speicher ist die Rendite schlechter als ohne. Sie können das auch mal mit dem Speicherrechner der HTW Berlin probieren. Wenn man eine PV-Anlage rein unter dem Gesichtspunkt einer Rendite installiert, muss man den Speicher weglassen.

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Bei Solarthermie und Photovoltaik handelt es sich um unterschiedliche Gewerke. Ich empfehle Ihnen Photovoltaik und berate Sie gerne dazu. Bitte kontaktieren Sie mich dazu.

Herr J., 29.07.2019

Vielen Dank für ihre schnelle, freundliche und sachliche Antwort. Ehrlichgesagt bin ich nun, 24h nachdem meine Anfrage on-line gegangen ist, etwas vom Thema "Solarthermie" abgekommen aufgrund zahlreicher Ratschläge, eher in Richtung PV zu arbeiten. Super, vielen Dank und wirklich sehr gern aufgenommen ! Nun hat mich zudem die Idee der hoch-wirkungsvollen Brennstoffzelle gepackt und bisher spricht nichts gegen diese Idee (außer der hohen Investitionskosten), sie auch bei uns im Heizungskeller zu installieren. Mit einer PV-Anlage könnte man sogar den notwendigen Strom (teils) aus der Sonne ziehen ! Eine Wärmepumpe wollten wir ehrlichgesagt nicht in den Garten stellen aufgrund schlechter Erfahrungen im Kreise der Bekannten (Lärm, kein guter Stellplatz im Garten). Aber eine Brennstoffzelle würde prima in den Heizungsraum passen und wäre die Premium-Lösung, in meinen Augen! Mich hat gewundert, dass so viele Experten sich bereits festgelegt haben in ihrem Ratschlag. Das macht mich noch stutziger in Richtung dem Thema "Solar-Thermie". Was halten sie prinzipiell von der Idee PV & Brennstoffzelle, z.B. von Viessmann. Vielen Dank nochmal für ihre wirklich hilfreiche Antwort und einen tollen Wochenverlauf ihnen !

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Gerne können Sie mich dazu kontaktieren.

Herr S., 08.07.2019

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir sind eine Eigentümergemeinschaft aus Bochum und interessieren uns für eine Photovoltaikanlage. Können Sie uns hierzu beraten und ggf. über eine Planung bis zur Realisierung begleiten? Gerne rufen Sie mich einmal an.

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Verschattungen gibt es eigentlich immer irgendwann im Tagesverlauf.

Um Ertragsverluste als Folge zu minimieren, besitzen die meisten Wechselrichter führender Hersteller ein Verschattungsmanagement. Dieses arbeitet in Zusammenarbeit mit sogenannten Bypass-Dioden, die in den Solarmodulen integriert sind. Das ist meistens Standard und funktioniert auch recht gut.

Dennoch sollte man größere Verschattungen möglichst vermeiden.

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Mein Tipp: Nachtspeicherheizung raus, moderne Heizung rein.
Ich rate allerdings sowohl von Infrarotheizung als auch von einer Wärmepumpe ab. Eine Infrrotheizung eignet sich nur für spezielle Zwecke (z.B. Bad), aber nicht um ein komplettes Haus dauerhaft zu heizen. Eine Wärmepumpe eignet sich nur bei niedrigen Vorlauftemperaturen.
Eine PV-Anlage lohnt sich fast immer, wenn Ihr Dach sich dafür eignet. Gerne beraten wir Sie dazu.

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Ich kann Sie beruhigen: Ihre PV-Anlage wird durch die Stromtrasse sicher nicht gefährdet. Worin sehen Sie denn hier überhaupt eine Gefahr?

Schlecht wäre nur, wenn es sich um eine Freileitung handelt, die einen Schatten auf die PV-Module wirft. Dann müssten Sie sicherlich mit Ertragseinbußen rechnen.

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Grundsätzlich können Sie mit jeder PV-Anlage auch ein E-Auto laden. Das ist letztendlich ein normaler Verbraucher.

Die Frage ist, wie hoch die Ladeleistung und die nachzuladende Kapazität ist. Hiervon hängt die Dauer des Ladevorgangs ab. Beispiel: 5 kW Ladeleistung, 30 kWh sollen nachgeladen werden -> Ladedauer ca. 6 Stunden.

Die überschüssige Leistung aus der PV-Anlage, die für die Ladung genutzt werden kann, hängt wiederum von der aktuellen PV-Leistung und dem internen Verbrauch ab. Beispiel: Die Anlage bringt gerade 5 kW, Sie verbrauchen im Haus 2 kW, also bleiben noch 3 kW Leistung für die Beladung des E-Autos übrig.

Letztendlich ändert sich dieser Zustand ständig, abhängig von der gerade anliegenden PV-Leistung und Ihrem internen Verbrauch durch andere Verbraucher.

Wenn Sie bilanziell, übers Jahr gesehen, den Stromverbrauch Ihres Fahrzeugs ausgleichen wollen, benötigen Sie im Wesentlichen die Verbrauchsangaben Ihres Fahrzeugs, Ihre jährliche Fahrleistung und den spezifischen Ertrag Ihrer Anlage.
Beispiel: Verbrauch E-Auto 20 kWh / 100 km, jährliche Fahrleistung 15.000 km -> 3.000 kWh Verbrauch pro Jahr. Beträgt der spezifische Ertrag Ihrer Anlage 900 kWh/kWp benötigen Sie zum Ausgleich 3000 kWh/900 kWh/kWp = 3,33 kWp auf dem Dach.

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Das liegt leider in unseren Breiten in der Natur der Sache, dass Sie im Winter zu wenig Produktion haben und Sie daher zukaufen müssen.

Es gibt aber Möglichkeiten, um ein Lastmanagement zu optimieren. Dazu braucht man aber weitere Informationen.

Wenn Sie mich kontaktieren, kann ich Ihnen dazu etwas sagen.

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Dazu muss man sich vorab erst mal die genaue Situation bei Ihnen ansehen. Wenn Sie aus dem Bereich Bergisches Land / Siegerland / Sauerland oder Köln / Bonn kommen, können wir uns das gerne ansehen.

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Ein passender Wechselrichter muss auf die Anlage ausgelegt werden bzw. es muss eine entsprechende Verstringung der Module gemacht werden, um höchstmögliche Erträge zu erzielen.

Wenn Sie den oder die Wechselrichter bei uns beziehen, machen wir das gerne für Sie.

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Die grundsätzliche Frage ist, was Sie beabsichtigen. Möchten Sie möglichst geringe Kosten über einen Zeitraum von z.B. 25 Jahren haben (inkl. Investitionskosten) oder möchten Sie möglichst autark sein oder möglichst wenig CO2 erzeugen?

Wenn Sie das für sich geklärt haben, muss man anfangen zu rechnen. Hierzu brauchen Sie alle Randbedingungen (z.B. Eigenschaften des Gebäudes und Nutzer / Nutzerverhalten). Änderungen der Energiepreise oder sonstige politische Änderungen kann man jedoch nur prognostizieren, daher haben Sie immer eine gewisse Ungenauigkeit in der Rechnung.

Für die Berechnung würde ich dann einen guten (!) Energieberater beauftragen.

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Watt Peak oder kurz Wp ist die Nennleistung eines Moduls unter Laborbedingungen (Einstrahlungswert 1000 W/qm, Zelltemperatur 25° Celsius, bestimmtes Lichtspektrum).

Die erzeugte Leistung eines Module schwankt im realen Betrieb ständig. Über ein ganzes Jahr gesehen, ergibt sich dann insgesamt ein gewisser Energieertrag in kWh. Dieser hängt z.B. von der Ausrichtung der Module, dem Standort und dem Wetter ab.

Physikalisch ergibt sich ein Energieertrag in kWh aus der Leistung multipliziert mit der Zeit, genauso wie bei jedem Verbraucher (Beispiel: Eine 100 Watt Glühbirne verbraucht in einer Stunde 0,1 kW * 1 h = 0,1 kWh).

Man kann aus der Peakleistung, der Ausrichtung der Module und den Standortdaten damit einen theoretischen Ertrag pro Jahr berechnen. Der tatsächliche Ertrag ergibt sich dann in der Realität anhand der tatsächlichen Einstrahlung auf die Module im Jahr.

Beispiel: Peakleistung 10 kWp * 900 kWh/(kWp*Jahr) = 9.000 kWh/Jahr.

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Grundsätzlich kann man auf dieser Basis nicht sagen, was das beste Heizsystem für Ihr Haus ist. Dazu muss man, wie bereits erwähnt wurde, Heizlast bzw. den Wärmebedarf Ihres Hauses kennen.

Ein zweiter Punkt ist die Höhe der Investition, die zu tätigen wäre und welche Zuschüsse Sie bekommen könnten. Und dann natürlich die Finanzierung, die Sie klären sollten.

Auch Ihre persönliche Einstellung dazu spielt eine wichtige Rolle: Möchten Sie eine möglichst wirtschaftliche Lösung oder ist es Ihnen wichtiger, möglichst autark zu sein und die Wirtschaftlichkeit ist eher zweitrangig.

Zum Thema Wärmepumpe: Seien Sie hier bitte sehr vorsichtig. In vielen Fällen macht nämlich eine Wärmepumpe keinen Sinn, insbesondere wenn für Sie die Wirtschaftlichkeit wichtig ist. Eine WP arbeitet nur effektiv, wenn eine niedrige Vorlauftemperatur zur Beheizung Ihres Hauses reicht (Berechung übers ganze Jahr und daraus Ermittlung des Strombedarfs für die WP). Das funktioniert normalerweise nur bei einem Haus mit sehr geringem Energiebedarf und großflächigen Wärmetauschern (z.B. Fußboden- und Wandheizungen). Außerdem ist der Invest bei einer WP deutlich höher als z.B. bei einer Gasheizung. Die erheblichen zusätzlichen Investitionskosten müssen Sie während der Betriebsdauer erst mal wieder einsparen!

Und letztendlich kann man, wie auch Frau Kammerer schon sagte, nicht die Glaskugel lesen, was zukünftige Energiepreise für z.B. Gas und Strom angeht. Daher ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ohnehin mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

Sie sehen, ganz so einfach ist es nicht, aber man kann schon eine sehr gute Lösung finden, wenn man sich diese Gedanken macht.

Ich empfehle Ihnen daher auf jeden Fall einen qualifizierten und unabhängigen (z.B. BAFA-zertifizierten) Energieberater, der am besten noch einige Referenzen vorweisen kann.

Freundliche Grüße
Dipl.-Ing. Michael Braun

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Ich empfehle Ihnen, PV und Batteriespeicher tatsächlich aus einer Hand installieren zu lassen.
Eine Wärmepumpe jedoch ist völlig unabhängig davon und zudem das Gewerk eines Heizungsbauers. Daher würde ich das voneinander trennen.

Wir installieren PV mit Speicher, für die WP haben wir dann aber einen sehr kompetenten Heizungsbauer.

Freundliche Grüße
Dipl.-Ing. Michael Braun

1 Hilfreiche Antwort

Es gibt mittlerweile eine unüberschaubare Anzahl von Speicheranbietern. Gehen Sie auf jeden Fall zu einem Installateur, der schon einige Speicher installiert hat.

Welches Produkt das Beste für Sie ist, kann man nicht sagen. Jeder Anbieter wird Ihnen sein Produkt als das Beste verkaufen wollen. Die Entwicklung ist zudem rasant.

Eine Förderung können Sie unter bestimmten Bedingungen bei der KfW beantragen. Am besten einfach auf der HP der KfW informieren.

Freundliche Grüße
Dipl.-Ing. Michael Braun

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Das kann man nicht grundsätzlich sagen. Das kommt auf den jetzigen Zustand und oft auch auf den Netzbetreiber an.
Auch die Kosten kann man so nicht sagen.

Sie müssen dazu auf jeden Fall einen (fachkundigen!) Elektriker oder auch Ihren Netzbetreiber fragen. Ersterer sollte Ihnen dann auch die Kosten dafür nennen.

Freundliche Grüße
Michael Braun

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Eine dezentrale Erhitzung des WW macht durchaus Sinn, denn dann können Sie die Heizung außerhalb der Heizperiode komplett abstellen und Energie einsparen.

Natürlich wird das WW dann elektrisch erhitzt, was normalerweise ungünstig ist, da eine kWh Strom 3 bis 4 mal so viel kostet wie eine kWh Gas. Aber da der Wirkungsgrad der zentralen WW-Erzeugung mit Öl oder Gas außerhalb der Heizperiode wegen der hohen Bereitsstellungsverluste sehr gering ist (teilweise unter 10 %), kann es sich doch wieder rechnen.

Sie können das WW dann durch Durchlauferhitzer (DLE) oder mit einer WW-Wärmepumpe (WP) erzeugen. Wollen Sie möglichst viel Ihres solar erzeugten Stroms für die WW-Bereitung nutzen, macht auf jeden Fall die WP Sinn. Sie funktioniert dann ähnlich wie ein Stromspeicher: Bei solarem Überschuss lädt man einen WW-Speicher auf und erhöht so den Eigenverbrauch.

Bei DLEs ist das schlechter, da diese meist mit sehr hoher Leistung (18 oder 21 kW) arbeiten und sie dann doch wieder den meisten Strom aus dem Netz holen müssen - auch wenn die Sonne scheint. Denn eine kleine PV-Anlage auf einem EFH produiert nicht diese hohen Leistungen.

Grundsätzlich können Sie mit Ihrem Solarstrom natürlich sowohl die WP als auch die DLEs betreiben. Letztere aber wie erwähnt nur in geringem Maße. Den max. Nutzen haben Sie auf jeden Fall bei der WP, allerdings auch eine höhere Investition.

Freundliche Grüße
Dipl.-Ing. Michael Braun

2 Hilfreiche Antwort

Probleme muss es mit der Statik nicht unbedingt geben, aber auf jeden Fall sollte man diese überprüfen lassen - insbesondere bei Flachdächern. Bei öffentlichen Gebäuden wird möglicherweise ohnehin ein statischer Nachweis verlangt.
Bei dieser Gelegenheit: Beachten Sie hier UNBEDINGT auch den Blitzschutz (Experten hinzuziehen) und den Brandschutz!

Der Statiker muss ermitteln, welche Lastreserven vorhanden sind und ob evtl. Ertüchtigungsmaßnahmen in Frage kommen.

Freundliche Grüße
Dipl.-Ing. Michael Braun

2 Hilfreiche Antwort

Zu Frage 1:

Man kann es in einfacher Form mit einer sogenannten Strahlungsscheibe schätzen. Hierbei gehen Dachausrichtung und Neigung ein. Zugrunde liegen dem Ganzen die regionalen Einstrahlungswerte. Bei sehr großen Anlagen benutzt man meist eine Software, wäre aber in Ihrem Fall nicht notwendig, da zu aufwendig. Außerdem würde ich die Auwertungen einer Software nur zugrunde legen, wenn ich weiß, dass sie ein Profi bedient hat.

Zu Frage 2:

Sie haben Recht! Legt man die Module ganz flach (keine Neigung), verschmutzen sie sehr schnell, da nicht mal Wasser ablaufen kann. Aber auch bei Neigungen bis ca. 20° ist je nach örtlicher Bedingungen der Selbstreinigungseffekt nicht optimal. Ein Auständerung (in eine Richtung - meist Süd oder parallel zu den Gebäudekanten) ist natürlich aufwendiger und teurer und Sie benötigen wegen der gegenseitigen Verschattung erheblich mehr Platz durch die Reihenabstände. Reicht dieser Platz nicht, nimmt man normalerweise ein Flachdachsystem (auch Ost-West-System) genannt. Hierbei haben die Module normalerweise eine Neigung von 10°, so kann zumindest Wasser ablaufen.

Um die richtige Lösung zu finden, muss man es sich vor Ort ansehen.

Zu Frage 3: Ich würde Ihnen empfehlen, nicht das ganze Dach zu belegen. Ränder sollte ohnehin freibleiben und evtl. auch Wege zur Begehung. Hier hat man einige Freiheiten.

Freundliche Grüße
Michael Braun

1 Hilfreiche Antwort

Es gibt eine ganze Reihe von Stromspeichern auf dem Markt. Welcher für Sie der passende Speicher ist, kann man nicht immer so pauschal sagen. Man kann es aber in einem persönlichen Gespräch herausfinden.

Freundliche Grüße
Michael Braun

1 Hilfreiche Antwort

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