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Elektrische Warmwasserbereitung im Passivhaus sinnvoll?

Wir planen derzeit den Bau eines Passivhauses. Uns wurde vom Bauträger das erwärmen des Wassers über Durchlauferhitzer empfohlen was mich skeptisch werden lässt. Kann es sinnvoll sein in einem Haus mit 3 Personen seine Warmwasserbereitung darüber wirtschaftlich umzusetzen? Wir wären zu 100% vom Strom abhängig und wenn ich die Preise für die KWh Strom und KWh Öl vergleiche habe ich das Gefühl alles was wir an Heizkosten sparen für Warmwasser wieder raus zu werfen.

Herr L. bei Grevenbroich, 10.01.2018

Solarthermie Ölheizung Elektroheizung Photovoltaik

Ich würde Ihnen mal empfehlen für die Informationen zu zahlen.
Dann bekommen Sie auch vernünftige Infos.
Die anderen sind alles nur Schwätzer die sich wichtig machen wollen.

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Elektrische Durchlauferhitzer werde gerne planerisch eingesetzt. Sie sind klein, preisgünstig in der Anschaffaung und benötigen wenig Vorleistung bei der Gebäudeausrüstung (Kaltwasseranschluss und idR. einen dreiphasigen Stromanschluss).
Die Gegenrechnung ist deutlich preisintensiver. zB. eine zentrale Warmwasseranlage mit Zirkulationleitung. Zeitgemäß mit eienr Frischwasserstation und solarthermischen Anlage kommt man schon ins Grübel ob sich die Investition rechnet.
Aber wie Sie schon selbst erkannt haben ist Strom der ausschließliche Energielieferant komfortabel aber teuer in den Folgekosten. Und wer gerne lange duscht, Kinder hat oder sogar noch badet hat kein gute Gefühl wenn er den Hahn aufdreht...

Was halten Sie von folgender Lösung: Sie investieren in einr kleine aber wertigen Röhrenkollektoranlage und puffern die solaren Erträge in eine kleinen Hygienespeicher Pufferspeicher mit integriertem Edelstahlwellrohr. Sie verbauen Ihre geplanten elektrischen Durchlauferhitzer jedoch mit Geräte mit solare Eigenung (zulässige erhöhte Vorauftempereratur).
Ergenbis: Jedes Kilowattstunde, die Sie vom Himmel holen gehört Ihnen in Form von vorerwärmeten Trinkwasser. Der elektrische Durchlauferhitzer brauch nur die Differenz zur Zieltempertur energetisch leisten. Im Sommer benötigen Sie fast keinen Strom. SElbst im Winter kann eien Röhre kaltes Stadtwasser vorerwärmen. Ein weiterer Vorteil: Sie haben keine Zirkulationverluste für die Bereitschaft. Warmwasser steht komfortabel sofort an der Zapfstelle an. Die Warmwasserhygiene bleibt erhalten da kein Warmwasser bevorratet wird (keine Legionellengefahr).

Gerne zeigen wir Details und Optionen zur benannten Lösung auf.

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Bei einer dezentralen, von der Trinkwassererwärmung entfernten Entnahmestelle kann eine elektrische Trinkwassererwärmung durchaus kaufmännisch und energetisch Sinn machen.

Ein Passivhaus (da unterstellt man ja schon eine energetisch optimierte Anordnung von Wärmequelle und Wärmesenke) mit elektrischem Durchlauferhitzer halte ich für ausschließlich Budgetoptimiert.

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..wie immer alles reine Rechensache :-) nur die Energiekosten in KW/h zu vergleichen bringt nichts, wenn ein System vier mal effektiver ist wird er bei drei mal höheren Energiekosten pro KW/ h immer noch günstiger sein. Die neuen elektronischen Durchlauferhitzer benötigen nicht mehr automatisch 18 KW o. ä. und eine Wärmepumpe für Warmwasser wird auch mit Strom betrieben und "könnte" (muss nicht) zu schimmelnden Kellern führen da die Temperatur so stark absinken kann das die Luft die Eigenschaft verliert die Wasserteilchen zu speichern (schon des Öfteren vorgekommen). Bei einem 3 Personenhaushalt halte ich es für sinnvoll nur dann Energie für das warme Wasser auszugeben wenn das warme Wasser auch benötigt wird, bei über 4 Personen kann man über einen Warmwasserspeicher nachdenken, darunter bringt er mehr Verluste als Gewinn (es kühlt ja schließlich auch wieder ab wenn ich nicht ständig Energie zuführe). Über Öl im Passivhaus nach zu denken halte ich auch für widersinnig.

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Sie haben sich die Frage bereits selber beantwortet. Es ist völlig
richtig, die Variante über Durchlauferhitzer ist von den Anschaffungskosten
Interessant. Jedoch im Verbrauch mit weitem Abstand die schlechteste Lösung.
Zudem haben sie erhebliche Nachteile was den Summendurchfluss betrifft.

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Das hängt davon ab, wie das Gesamtkonzept und ins besonders die Beheizung des Gebäudes erfolgt. Für die Warmwasserbereitung ist m.E. in jedem Falle eine solarthermische Anlage zu empfehlen, die etwa 60-70% des Warmwasser abdecken und einen evtl. Überschuss noch in die Gebäudeheizung liefern kann. Auf diese Weise haben wir bereits weitestgehend energieautarke Gebäude realisieren könne. Das ist aber auch eine Frage des Budgets. Ein Autarkiegrad von 70%-80% ist bei guter Planung wirtschaftlich bereits heute möglich.

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Bei sehr geringem Warmwasserbedarf kann eine elektrische Bereitung sinnvoll sein. Vor allem, wenn man sonst einen Speicher ständig auf über 60° C erhitzen muss. Leider schließt die KfW diese Möglichkeit aus. Auch denkbar sind WW-Stationen, in denen das auf Heiztemperatur vorgewärmte Wasser elektrisch nur nachbeheizt wird.
Da Sie aber ein Passivhaus planen, eine Ölheizung daher sowieso widersinnig wäre, ist die Empfehlung mit der Wärmepumpe schon richtig. Da ist sogar eine im Vergleich eher schlechte, aber günstige Luft-Wasser-Wärmepumpe brauchbar.

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