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Günter Haase Malerfachbetrieb
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24 Antworten, zuletzt 10.01.2020

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Wärmepumpe, Gasheizung, Solarthermie, Ölheizung, Elektroheizung, Heizkörper, Fußbodenheizung, Photovoltaik, Malerarbeiten, Tapezierarbeiten, Dach, Fenster, Dämmung, Badezimmer, Energieberater, Architekt, Türen, Trockenbau, Wohnraumlüftung, Finanzierung, Fördermittelberatung, Gartengestaltung



Der Produkthersteller für consolan, vertreibt mehrere Produkte in diesem Bereich z.B., um wasserbasierte Acryl-Holzschutzfarben oder Lacke gegenüber durchschlagende Holzinhaltstoffe abzusperren, oder um abgetrocknete Wasserschäden ebenfalls gegenüber durchschlagende Stoffe abzuisolieren. Diese Produkte sind für unterschiedliche Untergründe (Holzverkleidungen oder eben, Putzuntergründe) ausgelegt und haben daher, auch unterschiedliche Eigenschaften zu erfüllen. Diese Produkte sind in der Regel, für die Anwendung im Bezug auf flüchtige Lösemittel in Innenräumen zugelassen. Das besagt dann noch nichts darüber aus, ob die Verwendung des "consolan-Isolierdrund" für Ihren, speziell angedachten Fall sinnvoll ist.

Auf dem Gebinde sind mit einiger Wahrscheinlichkeit die Produkteigenschaften verzeichnet eine weitere Möglichkeit ist, sich die technischen-Merkblätter für das Produkt aus dem Internet herunterzuladen und einzusehen.

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Die Ursachen für Mauerwerks-Undichtigkeiten sind vielfältig. Eine Ferndiagnose oder eine pauschales Urteil über entstehende Kosten sind fragwürdig. Gerade im Bezug auf die entstehenden Kosten derartiger Handwerksleistungen solle im Vorwege, genau abgelärt werden, wo und in welcher Weise, (Seitenwände, Bodenplatte) kommt Feuchtigkeit in den Innenwandbereich und was sind die Gründe!
Wie hoch ist die Salzbelastung auf den Innenwandflächen. Um welcher Art von die Gebäudekonstruktion handelt es sich. Wie werden die Räume derzeit genutzt, liegt vieleicht allein Kondensatbildung vor. Diese Fragen sollten gestellt und fachlich schlüssig beantwortet werden.

Ich rate Ihnen die vorhandenen Schwachpunkte über eine fachliche vor Ort-Begehung beurteilen zu lassen. Mit einer zielgerichteten Planung im Vorwege, vermeiden Sie Arbeitsausführungen die überhaupt nicht nötig gewesen wären.

Um die angebotenen Leistungen von Firmen beurteilen zu können, sollten Sie sich mit der Vielzahl möglicher Arbeitsausführungen, den Materialien, (den Vorteilen und Nachteilen beschäftigen.

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Wetterschutzfarben werden im Außenbereich auf feuchtigkeitsregulierenden Holzwerkstoffen, Holzverkleidungen, Dachholz usw. eingesetzt.
Das sind in der Regel, nicht maßhaltige Holzverleisten. Wetterschutzfarben sollten daher über entsprechende Materialeigenschaften verfügen wie; hohe Widerstandskraft gegenüber UV-Einstrahlung, Flexibilität, Diffusionsfähigkeit um die entsprechenden Belastungen derartiger Anstriche auf dem Werkstoff Holz, eine lange Zeit zu gewährleisten.
Wenn Sie also, vor einiger Zeit die Wetterschutzfarbe consolan auf einen beschriebenen Holzuntergrund im Außenbereich verarbeitet haben, sollte der Klarlack vergleichbare Wertstoffeigenschaften haben wie diffusionsfähige Wetterschutzfarben. Klarlacke benötigen in der Regel entgegengesetzte Eigenschaften. Sie sollten die Sache noch einmal überdenken.

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Die Verwendung von Dämm-Materialien hängt von dem zu dämmenden Bereich, der Baukonstruktion Ihres Hauses und den hier benötigten Eigenschaften ab. Um auf lange Sicht "bauphysikalisch verursachende Bauschäden" aufgrund handwerklicher Fehler bei Eigenleistungen zu vermeiden, sollte das gewählte Dämmsystem mit dem Haus im Einklang sein.
Aufgrund der unterschiedlichsten Materialeigenschaften und Einsatzgebiete dieser Materialien ist Ihre Frage daher fachlich nicht richtig zu beantworten.
Sie sollten die fachliche Planung in professionelle Hände geben.

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Es ist davon auszugehen das an dieser Stelle vom Erdreich ausgehend, Feuchtigkeit oder über verändere Temperaturen, Kondensate entstehen können. Sie benötigen einen geschlossen-zelligen Dämmstoff der bei unterschiedlichen Feuchten, seine "dämmenden Eigenschaften" nicht verliert und gleichzeitig entsprechend Widerstandsfähig gegenüber Schädlingen ist wie zB.; ein schüttbares Schaumglas-Granulat (unter hohen Temperaturen mittels Treibmitteln aufgeschäumtes Glasgranulat)
Dämmstoffe die Feuchtigkeit aufnehmen verlieren grundsätzlich Ihre guten dämmenden Eigenschaften aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit von Wasser! das gilt ausdrücklich auch für Dämmstoffe wie "Mineralwolle" oder den meisten anderen hydropobierten Dämmstoffarten auf dem Markt.
hydrophobierter Werkstoff bedeutet nichts anderes als eine mehr oder weniger verengte Materialstruktur und somit, eine lediglich verminderte Feuchtigkeitsaufnahme-Abgabe im Dämmstoff. Einen schönen Gruß an Herrn Grönwoldt.

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Wenn Sie für Ihr Gebäude eine neue Heizungsanlage benötigen aber eigentlich schon auf eine spezielle Anlage festgelegt sind, was wollen Sie dann noch mit einen Energieberater? Wenn die Anlage förderfähig ist, können Sie für die Förderanträge auch Ihnen Heizungsbauer einspannen.
Eine Energieberatung kann mehrere Aufgabenbereiche und Ansätze haben. Zum einen, die energetische Vorort-Beratung, Analyse ihres Gebäudes im Bezug auf Schwachstellen und Erstellung eines Energieberatungbericht. Dann hätten Sie die nötigen Informationen um vielleicht zuerst einmal die Heizlast des Gebäudes zu senken. Dann könnten Sie die zukünftige Heizungsanlage geringer dimensionieren. Daraus ergeben sich weniger Kosten für die neue Anlage und erheblich weniger Kosten für den laufenden Betrieb. Oder es geht den Kunden lediglich darum, für das gewünschte Gerät öffentliche Förderanträge bei der DENA, einzureichen. Das kostet je nach Standort und Aufwand zwischen 800,00 und 1.220,00 €

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Gemäß dem technischen Merkblatt der Herstellerfirma ist eine Innendämmung mit dem Material über eine Vorsatzschale möglich. Die besonderen bauphysikalischen Bedingungen die an eine Innendämmung gestellt werden, "Überdämmung der angrenzenden Wandflächen im Raum" ist besonders zu beachten.
Gut wäre es, wenn Sie sich von den Produkthersteller vorher eine Freigabe für die beabsichtigten Arbeiten geben lassen würden.

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Gewöhnliche Polymer-Dispersionen für Innenräume enthalten keinerlei fungizide Zusätze und sind aufgrund des hohen organischen Material-Anteils und der geringen Sorptionsfähigkeit gegenüber entstehender Feuchte, (beste Nahrung). In schlecht belüfteten Innen-Feuchträumen nicht die beste Materialauswahl.
Die am Markt erhältlichen Dispersionsfarben mit beworbenen Schimmelpilzschutz sind zeitlich lediglich nur begrenzt wirksam.

Bei einer nachhaltigen Schimmel-Sanierung ist der Befall vollständig zu entfernen. Der unmittelbar sichtbare Befall ist zu reinigen, zu desinfizieren, die oberste Materialschicht ist gegebenenfalls weiträumig, insoweit zu entfernen das sämtliche organischen Stoffe wie, Dispersionsfarben Spachtelmassen Tapeten usw. entfernt wurden.
Ist der gegebenenfalls in die Putzschicht eingedrungene biotische Befall bei dem letzten Renovierungsinterwall nicht vollständig entfernt worden, kann man von einem alten Befall ausgehen. Der Nachweis alter oder neuer Befall ist nicht ganz einfach zu erbringen. Die Bei einer Sanierung sollten die weitergehenden Richtlinien, Verordnungen des Umwelt Bundes Amt sind von dem Verarbeiter einzuhalten erden.

Innerhalb einer Vermietung sollten Sie, wenn das in diesem Raum möglich ist, über eine geregelte Abluftanlage nebst der notwendigen Zuluft nachdenken. Die notwendige Zuluft könnte über Lüftungsöffnung der Tür hergestellt werden)

Um die im Bad entstehende Feuchtigkeit zukünftig besser abzupuffern zu können, sollten die Oberflächen zusätzlich mit einem sorptionsfähigen Mineralputz geputzt sowie anschließend mit einer Silikatfarbe gestrichen werden.

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Wenn die Haftfähigkeit des Untergrundes, die gestrichene Oberfläche für den Schutzanstrich ausreicht ist ein transparenter Schutzanstrich mit einem Lack möglich. Zu bedenken ist, das so ein Schutzanstrich die Diffusionsfähigkeit dauerhaft auf 0 herabsetzt und zumeist nicht reversibel ist. Tapezieren Sie bei der nächsten Renovierung ein Glattvlies als Trennschicht und nehmen ein Wasserbasiertes Acryl-Material dann könnten Sie zukünftig auch noch mal andere Entscheidungen treffen.

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Es ist grundsätzlich zutreffend das sich mit dem Einbau moderner Fenster auch die physikalischen Eigenschaften der angrenzenden Bauteilbereiche, wie Leibungen oder vorhandene Wärmebrücken des Gebäudes verändern. Lassen Sie sich jedoch nicht durch "Schwarzmalerei" verunsichern. Oder aufgrund bereits vorhandener Verunsicherung, nach den diversen Beratungsgesprächen und den verschiedensten Aussagen von Fachleuten, von den beabsichtigten Modernisierungsmaßnahmen abbringen. Lassen Sie sich vernünftig beraten. Entscheiden Sie sich für Fenster auf, Stand der Technik mit einer Kondensat-Lüftungs-Öffnung im Fenster. Weitergehend sind derartige Modernisierungen förderungsfähig.

Für den Einbau sollten vorab die energetischen Gebäude-Eigenschaften festgestellt und Schwachpunkte aufgezeigt werden. Mit einer thermischen Berechnung können mit relativ geringen Maßnahmen, die meisten Taupunktverlagerungen in den angrenzenden Bauteil-Leibungen unter Kontrolle gebracht werden.

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Ihre Frage hängt von einigen, sehr unterschiedlichen Faktoren ab. Grundsätzlich sollte die Feuchtigkeit vor Ort von einem Fachmann überprüft werden, der auch in der Lage ist, das Problem zu beheben.

Es ergeben sich folgende Fragen zur Überprüfung: Um welche Art von Gebäude handelt es sich, Einzelgebäude oder Mehrfamilienhaus und Eigentum? Wie alt ist das Gebäude? Wann, Zeitraum haben Sie die Feuchtigkeit im Innenbereich bemerkt? Befindet sich am feuchten inneren Wandbereich auf der anderen Seite der Wand eine Außenwand oder grenzen andere Räume an, wie z.B.; Küche und Bad? (Wasser-Abfluss-Rohrschaden) Befindet sich entlang des Schadenbereiches auf der Außenseite ein Regenfallrohr, handelt es sich um Mauerwerk oder um eine geputzte Fassadenfläche? Und im wesentlichen, in welchen "Zustand" ist diese Fassadenfläche, Regenrinnen, Dach und Überstand? Ist im Innenbereich bereits Schimmelpilz aufgetreten? Ist die feuchte Wand in der Heizperiode sehr kalt? Wurden neue Fenster eingebaut?

Nach einer Feststellung der Schadensurache können derartige Schäden relativ schnell und auch kostengünstig behoben werden. Sie sollten nur nicht mehr so viel Zeit verlieren und die Reparatur in Angriff nehemen.

Viele Grüße
Günter Haase

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Für die den Schimmelpilzbefall in Ihrer Wohnung können mehrere verschiedene Gründe vorliegen.
Auf jeden Fall sollte auch zum Eigenschutz der Befall durch eine Sachverständigen-Begutachtung überprüft werden. Ihr Vermieter hat durch den geschlossenen Mietvertrag ein schadenfreies Wohnen in der Mietwohnung zu gewährleisten.

Hier ein Beispiel: Können im Innenraum, die Oberflächentemperaturen von Außenwänden über ihre Heizkörper nicht in der Weise hergestellt werden, das diese dauerhaft einen Mindestwärmeschutz für die Bewohner gewährleisten und die Bauteil-Oberflächentemperaturen zumindest über 12,6°C aufweisen, können Sie als Mieter, den Vermieter juristisch dafür haftbar machen.
Im Umkehrschluss gilt das auch für Sie: Haben Sie den Befall durch eigenes, fehlerhaftes Wohnverhalten verursacht, können Sie ebenso vom Vermieter für den Schaden haftbar gemacht werden. Daher, lassen Sie die Ursache abklären.
Die alleinige Montage neuer zusätzlicher Heizkörper ist keine Schimmelpilzsanierung und behebt "nicht die Gründe" für den Schimmellpilzbefall und erhöht Ihre Betriebskosten erheblich.

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Prinzipiell können Sie jede Art Wärmepumpe an den Heizkreis eines Gebäudes anschließen.
Die wichtigen Parameter für den wirtschaftlichen Betrieb einer Wärmepumpe sind; Die Wärmepumpe muss für die vorhandene Heizlast des Gebäudes ausgelegt sein! Daher, 250 m² Wohnfläche sind kein Pappenstiel. Eine künftige Wärmepumpe könnte zusammen mit einem weiteren Wärmeerzeuger betrieben werden.

Je höher der Vor-und Rücklauf des Heizkreises über die Wärmepumpe verdichtet werden muss, desto mehr Strom benötigt die Anlage um den Heizwärmebedarf des Gebäudes zu decken und das ist nicht immer wirtschaftlich. Daher, der relativ hohe Strombedarf für die Wärmepumpe sollte durch eine VW-Anlage minimiert werden. Die voraussichtlichen Jahresarbeitszahlen Ihrer Anlage sollten deutlich über 3 liegen.

Lassen Sie sich daher unbedingt von einem Fachmann nach Sichtung der örtlichen Gegebenheiten beraten.

Auch der Einsatz der "Eisspeicher-Technologie" könnte für Ihre Belange interessant sein!

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hallo lieber Anfrager,

Die Solaranlage sollte den individuellen Bedürfnissen Ihres Hauses passen und für den von Ihnen benötigten Strombedarf angepasst sein.
Die Einspeisevergüttung ins Stromnetz wurde erheblich abgesenkt. Wird der von Ihrer Anlage produzierte Strom nicht durch einen Stromspeicher zeitlich abgepuffert, sollte der Eigenverbrauch tagsüber während der Stromerzeugung möglichst hoch sein. Wenn Sie, wie Herr Bernhard bereits geschrieben hat, weitergehend in einem Stromspeicher investieren sind Sie in der Lage über das Jahr gesehen, ca. 80% Ihres Strom-Eigenverbrauch zu senken und das rechnet sich dann nicht nur für unsere aller Umwelt sondern auch, für Ihren Geldbeutel.

Siehe auch; www.E3DC.COM/PRODUKTE/ZERO dieser Hinweis ist keine besondere Empfehlung sondern lediglich eine Information.

Viele Grüße
Günter Haase

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Hallo lieber Anfrager,

mir ist nicht ganz klar was Sie genau vorhaben. ich gehe einmal davon aus das das Reet in Ordnung ist. Ein Reetdach ist seit dem ersten Hausbau mit diesem Werkstoff ein Dampf-diffusionsoffenes System und den meisten heutigen Bauweisen, Systemen haushoch überlegen.

Die anfallende Feuchtigkeit die in der aufsteigenden Warmluft enthalten ist und in dem Dachraum gelang konnte jederzeit in ausreichender Form entweichen und oder, zwischengelagert werden. Wenn der Naturstoff Reet jedoch nicht regelmäßig abtrocknen kann, verliert Reet seine isolierende und dämmende Wirkung, er verfault in kürzester Zeit.

Wenn Sie also jetzt innenseitig zusätzlich Dämmen möchten, sollte gewährleistet sein, das die Reetschicht auch zukünftig ausreichend belüftet und mit ausreichend durchströmender Luft versorgt wird.
Eine gute Adresse um noch einmal Detailliert nachzufragen ist ist hier die Firma "pro clima"

viele Grüße
Günter Haase

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Hallo lieber Mitmensch,

um Ihnen diese Frage zu beantworten möchte ich Sie bitten sich, einmal in einer kalten Nacht an ein Lagerfeuer zu setzen und darüber nachzudenken, warum es in Ihren Rücken so kalt ist. Und, ob es sich wohl lohnt diesen Zustand abzuändern. Schon die alten Neandertaler waren bestrebt ihre persönliche Lebenssituation zu verbessern. Eine energetische Gebäudesanierung ist nicht in jeden Fall finanziell zu begründen meistens aber schon, "es lohnt sich einfach". Das ganze ist eine Frage Ihrer persönlichen Lebens-Perspektive.

Grüße

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Am sinnvollsten ist es ein Heizungssystem erst dann auszutauschen wenn die, "zu beheizende Gebäudehülle" mit den einzelnen Bauteilen wie die Fenster, über einem energetisch guten Standard verfügen. Ein neues Heizungssystem wird vom Heizungsbauer für die aktuell vorhandene Heizlast eines Gebäudes ausgelegt. Das bedeutet das Sie im Falle einer zukünftigen Sanierungen, zum Beispiel dem Austausch Ihrer altersschwachen Fenster, dann mit den dann völlig überdemensionierten Heizungssystem leben müssen. Das macht nicht so wirklich Sinn denn eine zu große Heizung läuft mit zu hohen Bereitschaftsverlusten. Ein Wechsel zu einer umweltschonendem Heizung macht grundsätzlich immer Sinn. Dennoch empfehle ich Ihnen den Austausch Ihrer Fenster vorzuziehen und weitergehend, über geeignete Dämmnaßnahmen nachzudenken.

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Ich habe Fragen zur Problemstellung oder Ihre Fragestellung ist mir nicht ganz klar: wenn sie neu bauen oder gebaut haben sollte es für das Gebäude noch aus der Planungsphase, eine Heizlast-Ermittlung, Berechnung einer zukünftigen Heizungsanlage geben? Also: wieviel Heizenergie benötigt eigentlich mein neues Gebäude zum bewohnen. Natürlich mit so wenig fossilen Energieträgern wie möglich. Wenn Sie EnEV2016 Anforderungen erreichen wollen bedarf es der geforderten Gebäudequalität oder einer detaillierten Wärmebückenberechnung oder dergleichen mehr. Wenn Sie mit "Misch-Maßnahmen" nachplanen möchten um noch mit dem Haus in dem Förderbereich zu kommen sollten Sie umgehend einen versierten Energieberater einschalten der die Angelegenheit professionell für Sie abarbeitet. Vor allen, die relativ wichtigen Zeitabläufe einhält.

Grüße
Günter Haase

8 Hilfreiche Antwort

Liebe Hausgemeinschaft und Hausbesitzer,

wie ich annehme tauschen Sie Ihre alten Fenster, Tür vermutlich aus da diese ihren Zenit überschritten haben. Alte Bauteile; Fenster und Türen aus den 70 -80 Jahren haben zumeist einen U-Wert zwischen 3,6 und 5,8 W/m²K und Sind undicht.

Auch wenn Sie das energetisch schlechteste Fenster was es auf dem Markt zu finden gibt, kaufen, kriegen Sie die unweigerlich eintretenden
bauphysikalischen Probleme an den Leibungen nicht in dem Griff. Oft sind Schimmelpilzbefall an den angrenzenden Leibungsbereichen Ihrer neuen Fenster die Folge. Der Grund ist zum einen, moderne Fenster sind aufgrund der neuen Dichtungen und Bauart, luftdicht und haben soweit ich weiß, einen U-Wert von zumindest 1,8 W/m²k ( EU-Zulassung). Und auch mit relativ minderwertigen Fenstern bedeutet dass sich die pyhsikalischen Bedingungen in Ihren Wohnungen zukünftig ändern. Wenn Sie ein verkeimen sicher vermeiden möchten müssen Sie bauphysikalisch etwas gegensetzen. Das ist im übrigen arbeitstechnisch kein Problem mehr.

Die Gründe für Schimmelpilzbefall in den angrenzenden Eckbereichen, nach dem Einbau neuer Fenster sind: Heizungsperiode, die relativ warme Raumluft zirkuliert in Räumen. In früheren Zeiten kondensierte die feuchte Warmluft bei alten Fenstern an diesen kältesten Bauteilen. Die Feuchtigkeit lief in Wassertropfen an den Fenstern nach unten und wurde in der Wasserrinne entsorgt. Da das bei neuen Fenstern nicht mehr möglich ist, verlagert die nach wie vor vorhandene Feuchtigkeit in der Raumluft ihren Taupunkt in die nahe liegenden Eckbereiche der Wandflächen, die jetzt kältesten Bereiche im Raum sind.

Grüße
Günter Haase

7 Hilfreiche Antwort

Das Austauschen von alten Elektro-Nachtspeicherheizungen ist bezüglich des Energieverbrauchs klar eine energetische Verbesserung. Der Primärenergiefaktor für Strom ist höher als der für Gas. Allerdings wird der Energieträger Gas als fossiler Brennstoff eingeordnet.
Soweit mir bekannt, wird das auswechseln dieser Nachtspeicher nicht mehr finanziell durch den Bund gefördert.

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Ein Stahl-Korpus ist auch als, "zeitlich begrenzt" bewohnte Gebäudehülle nicht besonders geeignet. Die Dichtigkeit einer solchen Hülle ist nicht das Problem sondern die hohe Wärmeleitfähigkeit von Metallen. Aufgrund dieser hohen Wärmeleitfähigkeit entstehen täglich im Innenraum erhebliche Temperaturschwankungen und im Folge, Kondensatbildungen. Der Container sollte vom Werkstoff Metall weitgehend thermisch entkoppelt und in Hauptsache, "außenseitig" gedämmt werden. Der Innenraum sollte gut beheizbar sein, entstehende Feuchtigkeit sollte gut abführbar sein.
Als Innenraumverkleidung würde ich Mineralwolle und eine abschließende Holzverkleidung wählen.Der Fenster-Türen-Abschluss, muss dauerhaft dicht sein. Für zu hohe Innenraum-Aufheizung helfen im Dachbereich angebrachte wärmespeichernde Mineraldämmplatten. Diese Materialien haben die Eigenschaft, die zwischengespeicherte Wärme Nachts wieder nach außen abzugeben. Kondensation im Innenraum ist nicht völlig auszuschließen. Zur Vermeidung eines Schimmelpilzbefalles empfehle ich die Nutzung eines Datenloggers der dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Raumluft anzeigt.

Grüße
Günter Haase

Wir übernehmen keinerlei Gewähr über die Vollständigkeit unserer Aussagen.

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Die unterhalb Ihrer Dämmschicht verlegte Dampfsperre ist nicht absolut dicht. Aufgrund aus dem Erdgeschoß steigender Warmluft (Relative Luftfeuchte), kondensiert Feuchtigkeit innerhalb kälterer Bereiche in Ihrer Dämmschicht. Bei groben bauphysikalischen Ausführungsfehlern kommt es dann unweigerlich zu Schimmelbildung.
Ich empfehle Ihnen umgehend einen Sachverständigen und oder einen kompetenten Betrieb einzuschalten, der sich das Problem ansieht.

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