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Greentec-Solar GmbH
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19 Antworten, zuletzt 08.06.2018

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Wärmepumpe, Gasheizung, Solarthermie, Ölheizung, Pelletheizung, Elektroheizung, Heizkörper, Fußbodenheizung, Photovoltaik, Dämmung, Kamin / Ofen, Energieberater, Trockenbau, Fördermittelberatung, Elektriker, Brennstoffzelle



Was als Alternative zur alten Nachtspeicheröfen installiert werden kann hängt hauptsächlich davon ab, welchen Umfang an Arbeiten Sie akzeptieren können/wollen.
Soll es eher nur eine Renovierung werden, bei der Wände und Fußböden erhalten bleiben sollen oder wird es eine Sanierung, bei der Schäden im Wandputz keine Rolle spielen oder gar der Bodenbelag inkl. Estrich raus kann/ darf/ soll.
Es gibt die Möglichkeit „modernere“ Nachtspeicheröfen einzubauen oder Infrarotheizkörper. Vorteil: vorhandene Kabel können genutzt werden, wenig Kolateralschaden an Wände und Böden , Nachteil: Heizen mit elektrischen Strom ist bei einer Stromdirektheizung am teuersten. Die kWh-Wärme kostet Ihnen dann ca. 0,27€/kWh ( Öl kostet ca. 0,09€/kWh, Gas etwas weniger, Pellets etwas weniger als Gas)

Eine Wärmepumpe benötigt ebenfalls Strom, aber im Gegensatz zu einer Stromdirektheizung wird hier Luftwärme oder Erdwärme genutzt, deshalb sind hier die Stromkosten niedriger ( ca, 0,10€/kWh Luft bzw. 00,07€/kWh Erdwärme).
Eine Wärmepumpe benötigt für einen effizienten Betrieb eine Flächenheizung ( Fußboden, Wand und/oder Decke).
Es gibt wasserblauerer Fußbodenheizungen für die Altbausanierung die insgesamt nur 50mm Aufbauhöhe haben ( Trockenestrichelemente oder Spezial-Nassesteiche.

Sollen normale Heizkörper nachgerüstet werden, kann man die halbwegs elegant mit Sockelleisten-Verrohrung bewerkstelligen. Ob dann die Steigleitungen zwischen den Geschossen Aufputz oder Unterputz verlegt werden ist eine Kostenfrage. Bei der Installation von Heizkörpern ist man dann aber auf Feuerungsheizungen ( Pellet, Gas oder wer sich das antun möchte auch Öl) angewiesen, weil die Heizkörper eine höhere Vorlauftemperatur benötigen. Eine derzeit übliche Wärmepumpe wird bei hohen Vorlauftemperaturen unwirtschaftlich.

18 Hilfreiche Antwort

was zeigt denn der Wechselrchter an?
Selbst alte Geräte ohne Display hatten/ haben eine Störungsfrei-LED ( meist gelbe Farbe) und auch eine Erdschluss-LED ( rote Farbe).

Und an den SV weiter unten gerichtet:
Sicherlich ist es nicht verkehrt, einen SV heran zu ziehen, aber das was der SV kostet, wird wohl derjenige bezahlen, der den SV bestellte.
Zuerst sollte der Betreiber immer den Errichter kontaktieren.
Kontaktiert der Betreiber den Errichter nachdem er sich eine Meinung vom SV eingeholt hat, muss der Errichter nicht den SV bezahlen.

2 Hilfreiche Antwort

Hallo,
kann sein, das die Anlage nicht richtig gespült wurde und sich von Beginn an ein Luftpolster
im Solarkreis oben beim Solarkollektor befindet.
Dieses Luftpolster verhindert/ behindert die Zirkulation im Solarkreis und es kann kaum Wärme aus dem
solarkollektor transportiert werden.
Irgendwann wird der Solarkollektor so heiß, das der Solarregler die Solarkreispumpe abstellt,
weil die max. Solarkollektortemperatur überschritten wurde und die Solaranlage geht in Stillstand.
Ist die Sonne dann rum und der Solarkollektor kühlt sich soweit ab, das die max. Solarkollektortemperatur wieder unterschritten würde, springt die Solarkreispumpe wieder an.
Nur ists dann fast vorbei mit der Sonne und der Eintrag im Speicher ist gering.

Da hilft nur Spülen de Solarkreises, bis die Luft raus ist und nach 5 Jahren hoffen, das die Vakuumröhren
Innen nicht verklebt sind.

Welche Solarkollektortemperatur gab es denn so an einem
sonnigen Tag?

Freundliche Grüße

11 Hilfreiche Antwort

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

52 Hilfreiche Antwort

Hallo,

bei Luft-Wasser-Wärmepumpen gibt es mehrere Varianten:
-Innenaufstellung: alles (Verdichter, Venilator, Hydraulikmodul) sind im Haus...Luftführung über Kanäle
dürfte Schalltechnisch die leiseste sein.
-Aussenaufstellung: Verdichter und Ventilator draußen, Hydraulik je nach Hersteller ebenfalls draussen oder innen
denkbar schlechter Geräuschpegel
-Splitgerät: Ventilator draußen...Verdichter und Hydraulik innen
Lautstärke je nach Gestaltung des Ventilators...kleiner Ventilator bedeutet höhere Drehzahl, große Ventilatorflügel können langsamer laufen leiser)
Firma Waterkotte aus Herne hat hier ein Eulenflügelkonzept beim drehzahlgeregelten Ventilator.
Schalldruckpegel bei 4m Anstand im Freifeld 34dB.

Freundliche Grüße

1 Hilfreiche Antwort

Hallo,
wie Herr Puggel schon sagt, bekommen Sie eine klare Aussage hierzu nur von einem Steuerberater.

Ich betreibe privat eine kleine PV-Anlage, lasse aber die Einkommenssteuer vom Steuerberater machen.
Hier nur meine private Sichtweise/mein privates Verständnis, wie es sich bei PV-Anlagen und Einkommensteuer verhält.

Grob gesagt:
Einkommenssteuer wird nur auf Gewinne fällig...Gewinn=Einnahme-Ausgabe
Einnahmen aus PV sind zum einen der Erlös aus Stromverkauf (Einspeisung).
Eine Einnahme ist auch der Zuschuss, den man für den Eigenverbrauch über das EEG bezahlt bekommt.
Ebenfalls ist der Strom, den man nicht mehr vom Energieversorger beziehen mußte, ein "Verdienst" der PV-Anlage.

Bei Ihren 1000kWh Eigenverbrauch müßte man dann wohl den aktuellen Stromtarif ansetzen...z.B. 26cent/kWh inkl. Mwst..
Diese 26cent/kWh setzen sich aus ca.22cent/kWh Nettokosten + ca. 2cent/kWh MWst zusammen.
1000kWh x 22cent/kWh netto wären dann Einnahmen.
1000kWh x 2cent/kWh MWst-Anteil müsste bei der Umsatzsteuererklärung mit angegeben werden und ans Finnzamt abgeführt.

Einnahmen können auch Erstattungen von Versicherungen sein...

Wie gesagt, ist nur eine einfache Info...Alle Angaben ohne Gewähr.

Freundliche Grüße

1 Hilfreiche Antwort

Hallo,
<Solaranlage> ist ein Oberbegriff, liebäugeln Sie mit einer Solarstromanlage (Photovoltaik) oder einer Solarwärmeanlage (Solarthermie)?

Wenn Sie eine Solarthermieanlage meinen, dann kann ich nur von abraten.
Wenn Sie eine Luft-Wasser-WP mit einer JAZ <4,5 finden, dann wird diese LW-WP invertergeregelt sein. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, das der Verdichter drehzahlgeregelt ist und je nach Außentemperatur seine Leistung anpasst, bestenfalls wird noch Kältemittel nach Bedarf eingespritzt. Auch der Ventilator, der die Aussenluft über den Verdampfer des Kältekreises der LW-WP bewegt, ist drehzahlgeregelt. Die Heizkreispumpe ist auch geregelt.
Wichtig zu Wissen ist, das die LW-WP in den Sommermonaten, wenn eine solarthermische Anlage 2/3 der Jahreserträge erzeugt, einen sehr hohen cop hat...schließlich ist die Luft dann wärmer und die WP kann mit wenig Stromaufwand viel Wärme erzeugen.
Bei einem cop5 würde die LW-WP dann pro 1kWh-Strom ca. 5kWh-Wärme erzeugen.
Die Solarthermieanlage würde also nur 1/5tel der Wärme ersetzen, denn die anderen 4/5tel holt die LW-WP eh aus der Luft.

Vorrausgesetzt Sie dürfen Erdwärme machen, würde ich das Geld der Solarthermieanlage, die Ersparnis bei den Gerätekosten von LW-WP auf Sole-Wasser-WP und die sicheren 4500€ BAFA-Förderung für SW-WP in eine Erdsonde stecken.

Freundliche Grüße

3 Hilfreiche Antwort

Hallo,

mit Photovoltaik (PV) Wärme über einen Heizstab zu erzeugen, macht keinen Sinn, wenn man eine konventionelle Heizung bereits hat.
Ein Heizstab macht aus 1kWh-elektrischen-Strom nicht ganz 1kWh-Wärme. Diese eine kWh-PV-Strom kostet ca. 14cent inkl. Mwst..
1Liter Heizöl kostet heute ca. 65cent und man gewinnt ca. 10kWh-Wärme aus selbigen...macht also ca. 6,5cent/kWh-Wärme...PV wäre diesbezüglich schon einmal doppelt so teuer.

Weiteres Manko ist der Platzbedarf einer adäquaten PV-Anlage, wenn es, wie hier, um 5Wohnungen mit ca. 15Personen geht, welche man mit Solarenergie bei der Warmwasser- und Heizwärmebereitung unterstützen will.
Grob überschlagen:
eine 1kWp-PV-Anlage hat einen Jahresertrag von ca. 1000kWh-Strom (Südausrichtung) und einen Platzbedarf auf dem Dach von ca. 7qm (verschattungsfrei)...mit Heizstab hat man dann einen Ertrag von 1000kWh-Wärme p.a., was ca. 100l-Öl ersetzen würde.

zum Vergleich
eine Solarthermie-Anlage mit Flachkollektoren einer Größe von ca. 2,6qm hat einen Jahresertrag an Wärme von ca.1346kwh (Bsp. EURO L20AR der Firma Wagner Solar, lt. Solar-Keymark)

Eine Solarthermieanlage benötigt also statt ca. 7qm Fläche nur 2,6qm und liefert im Jahr noch 30% mehr Ertrag.

Wenn im Mehrfamilienhaus Heizkörper vorhanden sind, würde ich eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung empfehlen.
Die Abrechnung für die 4Wohneinheiten und dem Neubau kannman dann ganz einfach über die Wärmemengenzähler realisieren.

Eine PV-Anlage für Eigenverbrauch beim normalen Haushaltsstrom macht durchaus Sinn.
In Kombination mit einem Batteriespeicher kann man bis zu 70% des Solarstroms selbst verbrauchen...will man dann den Aufwand mit dem Finanzamt nicht betreiben, kann man den Rest an Solarstrom, den man nicht elektrisch verwerten kann, von mir aus via Heizstab in Wärme umwandeln, bevor man ihn sonst ungenutzt abregeln würde.

Freundliche Grüße

3 Hilfreiche Antwort

Bei einer Fussbodenheizung als Trockenbausystem ist es sehr wichtig, das der Rohboden als Scheibe so plan (eben) es irgends geht ausgeführt wird/ist. Nur wenn der Rohboden plan ist(und natürlich ausreichende Statik aufweist), kann man ihn direkt mit der FBH-Systemplatte und den Trockenestrichplatten belegen.
Unebenheiten führen dazu, das u.U. die Systemplatte hohl liegt und die Estrichplatten dann nicht sauber auf den Blechen der Systemplatte vollflächig aufliegen.
Folge wären u.U.: wippender Boden; Lufteinschlüsse zwischen den Systemplatten und dem Estrich, was zur schlechten Wärmeübertragung führt; Bodenbelag kann nicht korrekt verlegt werden

Hat man kein Problem mit der Raumhöhe, kann man auch auf der tragfähigen krummen Rohdecke eine Ausgleichsschüttung aufbringen und sauber abziehen.
Meist aber problematisch beim Übergang der obersten Stufe der vorhanden Dachgeschosstreppe im Gebäudebestand und eventuell wenn Zimmerwände und Türöffnungen ebenfalls bereits vorhanden sind...dann müsste man die Türöffnungen vergrößern um die DIN-Höhen der Türen zu erreichen.

1 Hilfreiche Antwort

die Wärmepumpe sollte mit Flexschläuchen an das Rohrnetz angeschlossen sein. Sie sollte auf einer Schalldämmmatte stehen und der Verdichter(Kompressor) in der Wärmepumpe sollte konstruktionsbedingt schallentkoppelt (auf Gummifüsse gelagert) zum Wärmepumpengehäuse montiert sein.

1 Hilfreiche Antwort

Bin kein Estrichleger, aber Fussbodenheizung machen wir.
Dieses Zusatzmittel ist sicherlich nötig. Wie da ja schon steht hauptsächlich nötig, um die Statik zu gewähren.
Zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist die frühere Belegreife.
Ohne dieses Zusatzmittel bräuchten Sie in der aktuellen Jahreszeit viel mehr Energie (Kosten) um den Estrich trocken zu bekommen. Wenn Sie Glück haben, ist der Estrich in 14Tagen trocken und kann mit Fliesen oder anderem Belag belegt werden und man kann früher einziehen. Ohne Estrichzusatzmittel kann das dann auch 4-6Wochen gehen.
Ob das Zusatzmittel billig oder teuer ist, ist regional unterschiedlich. Einfach eine Meinung und ein Angebot eines 2.Estrichlegers einholen.
Freundliche Grüße

1 Hilfreiche Antwort

20.000kWh ist schon mal eine Hausnummer ;O)
Da wäre es vorab interessant zu wissen, wie sich der Stromverbrauch aufteilt.
Was verbraucht die WP, was die elektrische FBH und welchen Anteil hat der normale Haushaltsstrom?

Grob (also sehr grob) kann man folgendes sagen:
20 Module nach Süden + je 16 Module mit östl./westl. Abweichung sind insgesamt 52 Solarmodule a 275Wp (Durchschnittswert) macht eine mögliche Anlagenleistung von ca. 14,3kWp.

Standort steht da keiner, deshalb einfach mal einen Durchschnittswert für Mitteldeutschland (900kWh/kWp*a) würde einen PV-Ertrag pro Jahr von ca. 13.000kWh bedeuten.

14,3kWp verteilt auf 3 Dächer - schwer zu sagen, wie der Verkabelungsaufwand aussieht, aber ich bin mal konservativ und rechne mit Kosten von 1500€/kWp zzgl. MWst.

Anlagenkosten also 14,3kWp x 1500€/kWp = ca.21500€ zzgl. Mwst.

Wenn man jetzt vom Worst Case ausgeht und annimmt, das man es nicht schafft, auch nur 1kWh des PV-Ertrages selbst zu verbrauchen und alles einspeisen müßte, würde man die 13000kWh PV-Ertrag für ca. 0,12€/kWh zzgl. Mwst. verkaufen.

Man hätte also Einnahmen von 1560€ zzgl. Mwst (13000kWh x 0,12€/kWh) p.a..
Wenn die Anlage im Januar2017 ans Netzt geht bekommt man das ganze Jahr 2017 diese Vergütung und ab 01.01.2018 noch volle 20Jahre - das bedeutet, dass man 21Jahre mit der Vergütung rechnen kann.

Die Einnahmen ohne Eigenverbrauch liegen dann bei 1560€/Jahr zzgl. Mwst x 21Jahre = 32760€ zzgl. Mwst.

Das die Anlage in 20Jahren nicht mehr den gleichen Ertrag haben wird wie heute, sei es aus Leistungsdegradations- und/oder Verschmutzungs-Gründen ist anzunehmen. Ich würde mal 10% Abschlag machen und die Einnahmen auf 30000€ zzgl. MWst. über 21 Jahre ansetzen.

Von diesen Einnahmen sind die Anschaffungskosten, Reparaturkosten, Zinsen, Versicherung und eventuell Reinigung abzuziehen.
Zieht man die Anschaffungskosten ab, bleiben für die anderen Posten noch ca. 8500€ übrig.

500€ Versicherung, 3000€ Zinsen, 2000€ Reparaturen der/s Wechselrichter/s - nagelt mich da nicht fest, bin kein Hellseher. Es wird aber wohl eher unterm Strich was übrig bleiben, selbst wenn man keinen Eigenverbrauch realisieren würde.

Wie hoch jetzt der Anteil des Eigenverbrauchs bei Euch sein wird, wird niemand im Vorfeld sagen können, aber ich würde ohne Speicher mal davon ausgehen, das ihr statt der 20000kWh nachher vielleicht 16000kWh vom Energieversorger beziehen werdet.
Nehmen wir mal an, das Ihr jetzt einen Stromtarif von netto 0,22€/kWh zzgl. Mwst. habt.
12cent/kWh hättet ihr bekommen, wenn ihr den Strom nicht verbraucht hättet...diese muß man dann von der Einsparung abziehen.
Also 22cent/kWh - 12cent/kWh = 10cent/kWh zzgl. Mwst. Mehreinnahmen durch Eigenverbrauch...macht bei ca.4000kWh/Jahr dann netto ca.400€/Jahr und bei 21Jahren dann ca. 8400€ zzgl. Mwst. Mehreinnahmen welche der PV-Anlage zuzuschreiben sind.

Mit Speicher kann man dann seinen Eigenverbrauchsanteil weiter steigern.
von den 13000kWh PV-Ertrag gehen wie oben angenommen vielleicht 4000kWh direkt in den Eigenverbrauch und mit Speicher kann man dann bis zu 70% des PV-Ertrages in Eigenverbrauch umwandeln...also ca. 9000kWh von den 20000kWh könnte man dann p.a. selbst erzeugen/verbrauchen...seinen Strombezug nahezu halbieren.

Nicht vergessen, das der Speicher auch Geld kostet...also nicht einfach die Mehreinnahmen rechnen ohne den Aufwand in Abzug zu bringen ;O)

Der Batteriespeicher sollte tagsüber soviel kWh speichern können, wie in der Nacht dann benötigt wird, damit er morgens wieder leer ist. Zu große Speicher machen keinen Sinn, weil sie erstmal viel Geld kosten, und wenn sie nicht entladen werden, war das Geld für die Katz.

Zu kleine Speicher haben den Nachteil, das sie pro kWh-Speicherkapazität gesehen teurer sind als größere Speicher und man hier mehr Ladezyklen pro Jahr annehmen muß, weil der kleine Speicher hier und da auch 2mal am TAg be- und entladen werden könnte.

1Ladezyklus = 1mal gänzlich Volladen + 1mal gänzlich Entladen
Die Angabe der Ladezyklen ist ein Wert, der eine Aussage zur Lebenserwartung der Batterie macht.

Sagt ein Hersteller das seine BAtterie 4000Ladezyklen aushält und man bei einer gut ausgelegten Batterie vielleicht 250-300Ladezyklen pro Jahr "verbraucht" hält die Batterie ca. 13-16Jahre.
Auch hier gilt: ist nur eine grobe Aussage! - nicht festnageln.

Um ungefähr einen Anhaltspunkt zu bekommen, wie groß Euer Speicher bestenfalls sein sollte, könnt Ihr ja eine Statistik führen und an verschiedenen Tagen einfach morgens um 7:00Uhr und abends um 19:00Uhr jeweils den Zählerstand Eures Stromzählers notieren. Ist es Sonntags mal 9:30Uhr, wenn Ihr zum ablesen kommt, ists kein Beinbruch...;O)
Einfach den "Morgens"-Wert vom "Vorabends"-Wert abziehen und Ihr habt den Stromverbrauch über Nacht erfasst.

Vorteil wenn man man den Speicher mitsamt der PV-Anlage errichtet ist, das man auch die MWst. des Speichers sich erstatten lassen kann...rüstet man später den Speicher nach, geht das dann nicht mehr.
Aber da solltet Ihr dann mit dem Steuerberater reden...

Ich hoffe, dass hat schon einmal ein bisschen geholfen. Alle Angaben nach besten Wissen ohne Gewähr.

8 Hilfreiche Antwort

Belastbare Zahlen wird man wohl nicht bekommen.

Es wird gemunkelt, das sich bei Kleinanlagen bis 10kWp die Einspeisevergütung um 0,2cent/kWh erhöhen könnte.

Ob es kommt ist fraglich und eigentlich auch nicht wirklich wichtig. Sinnvoll wäre es aber die Anlage erst im Januar 2017 ans Netz zu bringen, weil man das Jahr der Inbetriebnahme zusätzlich zu den 20 Jahren Einspeisezeit geschenkt bekommt. Aber das weißt Du ja sicherlich.

Soll wohl eher so sein, das man als PV-Interessent mit Wartezeiten zu rechnen hat, weil nach der Marktbereinigung wohl wenig Solarteurbetriebe übrig geblieben sind und mit einer steigender Nachfrage gerechnet wird.

Grüße,
Herr Mohnke

1 Hilfreiche Antwort

Wechselrichter einer Photovoltaikanlage dürfen nur Strom auf das Ortsnetz einspeisen, wenn sie technisch gesehen die Parameter-Vorgaben der Netzbetreiber erfüllen. Dies müssen die Wechselrichterhersteller bescheinigen.
Zu den Netz-Parameter gehört u.a. auch der Frequenzbereich, in dem sich die Wechselrichter bewegen dürfen. Die Frequenz im Stromnetz ist nie konstant, sondern hängt davon ab wieviel Verbraucher aus dem Netz Strom ziehen. Sinkt der Strombedarf im Stromnetz, steigt die Spannung im Stromnetz und auch die Frequenz. In diesem Fall wird die Leistung im Kraftwerk gesenkt und die Frequenz sowie die Spannung sinken wieder auf dem gewünschten Nennwert.
Steigt der Strombedarf im Stromnetz, sinkt die Spannung und die Frequenz und im Kraftwerk muß die Leistung wieder "hochgedreht" werden.

Die Nennfrequenz in Deutschland ist 50,2Hz.
Vor kurzem wurden die allermeisten Wechselrichter sogar nachträglich auf einen Frequenzbereich von 47,5Hz-51,5Hz eingestellt.
Ab 51,5Hz soll erst abgeschaltet werden. Über 50,2Hz regeln die Wechselrichter bereits runter (entspricht also dem Verfahren, das Kraftwerke auch anhand der Netzfrequenz in der Leistung geregelt werden).

Das eine effiziente vollektronische 50Hz-Waschmaschine im Ausland nicht richtig läuft, weil dort vielleicht ein 60Hz-Netz Standart ist, ist nachvollziehbar.
Aber das diese Waschmaschine bei 51Hz muckt, ist mir neu. Ich ging bis jetzt davon aus, das auch diese Waschmaschinen in einem bestimmten Frequenzbereich klar kommen müßten.

Ich würde da mal den Netzbetreiber ansprechen und nach dessen Meinung fragen. Das wäre der richtige Experte.

5 Hilfreiche Antwort

Hallo,
wenn es Ihnen dort zu kalt wird, das Sie heizen müssen und ein normaler Holzkaminofen nicht ausreicht, weil eventuell das Holz auf Teneriffa zu knapp ist, würde ich auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (egal ob Splitgerät oder Monoblock) empfehlen.
Dann aber eine reversible Wärmepumpe, die heizen und kühlen kann.
Um die Wärme oder Kühle im Haus zu verteilen wären dann Konvektoren geeignet.
Diese haben ein kleines Gebläse integriert, welches die Wärme oder Kühle in den Raum treibt.
Grüße

1 Hilfreiche Antwort

Hallo,
die Frage kann Ihnen hier niemand online genau beantworten, rein aus rechtlichen Gründen schon nicht.
Wie wurde die Erdung denn gemacht?
Wo messen Sie denn die Spannungsunterschiede? Bekommen Sie eine "gewischt" wenn Sie an das Gestell (Metallteile) anfassen?
Wurde eine Isolationsmessung an einem eher feuchteren Tag gemacht?
Grüße

1 Hilfreiche Antwort

Hallo,
es gibt poly-Solarzellen, die bessere elektrische Werte aufweisen, wie manche monokristalline Solarzellen.
Die stärkere Degradation (Leistungsverlust über die Jahre)bei den poly´s gegenüber den mono´s ist heute auch nicht mehr wirklich relevant.
Wenn am Standort eh viel die Sonne scheint, ist es auch wieder nicht ganz so wichtig, ob ein Solarmodul n tick besser in der Leistungsperformance ist als ein anderes, da kann man sich bei den heutigen Modulpreisen eher noch ein fünftes Solarmodul dazu hängen.

Wieviel ein Solarmodul bei Hitze an Leistung verliert, kann man auf dem Datenblatt an den Angaben bei den Temperaturkoeffizienten erkennen. Je kleiner der Wert je besser.

Grüße

1 Hilfreiche Antwort

Hallo,
die Frage ist, welche technische Frage sich stellte.
Der Solarmodulehersteller sollte fragen, die seine Solarmodule betreffen (z.B. optische Auffälligkeiten, eventuell Ertragseinbussen).
Zur Gesamtanlage wird er keine großen Auskünfte geben, weil er nichts mit den installierten Wechselrichter zu tun hat und auch die Installation ansich nicht beurteilen kann.
Man sollte sich immer an einen Solarteur oder Gutachter für PV wenden.

1 Hilfreiche Antwort

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