So funktioniert Haus&Co Frage stellen Haus&Co

Heizung Neubau: Fragen & Antworten

Sie haben Fragen zum Thema Heizung Neubau? Hier erhalten Sie Antworten von regionalen Experten!

Pauschal lässt sich die Größe zwar abschätzen, allerdings hänkt Sie im wesentlichen von der Effizienz des Gebäudehülle sowie Trinkwarmwasserbedarf ab. Jedoch sollte eine Leistung von 8 kW ausreichend sein um die Wärmeversorgung des Gebäudes einschließlich der Trinkwarmwasserbereitung zu gewährleisten. Für die Auslegung der Wärmepumpe sollte jedoch eine Heizlastberechnung durchgeführt werden. Handelt es sich bei ihrem Bauvorhaben um ein Niedrigenergiehaus oder Passivhaus? Der Strombedarf wiederum für die Wärmepumpe hänkt zudem noch maßgeblich vom Nutzerverhalten ab. Dies lässt sich zum Beispiel anhand der Warmwasserbereitung gut darstellen. Man kann davon ausgehen, dass eine um 1°C höhere Warmwassertemperatur im Trinkwasserspeicher ein Mehrbedarf an Strom von ca. 2-2,5% mit sich bringt. Wenn Sie möchten kann ich Sie gerne im Rahmen ihres konkreten Projekts beraten hinsichtlich der Dimensionierung ihrer Wärmepumpe.

1 Hilfreiche Antwort

Es gibt für beide Systeme gute Gründe, in jedem Fall sollte vorher ein rechnerischer Nachweis der ENEV durch z.B. einen Energieberater erbracht wird. Ein Gasbrennwertkessel ohne solare Unterstützung erfüllt die hohen Anforderungen dieser Verordnung nicht. Deshalb werden Sie eine Ihre neue Heizung mit alternativen Energien kombinieren müssen. Buderus ist ein Systemspezialist,der alle Heizsysteme anbietet. Darauf gewähren wir 5 Jahre Systemgarantie.

Empfehlen würde ich bei Neubau eine Sole (Erdwärmepumpe). Die Leistungszahl ist hier größer als bei einer Luftwärmepumpe.
In Kombination mit einer Solarstomanlage ( PV) und einer Lüftungsanlage haben Sie ein zukunftsicheres Heizsystem mit sehr hohem Komfort.
Informationen unter: https://www.buderus.de/de/produkte/catalogue/buderus-produkte-fur-ihr-haus/heizsysteme/neubau/

10 Hilfreiche Antwort

Um es auf den Punkt zu bringen, sie haben mit einer LW-Wärmepumpe die richtige Heizquelle für Ihr Wohnhaus ausgesucht. Als direkte Unterstützung zur Heizung und Warmwasserbereitung können Sie einen Holzofen mit Wassertaschen integrieren und können so in der Übergangszeit damit Ihr Warmwasser erzeugen und Ihren Wohnbereich heizen.

Weiter wäre eine Photovoltaikanlage auch noch erwähnenswert, welche dann Ihren Heizstrom auf Ihrem Dach erzeugt. Für Ihr Wohnhaus wird doch von einem Energieberater o.a. Der Wärmeschutznachweis berechnet, er berechnet Ihnen gerne auch die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Komponenten Ihrer Heizungsanlage, dann können Sie selbst entscheiden, was für Komponenten für Sie wichtig sind.
Mit freundlichem Gruß,

Gerhard Fingerle
GF-Bau Selbstbaupartner GmbH

2 Hilfreiche Antwort

Grundsätzlich kann man auf dieser Basis nicht sagen, was das beste Heizsystem für Ihr Haus ist. Dazu muss man, wie bereits erwähnt wurde, Heizlast bzw. den Wärmebedarf Ihres Hauses kennen.

Ein zweiter Punkt ist die Höhe der Investition, die zu tätigen wäre und welche Zuschüsse Sie bekommen könnten. Und dann natürlich die Finanzierung, die Sie klären sollten.

Auch Ihre persönliche Einstellung dazu spielt eine wichtige Rolle: Möchten Sie eine möglichst wirtschaftliche Lösung oder ist es Ihnen wichtiger, möglichst autark zu sein und die Wirtschaftlichkeit ist eher zweitrangig.

Zum Thema Wärmepumpe: Seien Sie hier bitte sehr vorsichtig. In vielen Fällen macht nämlich eine Wärmepumpe keinen Sinn, insbesondere wenn für Sie die Wirtschaftlichkeit wichtig ist. Eine WP arbeitet nur effektiv, wenn eine niedrige Vorlauftemperatur zur Beheizung Ihres Hauses reicht (Berechung übers ganze Jahr und daraus Ermittlung des Strombedarfs für die WP). Das funktioniert normalerweise nur bei einem Haus mit sehr geringem Energiebedarf und großflächigen Wärmetauschern (z.B. Fußboden- und Wandheizungen). Außerdem ist der Invest bei einer WP deutlich höher als z.B. bei einer Gasheizung. Die erheblichen zusätzlichen Investitionskosten müssen Sie während der Betriebsdauer erst mal wieder einsparen!

Und letztendlich kann man, wie auch Frau Kammerer schon sagte, nicht die Glaskugel lesen, was zukünftige Energiepreise für z.B. Gas und Strom angeht. Daher ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ohnehin mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

Sie sehen, ganz so einfach ist es nicht, aber man kann schon eine sehr gute Lösung finden, wenn man sich diese Gedanken macht.

Ich empfehle Ihnen daher auf jeden Fall einen qualifizierten und unabhängigen (z.B. BAFA-zertifizierten) Energieberater, der am besten noch einige Referenzen vorweisen kann.

Freundliche Grüße
Dipl.-Ing. Michael Braun

1 Hilfreiche Antwort

Im Falle einer defekten Heizung, kann man sich schon einmal überlegen, ob ein Umstieg Sinn macht!

Sie sollten sich ein Angebot erstellen lassen, und danach entscheiden.
Mittlerweile gibt es Kombiangebote, die Ihre laufenden Kosten im Gegensatz zu Öl oder Gas sehr stark reduzieren, so daß sich ein Wechsel lohnt.

10 Hilfreiche Antwort

Hallo,

natürlich könnte ich Ihnen Empfehlungen und Preise benennen. Doch für welche Heizlast?
Da es sich um einen Neubau handelt, wird Ihr Archtekit Ihnen darüber Unterlagen zu Verfügung stellen können.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Schleuter

5 Hilfreiche Antwort

Ihre Frage
an die Experten

Sie haben eine Frage, um die sich besser ein Experte kümmern sollte? Dann haben wir die Antwort für Sie.

Frage stellen