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Welche Heizung für Neubau - Flüssiggas / Gasheizung oder Luft-Wärmepumpe

Wir planen ein Haus zu bauen. Allerdings sind wir unschlüssig welche die sinnvollste Heizart für uns ist. Im Haus wird überall Fußbodenheizung verbaut sein.

Zur Wahl stehen:
- Flüssiggas(ggf. auch normaler Gasanschluss) inkl. 2 Solarplatten zur Warmwassererwärmung (Im Hauspreis enthalten, Gastank exkl.)
- Luft Wärmepumpe Rotex HPSU compact 308 (kostet zusätzlich zum Hauspreis ca. 6600€, kann für weitere 6000€ auch mit Solarteilen verbaut werden)

Für uns ist es als Leihe sehr schwer sich für die sinnvollste Heizart zu entscheiden. Lieber das eingeplante Heizsystem oder das teuere Heizsystem, welches sich evtl. refinanziert?

Wir hoffen sehr auf eure Hilfe und Ratschläge.

Herr F. bei Plaidt, 18.05.2018

Wärmepumpe Fußbodenheizung

Es gibt für beide Systeme gute Gründe, in jedem Fall sollte vorher ein rechnerischer Nachweis der ENEV durch z.B. einen Energieberater erbracht wird. Ein Gasbrennwertkessel ohne solare Unterstützung erfüllt die hohen Anforderungen dieser Verordnung nicht. Deshalb werden Sie eine Ihre neue Heizung mit alternativen Energien kombinieren müssen. Buderus ist ein Systemspezialist,der alle Heizsysteme anbietet. Darauf gewähren wir 5 Jahre Systemgarantie.

Empfehlen würde ich bei Neubau eine Sole (Erdwärmepumpe). Die Leistungszahl ist hier größer als bei einer Luftwärmepumpe.
In Kombination mit einer Solarstomanlage ( PV) und einer Lüftungsanlage haben Sie ein zukunftsicheres Heizsystem mit sehr hohem Komfort.
Informationen unter: https://www.buderus.de/de/produkte/catalogue/buderus-produkte-fur-ihr-haus/heizsysteme/neubau/

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Hierzu wird zunächst der tatsächliche Energie- und Leistungsbedarf für Heizung u. WW festgestellt das sind keine EnEV-Werte! (Grundlagenermittlung).
Erst danach werden Art der Heizung, Hersteller u. Gerät ausgewählt.

Das Bauen mit GU/GÜ birgt viele Risiken. Hier will man scheinbar eine Gasheizung verkaufen;-)

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Bei einem Neubau muss das Gebäude die EnEV (Energieeinsparverordnung)erfüllen.
Darunter fällt auch die Entscheidung für das einzusetzende Heizsystem.
Heutzutage reicht eine normale Gasheizung nicht aus um eine Baugenehmigung zu bekommen.
Ihr Hausplaner sollte sich damit allerdings eigentlich auskennen und entsprechende Vorschläge machen.
Sie werden, egal welches System verwendet wird, mit Mehrkosten rechnen müssen um die EnEV zu erfüllen.

Wenn man davon ausgeht dass es Mehrkosten geben wird, kann man z.B. auch einmal über den Einsatz einer Pelletheizung nachdenken. In Kombination mit einer thermischen Solaranlage, von einem vernünftigen Heizungsbauer geplant, sollten Sie problemlos eine umweltschonende Heizung realisieren können, die Ihnen langfristig Freude bereiten wird.

Viele Planer setzen allerdings, alleine schon aus Kostengründen, gerne eine Luft-Wärmepumpe ein die, aus meiner Sicht, einige Nachteile mit sich bringen kann.
Hiermit spreche ich z.B. das Thema Legionellen bei der Warmwasserbereitung an. Die Vorlauftemperaturen solcher Wärmepumpen sind in der Regel nicht hoch genug um die Legionellen Thematik entsprechend behandeln zu können. Grundsätzlich ist aber auch eine Wärmepume ein interessantes System, wenn es richtig geplant wird.

Sollten Sie sich für eine Lösung auf Gas Basis entscheiden würde ich immer versuchen einen festen Gasanschluss ins Haus zu legen. Erdgas ist langfristig günstiger als Flüssiggas. Flüssiggas wird oft dort eingesetzt wo ein Gas-Hausanschluss zu weit weg liegt um diesen kostengünstig zu realisieren. Hier einfach mal den lokalen Netzbetreiber fragen ob ein Anschluss kostengünstig möglich ist.

Falls Ihr Hausplaner ihnen bei diesem Thema nicht weiter helfen kann, würde ich zusätzlich einen Gebäudeenergieberater bei der Planung mit hinzuziehen. Der Vorteil beim Einsatz eines Gebäudeenergieberaters ist seine Unabhängigkeit von den Herstellern. Ausserdem kann ein Gebäudeenergieberater evtl. Förderungen beantragen.

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