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13 Antworten, zuletzt 07.02.2020

Antworten gegeben in

Photovoltaik, Gasheizung, Dämmung, Energieberater, Architekt, Finanzierung, Fördermittelberatung, Küche, Solarthermie, BHKW, Brennstoffzelle, Ölheizung, Wärmepumpe, Pelletheizung



Wenn Sie umrüsten, beachten sie die momentan wirklich sehr guten Fördermöglichkeiten seit Anfang des Jahres!
Ein nano-BHKW hört sich zwar gut an, ist ehrlich gesagt aber wirtschaftlich nicht wirklich darstellbar. Nicht umsonst zeihen sich mittlerweile fast alle großen Hersteller aus diesem Bereich zurück. Eine Brennstoffzelle kann eine gute Alternative sein. Hier, wie oben angesprochen, die neuen Fördermöglichkeiten einkalkulieren. Die momentan erhältlichen Brennstoffzellen sind kombiniert mit einer Gas-Brennwerttherme für Spitzenlasten. Ob Sie eine Batterie benötigen wäre zu prüfen, glaube ich aber weniger. Die Brennstoffzellen haben etwas 0,7kW Leistung. Dies wird oft schon von den Grundverbrauchern benötigt (Kühlschrank, Kühltruhe, StandBy-Geräte, Internet-Router, Telefone usw).
Anders sieht es mit Ihrer PV-Anlage aus. Wenn Sie diese mit einem Batteriespeicher versehen wollen, macht das erheblich mehr Sinn. Dann können Sie danach evtl. Ihre Brennstoffzelle noch daran anschließen. Wie das geht, kann Ihnen Ihr Solarbetrieb des Vertrauens beantworten.

Herr B., 10.02.2020

Kompetente Antwort, danke!

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In Anbetracht weiter notweniger Infos, um Ihrer Frage beantworten zu können folgende Hinweise:
Bei einer Anlage dieser Größe würde ich den Netzbetreiber fragen. Ohne dessen ok können Sie die Anlage sowieso nicht in Betrieb nehmen (Es ei denn als Inselanlage und ohne Stromeinspeisung) Dieser beantwortet Ihnen Ihre Frage, ggf. unter Hinzuziehung eines Elektrikers, den Sie sowieso benötigen würden (In der Regel auch kostenlos).

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Vermutlich sind hier einer der Stecker, mit denen die Module untereinander verbunden sind, defekt bzw. korrodiert und haben Kontakt mit eine Gehäuseteil (Fehlerstrom). Evtl. stimmt auch die Erdung der Anlage bzw. des betroffenen Stranges nicht (Oft wurde dies auch gar nicht gemacht. Ein weiterer Fehler könnte ein defektes Modul bzw. eine defekte Modul-Anschlußbox (auf der Rückseite des Modules ) sein.
Wer hat die Anlage gebaut? Ein Fachbetrieb? Gibt es den noch? Dieser sollte eigentlich geeignete Meßgeräte besitzen, um den Fehler eingrenzen zu können.
Es wird wohl darauf hinauslaufen: 1. alle Steckverbindungen zu überprüfen, 2. Nacheinander jeweils ein Modul aus dem Strang isolieren um den Fehler zu lokalisieren. Wenn Sie selbst an der Anlage testen wollen: ACHTUNG: Die Anlage arbeitet mit Gleichstrom und je nach Anzahl der Module mit bis zu 1.000 Volt --> LEBENSGEFAHR!!!!. Lassen Sie das bitte einen Solar-Fachmann machen.

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Wenn Sie schreiben ".... in unserer ETW …) vermute ich mal, das es sich um eine Etagenwohnung handelt.
Wenn dem so ist, bleiben sie aus wirtschaftlicher Sicht am Besten bei einer modernen Gas-Brennwerttherme. Möglich wäre zwar auch eine Brennstoffzelle, das würde aber wohl zuviel Platz in Anspruch nehmen (abgesehen von den Kosten) .
Verboten werden sollen Heizungen mit fossilen Brennstoffen nicht. Es wird aber darauf hingearbeitet, das Ölheizungen zurückgedrängt, bzw. irgendwann auch verboten werden, zumindest bei Erneuerungen - aber das betrifft Sie ja nicht..

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Zum Laden der Batterie benötigen Sie neben dem PV-Modul einen geeigneten Wechselrichter bzw. BatterieLaderegler mit PV-Modul-Anschluß. Diesen finden Sie im gut sortierten Solarfachhandel. Achten Sie darauf, das der Laderegler die Leistung sowie Strom/Spannungswerte des PV-Moduls auch unterstützt.

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Ich vermute mal, ja.
Der Kackpunkt ist hier wohl der Wechselrichter. Ihre bisherige Anlage hat eine Wechselrichter, der wohl genau auf diese 2 Module ausgelegt ist. Wen Sie also zubauen, benötigen Sie einen weiteren Wechselrichter und dann spielt die Technologie der Module keine Rolle.
Eine andere Möglichkeit wäre, einen Wechselrichter mit 2 Strängen und jeweils eigenen MPP zu verwenden.
Die Frage die also zu klären ist: Hat der vorhandene Wechselrichter die notwendigen Kapazitätsreserven und einen zweiten, bisher ungenutzten Strang mit eigenem MPP. Wenn nein, benötigen sei einen neuen Wechselrichter. Da sollten Sie aber beim Wohnmobilhersteller bzw. beim Hersteller des vorhandenen Wechselrichters nachfragen, was bei der Auswahl zu beachten ist!

Herr P., 05.02.2020

Danke für Ihre Antwort. Können Sie mir Werkstätten nennen, die Erfahrung in Solarabeiten für Wohnmobile haben? Danke für Ihre Mühe

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Bei den derzeitigen Modulpreisen nehmen die Montagekosten für eine PV-Anlage einen immer größeren Anteil am Gesamtpreis ein.
Außerdem stellt sich die Frage, wie hoch ist der Stromverbrauch, wieviel davon soll die Anlage abdecken, wird ein Batteriespeicher gewünscht bzw. benötigt. Ein 5-Personen-Haushalt benötigt im Durchschnitt ca. 3500 bis 4000kWh Energie im Jahr. Rein über das Jahr gesehen kann eine PV-Anlage mit ca. 4Kw Leistung diese Menge an Strom erzeugen. Ohne Batteriespeicher können Sie davon ca. 20 - 30% selber nutzen. wollen Sie mehr nutzen, benötigen Sie, wie schon angesprochenen eine Batteriespeicher, und dessen Kosten können schnell mal die Kosten der PV-Anlage verdoppeln und/oder eine größere PV-Anlage. Haben Sie die dazu notwendige Fläche?
Bei Internetangeboten achten Sie darauf, das dies meisten die reinen Modulpreise ohne jegliche Montage, fachgerechten und zugelassenen Anschluß sind. Auch bekommen wir immer wieder Schadensmeldungen durch Ziegelbruch aufgrund unsachgemäßer Montage der Dachhaken (bei Aufdachanlagen) gerade nach dem Wintermonaten. Ebenso das Fehlen jeglicher Garantie bei Selbstmontage usw.

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Möglich schon, selten aber (betriebswirtschaftlich) sinnvoll.
Bei den derzeitigen Preisen lohnt in der Regel der Aufwand für den Abbau nicht. Und die Gewinne durch eine bessere Sonneneinstrahlung sind meist bei weitem nicht so hoch wie viele denken. Sie schreiben, die Anlage ist auf einem Hallendach. Meist ist die Dachneigung bei Hallen ja nicht so groß. Wenn sie unter 20 grad liegt, würde ich nicht mal ansatzweise darüber nachdenken, egal welche Himmelsrichtung. Egal auch, wann die Anlage gebaut wurde und somit welche Vergütung Sie dafür erhalten.

Die sind nun pauschalierte Aussagen die auf Erfahrungen beruhen. Um Ihnen aber eine konkrete Antwort zu geben, müsste ich mehr Daten haben. Dann lässt sich dies auch berechnen. Und dann haben Sie eine klare Entscheidungsgrundlage.
Wenn Sie mögen, können Sie mir gerne mehr Infos (Größe, Alter, Modultyp, Dachneigung, Himmelsrichtung, genaue Ortsangabe) der Anlage zukommen lassen unter info@bauherren.academy

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Ihre letzte Frag zuerst beantwortet. Das Thema Öl ist eigentlich mittlerweile vorbei. Schauen Sie sich die neuen Vorgaben des Klimapaketes an. Steht ein Gasanschluß zur Verfügung sowieso.
Seit Anfang des Jahres gibt es auch ordentliche Fördermaßnahmen dazu. Lassen Sie sich hierzu individuell auf Ihr Vorhaben beraten. Siehe hierzu auch mein Blog-Beitrag unter : https://ich-moechte-ein-haus.de/Blog/Blogbeitrag.cfm?Beitrag=26
Die Kosten sind ohne konkretere Angaben schwer abzuschätzen. Voraussichtlich im unteren 5-stelligen Bereich.

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Verstehe ich Ihre Frage richtig: So ganz verstehe ich den Sinn Ihrer Frage nicht.
Sie benötigen erst einmal 2 Komponenten: eine Anlage, die aus Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage Wasserstoff (H2) erzeugt (Hydrolyse). Dann muß dieser H2 gespeichert werden. Danach wird der H2 der Brennstoffzelle zugeführt, die wiederum daraus Strom, Wärme und Wasser erzeugt.
Der Gesamtwirkungsgrad ist derzeit noch sehr schlecht und hat auch physikalische Grenzen, die eine solche Anlage in unseren Gebieten nicht wirtschaftlich erscheinen lassen. Derartige Anlagen werden höchstens dort eingesetzt, wo anderweitige Versorgungsmöglichkeiten nicht vorhanden oder noch teurer sind. Brennstoffzellen zur Hausbeheizung benötigen als Primarenergie entweder H2, oder Methan (aufbereitetes Erdgas) Außerdem sind die Anlagen nur für Grundlasten ausgelegt, d.h. Sie benötigen noch eine Spitzenlasttherme, in der Regel eine Gas-Brennwert-Therme, die auch wiederum Gas benötigt. Sie können die Brennstoffzelle theoretisch zwar so groß dimensionieren, das Sie keine Spitzenlasttherme benötigen, erfahrungsgemäß darf man dann über Wirtschaftlichkeit aber nicht mehr ansatzweis nachdenken.
Die derzeit im Großversuch befindlichen Anlagen für Einfamilienhäuser haben eine Leistung von rund 0,75kW elektrisch und ca. 0,9kW thermisch. Im Winter benötigen Sie aber Spitzenleistungen von ca. 15kW (thermisch) bei modernen Häusern und entsprechendem Pufferspeicher.
Derartige Anlagen werden von mehreren Herstellern angeboten wie z.B. Buderus, Viessmann, Vaillant, Senertec um nur einige zu nennen.
Ich hoffe, diese Antwort konnte ihre ersten Fragen beantworten.

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Haben Sie bestimmte Gründe für den Einbau einer Solarthermieanlage?
Wenn nein, denken Sie mal über die Alternative Photovoltaik nach.
Ich habe selbst vor 6 Jahren eine Solartermieanlage zur Warmwassergewinnung und Heizungsunterstützung eingebaut (ca. 16wm Kollektorfläche, 1000 ltr. Pufferspeicher). Optimale SSW-Lage mit für den Winter optimal steilem Dach. Die Anlage hat seither ca. 12.500 kWh an Energie gebracht. Bei einer Gasheizung entspricht dies ca. 875EUR Einsparung (7ct je kWh). Davon sind dann noch die Kosten für Strom für die Pumpe und die Wartung der Anlage abzuziehen, bleiben am Ende vielleicht noch 800 EUR Einsparung übrig (in 6! Jahren).
Aus heutiger Sicht würde ich das Geld lieber für eine Photovoltaik-Anlage ausgeben. Bei gleicher Investition bekäme ich mind. eine 3kWp-Anlage, die in dem Zeitraum ca. 18.000kWh Strom produziert hätte. Bei derzeitigem Strompreis entspricht dies über 4.000 EUR an Wert.
Dazu kommt, das bei der Solarthermie der Ertrag weniger wird, wenn Sie den energetischen Zustand Ihres Hauses verbessern, da dann in den Sommermonaten mehr nicht nutzbarer Überschuß produziert wird. Abgesehen ist der Strom viel universeller nutzbar wie di Wärme einer Solarthermieanlage. Wollen Sie bei der Heizung/Warmwasser einsparen, trennen sie die Warmwasserbereitung ab und nutzen dafür eine WW-Wärmepumpe, die recht kompakt und preisgünstig sind. Die können Sie dann auch mit Ihrem Solarstrom betreiben.
Im letzten, sehr heißen Jahr hatte ich zwar von Mai bis Juni die Heizung vollständig ausgeschaltet, da das WW stets von der Solaranlage erwärmt wurde, jedoch stand die Anlage viel Zeit, da soviel Wärme gar nicht benötigt wurde. Bei einer PV-Anlage hätte ich alle Sonne zur Stromgewinnung nutzen können und, wenn nicht selbst erbraucht, zumindest verkaufen können.
Wenn Sie es geschickt machen, dürfen Sie die Stromgewinnung der PV-Anlage auch, zumindest teilweise, dem Energiebedarf Ihres Hauses gegenrechnen.

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Frage 1: die Primärenergieklassen werden zwischenzeitlich auch bei Gebäuden in Klassen ähnlich den von Elektrogeräten oder Autos eingeteilt.
die Energieklasse A+ bedeutet, unter 30kWh/am², was ein sehr guter Wert darstellt. Zum Vergleich: Ein passivhaus darf maximal 15 kWh/am².
verbrauchen.

Frage 2: KfW55 bedeutet, dass das Haus maximal 55% der Energie verbraucht, wie nach EnEV 2009 mindestens gefordert. KfW55 bedeutet somit im Vergleich zu EnEV2014/2016 sind nur noch ca. 30% besser, da die Anforderungen von EnEV2014 ca. 25% erhöht wurden.

Frage 3: Schallschutz: wenn nichts geregelt ist, gelten die gesetzlichen Anforderungen.
Wohnungslüftung: Der Haushersteller muß ein Lüftungskonzept vorweisen. Manche "mogeln" sich durch sagen, der Eigentümer/Bewohner kann ja regelmäßig lüften. Dies reicht heute nicht mehr als "Lüftungskonzept". Fragen Sie dediziert nach dem Lüftungskonzept. Bei der angebotenen Energieklasse A+ müsste eigentlich eine kontrollierte Lüftung (zentral oder dezentral, wahrscheinlich dezentral bei ETW) mit Wärmerückgewinnung vorhanden sein. Fragen sie nach dem verwendeten System, damit Sie auch die späteren Verbrauchskosten bzw. Wartungskosten abschätzen können. eigentlich sollte der Bauträger auch Gegenstände wie Sanitärobjekte in der BB beschreiben, da er sonst nach neuem Baurecht Gefahr läuft, das er auf seine Kosten höherwertige Teile einbauen muß, wenn Sie nicht zufrieden sind (Neues Baurecht seit 2018).

Frage 4: Das ist eine sehr subjektive Frage. Der eine ist mit einfachem Laminat zufrieden, der andere will einen Granitboden. Die Frage kann ich deshalb an dieser Stelle nicht wirklich beantworten, da sie Zuviel auf Spekulation beruhen würde.
Was genau verbaut wird, sollte eigentlich in der Baubeschreibung stehen. Übrigens: Der Bauträger muß Ihnen alle entscheidungsrelevanten Informationen (Baubeschreibung, Pläne, usw), so auch eine ausführliche Baubeschreibung mindestens 14 Tage vor Vertragsunterzeichnung aushändigen.

Ich hoffe, dies hilft Ihnen erst einmal weiter

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Mit Ihren Angaben lässt sich leider nur spekulieren.
Wieviel Haushaltsstrom brauche Sie pro Jahr? Mit welcher Primärenergie wird die Heizung bzw. Warmwasserbereitung betrieben?
Mit 35qm bekommen Sie ca. 7 bis 8kWp aufs Dach. Je nach Dachneigung, Ausrichtung und Standort bekommen Sie dafür zwischen fast 0 und 7.000 kWh Energieertrag. Beachten Sie dabei, das sich dieser jedoch sehr unregelmäßig übers Jahr verteilt. so wird in den Wintermonaten Dez. und Jan ca 2%, in den Sommermonaten Juni/Juli ca. 16% erzeugt. d.h. In den Sommermonaten haben Sie einen Überschuß, in den Wintermonaten eine Unterdeckung. Diese Unterdeckung lässt sich technisch zwar ausgleichen, mit derzeitigen Speichermöglichkeiten unter wirtschaftlicher Betrachtung jedoch nicht. Auch wenn Sie übers Jahr einen Überschuß erzielen, wird eine Autarkie technisch zwar möglich (wenn man nur den Haushaltsstrom ohne Strom für die Heizung z.B. für eine Wärmepumpe betrachtet), setzt aber Voraus, dass Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielt. Ich persönlich bin der Meinung, das mit momentanen Speichermöglichkeiten auch der ökologische Fußabdruck für so eine Lösung negativ ausfällt.
Ich hoffe, diese kurze Erläuterung hilft Ihnen Weiter

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