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Neue Heizung für Zweifamilienhaus

Unser 2 Familienhaus, 1968 gebaut, Ölheizung in guter Verfassung, Heizkessel ist 20 Jahre alt, 200 qm, soll eine alternative Heizung bekommen.
Unsere Vorstellung: Solar und Luftwärmepumpe. Dachfläche, 30° Neigung nach Süden, etwa 50 qm Dachfläche (könnte auf dem Garagendach erweitert werden.
Solarstrom evtl. mit Speicher. Stromverbrauch jährlich etwa 7000 kW.

Herr V. 21.10.2020

Photovoltaik

Auf 50 qm freie Fläche bekommen Sie 10 kWp PV. Das sollte ausreichen, wenn der Einstrahlungswert gut ist. Wichtig wäre ein Speicher, der groß genug ist, um
alles, was im Winter am Dach erzeugt wird "einzulagern", weil es ja so früh dunkel wird. Einige unserer Kunden haben 10 kWp Anlagen und einen 20 kWh Speicher und kommen damit auf 80 - 85 % Einsparung ihrer Stromkosten. 20 % kaufen sie nach wie vor vom Netz. Die Einspeisevergütung, die die PVA im Sommer erwirtschaftet, hilft, diese Kosten zu decken. Wichtig ist, dass die Laderegler (Batteriewechselrichter) eine gute Be-und Entladeleistung haben. Damit die Akkus, wenn Licht da ist, schnell voll werden.

Herr V., 09.11.2020

Ich bekomme langsam Bedenken, ob die Voltaikanlage im Winter genügend Strom für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liefert. Zurzeit brauchen wir 3500 Ltr. Heizöl und 7000 kW Strom pro Jahr. Können Sie mir bitte den Strombedarf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Haus Baujahr 1968 und 200 qm Wohnfläche nennen?

Ich empfehle Ihnen, sich vor Ort von einem Installateur beraten zu lassen. Er kann Ihnen sagen, wieviel PV auf Ihr Dach geht. Eine moderne Luftwärmepumpe braucht ca. 2000 kWh im Jahr (erfahrungsgemäß, ein ganz nicht isoliertes Haus mehr), hauptsächlich im Winter. Kann Ihnen der Installateur aber genau sagen. Wie wäre es denn mit einer Alternative? Haben Sie sich schon mal über Infrarot Heizpanele informiert. Ist 'ne tolle Sache. Und würde einen Haufen Geld sparen, da die Installationskosten wegfielen. Die Panele werden wie Bilder einfach an die Wand gehängt und strahlen wie ein Kachelofen. Es ist eine angenehme, gesunde, staubfreie Wärme. Die Ölheizung könnte bleiben, wie sie ist und würde in der Nacht laufen. Tagsüber könnten die Infrarot Panele direkt von der PVA und einem Speicher heizen. Nachts aus dem Speicher als Unterstützung der Ölheizung. Sie brauchen eine PVA mit mindestens 10 kWp und einen Speicher mit 20 kWh. November, Dezember, Januar bis Ende Februar sind die lauen PV Monate, aber ab März wären Sie schon wieder im grünen Bereich. Nur so ein Gedanke. Über Infrarot gibt es viele Videos auf Youtube.

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Ob eine Wärmepumpe so einfach geht, hängt vom Wärmeverteilsystem ab. Haben Sie Radiatoren oder Fußbodenheizung? (Radiatoren und Wärmepumpe sind nicht die besten Freunde) Über Solarthermie würde ich heute nicht mehr nachdenken. Wenn investiert wird, dann in PV. Evtl. gibt es auch eine Kombi-Lösung, bedeutet: PV-Anlage + Wärmepumpe für Warmwasser (Strom von PV-Anlage). Allerdings werden Sie spätestens dann, wenn die Ölheizung die Arbeit einstellt, eine Lösung suchen müssen, die ohne Öl auskommt. Abgesehen davon, wird sich Öl, als erheblicher CO2-Erzeuger, ab dem nächsten Jahr durch die jährlich steigende CO2-Abgabe verteuern.
Haben Sie sonstige Energetische Maßnahmen an dem Haus bereits ausgeführt? Gibt es einen Energiepass, aus dem der Energieverbrauch entnommen werden kann bzw. Wieviel Heizöl verbrauchen Sie im Schnitt pro Jahr?

Wenn Radiatoren-Heizung, dann benötigen Sie eine Wärmepumpe, die entsprechend hohe Vorlauftemperaturen schafft. Ebenso wichtig ist dann, welche Leistung die Wärmepumpe hat, Evtl. sollte die WP mit einem Wärmespeicher ausgestattet werden. Insbesondere dann, wenn Sie einen WP-Stromtarif nutzen wollen. Die Energiekosten für die WP-Heizung können Sie ja grob wie folgt berechnen: Ölverbrauch x 10 / COP-Zahl der WP ergibt grob den Strombedarf * Stromkosten je KWh. Bei Radiatorenheizung den WP-Hersteller anfragen, welche COP-Zahl er noch für hohe Vorlauftemperaturen angibt. Aufgrund fehlender Informationen ist eine genauere Empfehlung nicht möglich.

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Die Frage kann man so allgemein nicht benatworten.
Die Ölheizung arbeitet mit Vorlauf/Rücklauf 65°/50°C oder noch höher bei Heizkörpern.
Wärmepumpen arbeiten sehr effizient, wenn die Vorlauftemperatur bei 35°C liegt - Fußboden- oder/und Wandheizung-. Nun können auch die meisten Wärmepumpen die hohen Temperaturen erreichen, bei einer dann geringeren Jahresarbeitszahl. Den Strom für die Wärmepumpe mit einer Solaranlage zu erzeugen ist von der Idee her richtig, stößt leider an Grenzen. In der Jahreszeit, wo man die meiste Wärme benötigt, bringt die Solaranlage ihren geringsten Ertrag. Auf eine Dachfläche von 50m² bekommt man ca. 5-6 kWp Photovoltaikleistung weclhe dann zwischen 4.500 - 5.400 kWh Strom pro Jahr erzeugt.
Die Kosten sollten sich um die 7.000 € für die Solaranlage belaufen. Aktuell kann man für den Austausch einer Ölheizung bis zu 45% Fördermittel über die BAFA beantragen.

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