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Architekturbüro Reitberger
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10 Antworten, zuletzt 16.08.2019

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Ganz vereinfacht:

Investitionskosten = Kaufpreis inkl. Montage
Betriebskosten = Verbrauchskosten für den Energieträger (z.B. Öl) + Kaminkehrerkosten + Wartungskosten + Strom für Pumpen und Regelung...

Wenn man es bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung jetzt richtig machen will müssen die Investitionskosten umgelegt werden auf die voraussichtlichen Betriebsjahre. (Man geht davon aus das ein Kessel eine bestimmte Lebensdauer hat und dann defekt ist oder die jährlichen Reparaturkosten so hoch sind das der Kessel wirtschaftlich eigentlich nichts mehr wert ist) Die Kosten werden auf mehrere Jahre abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum ist je nach Art der Heizung unterschiedlich. Da gibt es sogenannte Afa Tabellen. Hier dann bei der Umlegung auf die einzelnen Jahre die Zinsen und eventuelle Fördermittel nicht vergessen.

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Die Dichtigkeit der Fenster ist bei beiden Varianten gleich.
Entsprechend besteht bei beiden Varianten die Problematik dass richtig gelüftet werden muss.
Bei einem Gebäude aus den 1970er Jahren hat das Mauerwerk im Regelfall einen schlechteren Dämmwert als neue Fenster. Dies kann dazu führen das sich an der Fensterlaibung, im Übergang Rahmen/Wand, Kondenswasser absetzt. Dies kann dann zu Schimmel führen.
Oder ganz vereinfacht dargestellt...das Wasser das früher an der Scheibe kondensiert ist (Beschlagene Fenster) setzt sich jetzt an der Wandoberfläche ab.
Nun der gute Ratschlag für ein eigentlich nicht lösbares Problem:

1.) Dreifachverglasung (Ggf. Fensterlaibungen aussen beim Fenstereinbau etwas dämmen.)

2.) 2-3 Hygrometer (ca. 10-15 €) kaufen und dann im ersten Jahr immer mal wieder mit den Geräten kontrollieren ob sie tatsächlich richtig lüften. Es gibt da Ratgeber z.B. von der Verbraucherzentrale oder den Fensterherstellern.

3.) Falls Sie dauerhaft Ruhe haben wollen oder das mit dem Lüften nicht klappt ist ein KWL-Gerät (Wohnraumlüftungsgerät) die optimale Lösung. Das sparrt Energie und filtert auch noch Pollen aus der Luft.

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Ihr Architekt hat Ihnen einen extremen Sonderpreis angeboten.
Bei der von Ihnen angegebenen Bausummme handelt es sich nicht um die eigentlich anrechenbaren Kosten. Der Architekt kann hier eigentlich einen Teil der vorhandenen Bausubstanz mit anrechnen. Also so ca. 1/3 der Neubaukosten der vorhandenen Hülle. Weiterhin noch einen Umbauzuschlag.
Die angesetzten Stundenlöhne unterschreiten die Empfehlungen der Kammer weit. Wenn ich hier davon ausgehe das es sich um Werte inkl. MwSt. handelt würde mein Büro, lt. eigener Kostenkontrollsoftware, zu diesen Sätzen draufzahlen. (Die ganzen Steuern, Abgaben, Aufwendungen für EDV und Versicherungen sind immens. Allein schon die Updates für Software kosten jedes Jahr tausende.) Einfach mal überlegen was eine Stunde in der Autowerkstatt kostet.

Wenn ich davon ausgehe das es sich um eine Digitalisierung alter Bestandspläne handelt dann fällt das unter den Begriff Nebenkosten. Diese sind zusätzlich zu vergüten. (Außer Sie haben im Vertrag einen Passus das diese inkludiert oder zu einem festen prozentualem Aufschlag abgegolten werden)

>> Übernehmen Sie die Digitalisierungskosten. Bedanken Sie sich bei Ihrem Tennispartner für das Entgegenkommen und schicken Sie ihm eine Kiste Wein für den nicht verrechneten Aufwand.

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Grundsätzlich ja.

Bis zu 14°dH ist es M.E. nicht erforderlich. Ab Wasserhärte 21°dH würde ich das dringend empfehlen. Die Wasserhärte erfahren Sie von Ihrem Wasserversorger.

Wir empfehlen in solchen Fällen Enthärtungsanlagen auf Basis eines Ionenaustauschers. (Die Anlagen bei denen mit Salztabletten die Tauscher regeneriert werden)
Bei allen anderen Anlagentypen, insbesondere den Magnetsystemen, ist die Wirksamkeit umstritten.

Sie müssen vor Installation prüfen ob die vorhandenen Rohre geeignet sind. Bei alten verzinkten Stahlrohrleitungen ist hier in der Regel z.B. eine zusätzliche Dosieranlage erforderlich um sicherzustellen das die Leitungen durch das weiche Wasser nicht beschädigt werden.

Noch ganz allgemein, da im Bereich Wasseraufbereitung viele Glaubenskämpfe und Mythen unterwegs sind.
Diese Ionenaustauschersysteme - auch evtl. in Verbindung mit Dosieranlagen - finden Anwendung in Turnhallen, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und bei Gärtnereien.

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Sofern Ihr neues Haus gut gedämmt ist und die Heizung halbwegs umweltfreundlich ist...
benötigen Sie überhaupt keine Solarthermieanlage.
Die Anforderungswerte der EnEV für Qp und Ht müssen in dem Fall um 15% unterschritten werden.

Für die Solarthermie gilt entweder 15% Bedarfsdeckung oder 0,04m² je m² Nutzfläche des Gebäudes.
Sie können aber auch im Mischwert die Forderung erfüllen.
z.B. Qp und Ht 5% besser und 10% Bedarfsdeckung Bzw. 0,02m²/m²durch die Solarthermie.

Am vernünftigsten ist es den EnEV-Nachweis, der ja sowieso zu Baubeginn vorliegen muss, vorher durch einen neutralen Energieberater erstellen zu lassen der kann Ihnen dann ggf. auch die Wirtschaftlichkeit der diversen Varianten ausrechnen und evtl. auch mal schaut was es an Fördermitteln gibt.

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ALU !
Oder evtl. Holz.
Schauen Sie einfach mal was in der Region üblich ist. Sie werden in sehr südlichen Gegenden nur selten Kunststoff finden. Es gibt hier auch in Deutschland schon Größeneinschränkungen ab denen sich die Fenster bei hohen Temperaturen zu sehr verziehen.
Achtung: Die Alufenster im Süden sind auch anders konstruiert als bei uns.

Frau E., 29.11.2017

Vielen Dank!

4 Hilfreiche Antwort

Kosten sind stark von der Bauregion abhängig. Nachfolgend Grundlage Bayern/Großraum München. Im deutschen Mittel ca. 20-30% weniger.
1. ca. 25 tsd. (laufend ca. 300€/jahr) Vorhandene Heizkörper.
2. ca. 85 € /m² Granit entfernen ca. 25€/m²
3. ca. 130€/m² (Basis EnEV)
4. ca. 80 €/m²
5. Falls keine statischen Abfangungen nötig sind ca. 1800€
6. ca. 60-80€/h
7. ca. 50€/m²
8. ca. 1500€ (Bei sehr hochwertigem Schallschutz ca. 3500€
9. Sie meinen Fi ? Falls nur der Kasten ausgewechselt werden muss für ein 1 Fam. Haus ca. 1000€. Elektrik komplett anpassen ca. 5-6 tsd. €
10. Edelstahl ? ca. 450€/lfm.
11. ca. 10 €/m² + ca. 11€/m² Gerüst. Keller ca. 4,8€/m²

Sie sollten sich einen Energieberater/Architekt suchen der wenigstens das Programm der KFW abdeckt.
Bauleitungskosten: Die sind ggf. zu 50% Förderfähig durch die KFW. (Max. 4000€)

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In Ergänzung zur Antwort von Hr. Wermuth:
Zunächst sollten Sie mal nachsehen, was aktuell für eine Regelung verbaut ist.
Falls eine einfach Ein/Aus Regelung vorhanden ist, gibt es kein Problem.
Falls die Solarregelung die Pumpendrehzahl steuert, dann ist bei einer 14 Jahre alten Anlage meist eine getaktete Pumpensteuerung verbaut.
Wenn Sie da eine Hocheffizienzpumpe anschließen, dürfte diese den Geist aufgeben. Moderne HE-Pumpen sind über ein PWM oder 0-10V Signal gesteuert. Dieses Steuersignal gibt es in alten Regelungen meist nicht. Es gibt zwar einige Hersteller die Konverter anbieten aber diese Konverter sind so teuer das man sich lieber gleich eine neue moderne Steuerung kauft.

Falls Sie bei Grundfos bleiben wollen, auf jeden Fall eine Solarpumpe nehmen, also z.B. eine Alpha Solar. Bei dieser speziellen Pumpe können Sie auch die Drehzahlregelung abschalten und sie manuell einregeln und an einer normalen Ein/Aus Solarsteuerung betreiben. (Und dann später auf eine vernünftige neue Steuerung umsteigen)

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