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15 Antworten, zuletzt 04.05.2018

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Wärmepumpe, Gasheizung, Solarthermie, Pelletheizung, Holzheizung, Elektroheizung, Heizkörper, Fußbodenheizung, Photovoltaik, Dach, Dämmung, Kamin / Ofen, Energieberater, Türen, Fördermittelberatung, Massivhaus



Da das Haus offenbar nur luftgeführte Heizung hat, kommt in erster Linie eine Luft/Luft Wärmepumpe in Frage. Bei großer Kälte der Außenluft heizen Sie dann zwar elektrisch ohne einen Beitrag der Wärmepumpe aber bei einem 40+ Haus ist das zu verschmerzen.

Die Investition in wassergeführte Systeme ist schlicht unrentabel.

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Dies ist nicht wirklich sinnvoll machbar, da man nicht davon ausgehen kann, dass man eine einblasbare zusätzliche Dämmung einbringen kann.

Dazu wäre eine Dampfbremsfolie oder Luftdichtigkeitsfolie unterhalb der Dachlatten erforderlich, damit die Zellulosedämmung nicht überall herausgeblasen wird.
Sie müssen entweder innen oder außen aufmachen!

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Smart Grid ready bedeutet, das man eine Schwarmvernetzung mit einer Energieanlage betreiben kann. Ein anderer Begriff ist auch smart meter.

Die größte Bedeutung der Schwarmvernetzung liegt in der zeitlichen Entkopplung der Erzeugung und des Verbrauchs von elektrischer Energie. Dies ist auch unter dem Begriff Flatrate einer Solarspeicheranlage bekannt.Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden können so im Winter verbraucht werden.

Als Energieberater lege ich komplett autarke Häuser nach dieser Technik aus. Das bedeutet die PV produziert den kompletten Strom für eine Wärmepumpenheizung, das warme Wasser und den Haushaltsstrom ohne eine kWh Strom bezahlen zu müssen. Es fallen allerdings Investitionen an, die jedoch risikolos von der KfW finanziert werden können.

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Prinzipiell entsteht Schimmel durch zu niedrige Temperaturen in der Innenwand.

Bei Temperaturen unter 18° an der Wand gemessen, beginnt die Problematik. Die beste Lösung ist ein Wärmedämmverbundsystem für die Außenwände. Starkes Heizen kann natürlich auch helfen. Wenn der Wärmeerzeuger der Zentralheizung zusätzliche Kapazität hat, können größere Heizkörper helfen. Bei neueren Geräten hilft vielleicht auch die Einstellung eines anderen Bypass Verhältnisses am Vorstellventil oder eine Erhöhung der Vorlauftemperatur.
Wenn das WDVS erforderlich ist, kann nur der Hausbesitzer oder die Gemeinschaft der Wohnungsbesitzer helfen.

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Leider haben Sie zu lange gewartet. Nur Kessel jünger als 1987 Baujahr können beim Austausch gefördert werden. Für Ihren Kessel besteht bereits Austauschpflicht nach der EnEV.
Sie können aber den Kessel tauschen und andere Arbeiten, die an der Heizung erforderlich sind im Rahmen einer Optimierung fördern lassen.

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Elektrisch zu heizen, weil man Photovoltaik installier,t ist schon vom Ansatz her ein fragwürdiges Konzept. Zu Zeiten des größten Heizungsbedarfs ist das Solaraufkommen praktisch null, sodass Sie immer mit 75% Strom aus dem E-Werk rechnen müssen. Da hilft auch kein Speicher, der nur für Tagesschwankungen und nicht für Jahresausgleich geplant wird.

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Kohlenmonoxid CO Gas entsteht bei der Verbrennung von Verbrennungsträgern im Rauchgas. Da die Pellets ja nicht verbrannt werden fällt bei der Lagerung und Kompaktierung (Herstellung) kein CO Gas an. Im Sinne der Energieblanz könnten geringe Mengen beim Transport mit LKW eine Rolle spielen. Aber das ist ja hier wohl nicht gefragt.

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Eine Luft Wärmepumpe wird nur von der Temperatur der Luft beeinflußt. Eine ungeheitzte Garage hat keinen Einfluß. Nur wenn die Garage z.B. von einer darunter liegenden warmen Kanalsation erwärmt würde könnte man Vorteile ziehen. Besser gleich den Wärmetauscher ins Erdreich oder Grundwasser legen.

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Luft/Wasserwärmepumpen erreichen Bauartbedingt keine hohen Arbeitszahlen und brechen speziell im Winter massiv ein. Das heißt sie müssen mit erheblich höheren Stromkosten rechnen als angegeben. Das liegt am Wärmeübergang zwischen den Medien Luft und Wasser. Bei Grundwasser gespeisten Wärmepumpen vermeiden Sie dieses Problem. Speziell beim Neubau von EFH und MFH mit Kellern, Gärten u.U. mit Zisterne und anderen Tiefbaumaßnahemen ist die Hereinnahme in der Planungsphase sehr effizient und senkt die Kosten. Wer keine geeigneten Flächen für die Wärmetauscherkörbe hat kann auch über Eisspeicher nachdenken. WW-Wärmepumpen sind auch gut mit Solarthermie kombinierbar. Leider ist die Solarthermie bei LW-Wärmepumpen im Winter ähnlich schlecht wie die Wärmepumpe selber, da ja die Stahlung auch sehr gering ist.

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Ich gehe einmal davon aus, dass an der Wärmedämmung der Halle keine Veränderung vorgenommen werden soll. Die Effizienz bezieht sich dann nur auf dass Heizsystem. Dazu gäbe es vier Empfehlungen gestaffelt nach der Höhe der Investitionen.

1. Niedriges Invest
Gas Brennwertheizung, Vorteil hohe Effizienz, niedrige Wartungskosten (Kaminkehrer), niedrige CO2 Bilanz (Vergleich zu Öl/Kohle)

2. Vollautomatische Holz-Pellett Brennwert Heizung (z. B. Fa. Ökofen)
Mittelgroßes Invest, neutrale CO2-Bilanz, mittlere Wartungskosten

3. Grundwasser/Wasser Wärmepumpe ggf. mit Solarunterstützung oder Eisspeicher
Hoher Invest, sehr niedrige CO2- Bilanz

4. BHKW Gas/Ölbefeuert
Sehr hoher Invest, nur sinnvoll wenn die Halle auch Strombedarf hat, dann aber energetisch höchst effizient

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