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Austausch Nachtspeicherheizung: Fragen & Antworten

Sie haben Fragen zum Thema Austausch Nachtspeicherheizung? Hier erhalten Sie Antworten von regionalen Experten!

Da offensichtlich keine größere Investition getätigt werden soll, empfehlen wir, die vorhandenen Nachtspeicher zu belassen oder gegebenenfalls einzelne Geräte zu tauschen, falls diese defekt sein sollten. Der von Ihnen monierte hohe Verbrauch ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine veraltete Regelungstechnik zurückzuführen. Wir würden Ihnen daher eine Modernisierung der Regelungstechnik vorschlagen. Die aktuelle Technik kann, je nach Ausführung, die Wetterentwicklung beim Regelverhalten mit berücksichtigen. Das bedeutet, daß das System vorausschauend und bedarfsgerecht geregelt wird. Dabei besteht die Möglichkeit, eine PV-Anlage mit einzubinden. Somit könnte dann ein Teil des erzeugten Stroms in den vorhandenen Wärmespeichern gespeichert und selbst genutzt werden.
Von Nutzern, bei denen wir in 2017 die Regelungstechnik modernisiert und mit einer Wetterfunktion versehen haben, haben wir die Aussage erhalten, daß nach der Modernisierung die Verbräuche der Nachtspeicherheizungen teilweise deutlich gesenkt werden konnten.
Auf Wunsch beraten wir Sie gerne und erstellen Ihnen dann einen entsprechenden Kostenvoranschlag.

1 Hilfreiche Antwort

Ja, eine Umstellung lohnt sich immer, besonders durch die hohe Einsparung an Energiekosten. Eine Einsparung bis zu 60% ist möglich. Das persönliche Heizverhalten und auch der richtige Stromtarif haben auch hier einen starken Einfluss. In einer individuellen Beratung vor Ort werden alle Punkte erklärt und die bestmögliche Variante ermittelt.

4 Hilfreiche Antwort

Hallo,

ob Gas oder Infrarotheizung günstiger ist, kann so pauschal nicht beantwortet werden.

Auf jedenfall haben Sie den Vorteil bei Infrarot, den Strom selbst zu produzieren durch eine PV Anlage, das geht bei Gas nicht und Sie können Infrarotheizungen besser Ihren persönlichen Nutzungsverhalten anpassen.

Gasheizungen ist zu betreiben mit Konvektionsheizungen, bedeutet, Sie erwärmen die Luft. Das führt bei thermisch schlechten Zustand eines Gebäudes auch schnell zu Schimmel. Ihr Haus ist aus 1974 - wie ist der Zustand der Dämmung ? Die Gasbefürworter haben nach diesen Umstand nicht gefragt.

Bauphysikalisch kann Schimmel bei einer Infrarotheizung nicht entstehen.

Infrarot erwärmt Materie und nicht die Luft. Dadurch ist die Wand warm. Eine warme Wand kann kein Schimmel produzieren.

Infrarot können Sie innerhalb des genutzten Raumes an Ihre Nutzung anpassen.

Z. B. Bad.

Wenn Sie morgen um 7 Uhr Ihr Bad nutzen und Abends um 22 Uhr stellen Sie die Infrarotheizung von 6 bis 8 Uhr auf 24 Grad ein sowie auch am Abend von 21 bis 23 Uhr. Den Rest des Tages geht der Thermostat auf 12 oder 15 Grad. ( Je nach eigenen Wunsch und Gefühl ).

Bei Gas müssen Sie - so sagt die Fachwelt - die Luft ganztätig auf Stufe "3 " stellen, weil es kostenungünstig ist, die Luft abkühlen zu lassen und es mehr Energie verbraucht zu den Nutzungszeiten die Luft aufzuwärmen.

Wenn Sie jetzt noch die Infrarotheizung mit einer stromproduzierenden PV Anlage kombinieren, werden Sie mit der Wahl der Infrarotheizung aufjedenfall günstiger ausgehen.

Da das Haus von 1974 ist, könnte auch die Dämmung nicht auf dem neuesten Stand sein. Bei Infrarot ist das kein Problem. Bei Gas entweicht die warme Luft und führt zu höheren Verbrauch. Da Infrarot keine Luft erwärmt, sondern die Materie, ist eine schlechte Dämmung bei der Infrarotheizung nicht entscheidend.

Ob Sie sofort oder später zusätzlich in eine stromproduzierende PV Anlage investieren, können Sie entscheiden wenn es passt. Aber Sie haben aufjedenfall die Möglichkeit. Bei Gas bleiben Sie für die Dauer der Nutzung abhängig vom Gaspreis und deren Anbieter. Und die Preisentwicklung der Gaspreise sind auf Sicht der nächsten Jahre nicht billiger zu sehen.

Das Gas immer als die langfristig günstige Lösung dargestellt wird, liegt in der Natur der Sache durch die beratenden Firmen, die Gasanlagen verkaufen und die Lobby nichts anderes anbietet. Einen Beweis bleiben die Herren schuldig, die sagen eben das, was schon seit Jahrzenten immer gesagt wird.

Die gesundheitlichen Probleme, die eine Konvektionsheizung mit sich bringt, wird dabei ausser acht gelassen. Selbst wenn Gas günstiger sein soll - was nicht bewiesen ist, ist Konvektionsheizung nicht gesund. Im Krankenhaus wird mit Infrarotheizung therapiert, nicht mit einer Gasheizung.

Die gesundheitlichen Vorteile einer Infrarotheizung ist ersten mit Geld nicht zu bezahlen und sollte am Ende auch kein Thema des Geldes sein. Seit wir Konvektionsheizungen in den Häusern nutzen, haben wir über 50 Mio. allergiekranke Menschen mit Atemswegserkrankungen. Mit Infrarot passiert das nicht.

Weiterhin sind die Kritiker nur auf das Thema Strom eingegangen und schreiben, dass Gas günstiger als Strom ist.

Das ich aber meinen Strom selber durch eine PV Anlage produzieren kann und somit Sonnenstrom nutzen kann, der mich nichts kostet, ist bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt worden. Das wird absichtlich von der Gasheizungslobby gemieden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, freue ich mich auf Ihren Kontakt.

Mit freundlichen Grüßen

Michael ver Schaeren

www.micro-heiztherm.com

2 Hilfreiche Antwort

Bezüglich Ihrer Anfrage teilen wir mit, dass jegliche Art einer Modernisierung förderfähig ist; d.h. dass Sie grundsätzlich Anspruch haben auf Förderleistungen des KfW, gleich für welche Art von Modernisierungsmaßnahme Sie sich entscheiden.
Im Einzelfall betrachtet wird jede einzelne Maßnahme betrachtet wie in Ihrem Fall der Austausch einer Heizungsanlage.

Allerdings ist die Aussage, dass eine Anlage zwei Jahre in Betrieb sein muss, schlichtweg falsch. Sie MÜSSEN vor dem Einbau einen Sanierungsfahrplan haben, den wir als Energieberater erarbeiten, womit Sie einen Vor- Ort- Bericht erhalten.

Aus Diesem geht hervor, welches System Sie z.Zt. nutzen und welches System Sie künftig nutzen; dabei ist jede Art der Heiztechnik deutlich effizienter als ein "altes" System, somit förderfähig. Die Berichterstattung MUSS vor Einbau fertiggestellt sein.

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich einer neuen Heizanlage, individuell für die von Ihnen erwünschte Nutzungsart und Ihre Immobile.

MfG
R. Bertsch

14 Hilfreiche Antwort

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