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Kombinationsmöglichkeiten Beheizungen: Fragen & Antworten

Sie haben Fragen zum Thema Kombinationsmöglichkeiten Beheizungen? Hier erhalten Sie Antworten von regionalen Experten!

Grundsätzlich kann man auf dieser Basis nicht sagen, was das beste Heizsystem für Ihr Haus ist. Dazu muss man, wie bereits erwähnt wurde, Heizlast bzw. den Wärmebedarf Ihres Hauses kennen.

Ein zweiter Punkt ist die Höhe der Investition, die zu tätigen wäre und welche Zuschüsse Sie bekommen könnten. Und dann natürlich die Finanzierung, die Sie klären sollten.

Auch Ihre persönliche Einstellung dazu spielt eine wichtige Rolle: Möchten Sie eine möglichst wirtschaftliche Lösung oder ist es Ihnen wichtiger, möglichst autark zu sein und die Wirtschaftlichkeit ist eher zweitrangig.

Zum Thema Wärmepumpe: Seien Sie hier bitte sehr vorsichtig. In vielen Fällen macht nämlich eine Wärmepumpe keinen Sinn, insbesondere wenn für Sie die Wirtschaftlichkeit wichtig ist. Eine WP arbeitet nur effektiv, wenn eine niedrige Vorlauftemperatur zur Beheizung Ihres Hauses reicht (Berechung übers ganze Jahr und daraus Ermittlung des Strombedarfs für die WP). Das funktioniert normalerweise nur bei einem Haus mit sehr geringem Energiebedarf und großflächigen Wärmetauschern (z.B. Fußboden- und Wandheizungen). Außerdem ist der Invest bei einer WP deutlich höher als z.B. bei einer Gasheizung. Die erheblichen zusätzlichen Investitionskosten müssen Sie während der Betriebsdauer erst mal wieder einsparen!

Und letztendlich kann man, wie auch Frau Kammerer schon sagte, nicht die Glaskugel lesen, was zukünftige Energiepreise für z.B. Gas und Strom angeht. Daher ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ohnehin mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

Sie sehen, ganz so einfach ist es nicht, aber man kann schon eine sehr gute Lösung finden, wenn man sich diese Gedanken macht.

Ich empfehle Ihnen daher auf jeden Fall einen qualifizierten und unabhängigen (z.B. BAFA-zertifizierten) Energieberater, der am besten noch einige Referenzen vorweisen kann.

Freundliche Grüße
Dipl.-Ing. Michael Braun

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Die Frage ist von hier aus (Küstennähe) schwer zu beurteilenm, da von vielen Faktoren abhängig. Bei einer Wärmepumnpumpe ist darauf zu achten, dass ein elektrischer Heizstab nicht unkontrolliert einschaltet. Hier vor Ort ist eine Wärmepumpe erfahrungsgemäß unwirtschaftlich! Viele Wärmepumpenbetreiberhatte daher umheimlich hohe Stromkosten! Es mach ausschließlich Sinn, sich einem Gebäudeenergieberater, der in der Energie-Effiziens-Experten Liste gelistet ist. Ein Hinweis, "Gebäudeenergieberater" ist ein Titel!

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Solarthermie erreicht bei Solarhauskonzepten (Pufferspeicher ab 7m³ und ca.40m² Kollektorfläche) bis zu 85% Deckung und Sie müssten 15% des Heizwärmebedarfs durch Nachtstrom decken. Ihre direkten Kosten dafür kennen Sie. Der Denkfehler ist immer der gleiche, 2/3 der Solarerträge kommen im Sommer und Heizwärme benötigen Sie zu 90% im Winterhalbjahr.
Denken Sie lieber über eine PV Anlage für den Eigenbaderf (Jahresstromverbrauch) nach, das lässt sich sicher wirtschaftlich darstellen.
msG Solarkaufmann.de

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Sehr geehrter Herr Harm,
die Unterschiede zwischen einem Niedrigtemperatursystem und einem Hochtemperatursystem habe ich Ihnen erklärt!!!
Was sollen diese Fragen jetzt hier im Netz??????
Auch hatte ich Ihnen angeboten, bei der Planung Hilfe zu leisten!!!!
Mit freundlichem Gruß D. Fleischer

10 Hilfreiche Antwort

Es gibt hier folgende Lösungen: a) komplettes Außengerät b) Komplettes Gerät für Innenaufstellung c) Splittinggerät mit
Außen- und Innenmodul. Welches WP für Sie die beste Lösung ist, hängt ab von Grundstück, Haus mit/ohne Keller usw.
Jede Luft/Wasser-Wärmepumpe hat bei niedrigen Außentemperaturen einen schlechten Wirkungsgrad, deshalb evtl. mit
Einzelofen kombinieren.
Eine Luft/Wasser/WP sollte nur dann gewählt werden, wenn andere Varianten (Grundwasser, Sole, Direktverdampfer)
nicht umsetzbar sind.
Mfg Jürgen Rauscher

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