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Neuer Heizungstyp für altes Bauernhaus: Was ist ratsam?

Es geht um die Sanierung eine alten Bauernhauses, Baujahr 1950. Die Außendämmung und neue Kunstoff-Fenster wurden bereits gemacht.

Momentan stehen für den Wohnraum EG und OG jeweils 70qm Wohnfläche, 5 Öl-Einzelöfen und 3 Elektro Boiler für Warmfasser zur Verfügung.
Welcher Heizungstyp ist ratsam für dieses Objekt? Das Dach kann mit 5 KwP Photovoltaik bestückt werden. Es ist keine Warmwasserverrohrung vorhanden...

Über einen Tipp würde ich mich wirklich freuen!

Herr B. 16.04.2017

Gasheizung Holzheizung Photovoltaik Dach

Der Herr Creifelds hat recht, es kommt drauf an.... Ein sachverständiger Energieberater (unabhängiger Ingenieur, kein Verkäufer von irgendwas) sollte sich das ansehen.

Zum Thema Fördermittel: Bei Einsatz von Brennwerttechnik gibt es eine 15%ige Förderung auf alle Maßnahmen.

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Ohne vorherige Besichtigung können auch in diesem Portal nur Vermutungen angenommen werden, da man das Anwesen nicht kennt.

Es gibt sehr viele Fakten, welche man berücksichtigen muss, um eine zutreffende Aussage machen zu können. kurzum: man muss sich das Objekt ansehen und dann entscheiden was von Vorteil ist. Alles andere ist Spekulation.

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Am besten wäre es, einen neutralen Energieberater oder Fachingenieur hinzuzuziehen, welcher selbstverständlich die neuesten Fördermittel kennt.
Generell ist eine Neuinstallation erforderlich, Heizung, ggf. Bäder usw. Energieträger wie auch immer.

Denken Sie mal über Flüssiggas nach, wie ein Kollege erwähnte steht der Tank draußen. Den gibt es aber auch als Erdtank Der große Vorteile: Flüssiggas ist meines Wissens nach nicht an den Erdgas und Heizölpreis gekoppelt. Sie könnten einen Tank verbuddeln, den sie einmalig erwerben, dessen Füllung sie nur nach Verbrauch bezahlen müssen - Zähler im Haus und Nachfüllservice inklusive.

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Grundsätzlich würde ich auch empfehlen vor Ort die Gegebenheiten und die persönlichen Wünsche zu erörtern. Ich gehe davon aus, dass Sie eine Zentralheizung mit integreierter Warmwasserbereitung wünschen.

Dazu muss das Leitungsnetz aufgebaut werden. Selbstverständlich wäre es sinnvoll dieses alte Haus auch ökologisch zu beheizen, also eine Pelletheizung oder auch eine Kombianlage aus Holzvergaser und Pelletkessel zu nutzen. Eventuell auch in Ergänzung einer thermischen Solaranlage. Dafür stellt die Bundesregierung sehr gute Fördermöglichkeiten bereit. Es ist aber auch genauso möglich mit einem anderen Medium zu heizen. Es sind wie gesagt die Örtlichkeiten und die persönlichen Wünsche zu berücksichtigen. Das läßt sich in einem Vor-Ort-Termin am besten besprechen.

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Luft/ wasser- WP mit Konstantregelung der Heizlast bis zur Normtemperatur sind zu empfehlen. Dies können auch Hochtemperaturheizungen bedienen.

Strom ist von der 5 kW- Anlage ja vorhanden. Pellet wäre auch zu empfehlen. Die sind von den Verbrauchskosten ungeschlagen, zudem kann man mal schnell mit Maxleistung aufheizen.
Flüssiggas Anlagen sind kostengünstig in der Herstellung und absolut ungeschlgen im Verbrauch. Eben nur optisch ein großer Nachteil, denn wer will schon den ganzen Tag auf den Gastank sehen wollen.
Scheidholzöfen sind auch sehr gut, allerdings eher etwas für den Hobbyförster mit Zeit und Energie und eher für jüngere Menschen.
Heizöl könnte fast schon wieder daran denken, aber man weiß nicht, wann der Preis wieder in die Höhe schnellt.

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Guten Tag,

wenn Sie einen geeigneten Lagerraum haben, dann kann eine Holzheizung durchaus sinnvoll. Das Angebot reicht von Pellets mit automatischer Beschickung bis hin zu Scheitholzkessel und wenn es Sinn macht auch Kombigeräte.

Ein Gas-Brennwertgerät hat unter anderem den Vorteil, dass Sie keinen Lagerraum benötigen. Allerdings setzen Sie hier weiterhin auf fossile Brennstoffe und hätten eine Chance vertan davon wegzukommen. Die Förderung hier ist auch deutlich geringer als z.B. bei Holzheizungen.

Wärmepumpen, die grundsätzlich mit einer PV-Anlage kombiniert werden könnten, benötigen auch kein Lagerraum, sind jedoch nur sinnvoll, wenn der Wärmebedarf durch eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle deutlich reduziert wurde.

Zu einer Pelletsheizung (oder zu einer Gas-Brennwertheizung) kann die Ergänzung einer Solarhermieanlage sinnvoll sein. Diese Anlagen sind besser als ihr Ruf. Bei einer geringen zur Verfügung stehenden Dachfläche für Solarkollektoren kann oftmals wenigenstens im Sommer die Warmwasserbereitung komplett gedeckt werden und die Heizung ausgeschaltet werden (Hier wäre vorab natürlich zu prüfen, wie hoch Ihr Bedarf ist)

Letztendlich haben Sie an der Gebäudehülle doch schon einges getan. Ergänzend sollte möglichst die Dachdeämmung bzw. Oberste Geschoßdecke und die Kellerdecke (soweit vorhanden)auch gedämmt werden. Im gleichen Atemzug sollte auch das Thema Lüfung berücksichtigt werden.

Für so gut wie jede Maßnahme, die die energetische Qualität der Gebäudehülle oder die Effizienz der Heizungsanlage verbessert, gibt es Fördermittel. Was bei Ihrem Gebäude technisch sinvoll ist und wieviel Sie in Ihr Gebäude investieren wollen, kann nur innerhalb einer vorausgehenden Fachberatung geklärt werden.

Diese Hinweise können eine solche Fachberatung natürlich nicht ersetzen.
Eine sogenannte Vor-Ort-Beratung zum Beispiel, bei der gemeinsam Sanierungsvorschläge erarbeitet werden, wird vom BAFA (www.bafa.de) gefördert. Es gibt noch weitere Beratungsangebote, dass würde den Rahmen hier jedoch sprengen.

Dass Theman ist mittlerweile recht komplex geworden, da empfehle ich Ihnen sich einen unabhängigen Energieberater zu suchen, der Sie vom Anfang bis zum Ende Ihrer Sanierungsmaßnahmen beraten kann.

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Hallo,

da kommt es ganz auf die persönlichen Vorstellungen an:

- Sind Sie viel Hause oder oft unterwegs?
- können Sie günstiges Stückholz kaufen oder bereitstellen?
- Wie viele Personen leben wie lange im Haushalt?
- Wie groß ist das Budget?

Nur mit der Beantwortung dieser Fragen kann ich weiterhelfen.

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Eine belastbare Auskunft kann es hierzu nicht geben, denn Alles wäre reine Spekulation:

Zunächst wäre eine Grundlagenermittlung inkl. Heizlastberechnung erforderlich.
Sinnvoll ist sicherlich eine Zentralheizung inkl. Warmwasser-Bereitung, die allerdings wassergeführte Wärmeverteilung und -übergabe erfordert.
Insgesamt existieren hierzu zahlreiche Möglichkeiten, die mit einem geeigneten Fachbetrieb und Energieberater diskutiert werden sollten!

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