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D. Giesen Malerwerkstätten
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16 Antworten, zuletzt 17.09.2021

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Malerarbeiten, Elektroheizung, Fenster, Dämmung, Architekt, Fliesen, Tapezierarbeiten, Putzarbeiten



Hallo, so wie das geschilderte aussieht, wurde schon Jahr(zehnt)e lang nicht richtig gearbeitet. Die Dicke der Farbe spielt dabei die kleinste Rolle.
Also kurz beraten: Rauhfaser abmachen, Wände / Putz spachteln - TIEFGRUNDIEREN, neue Rauhfaser oder Backgroundvlies kleben, anschließend bis zu achtmal überstreichen. Danach kann z. B. Backgroundvlies trocken abgezogen werden für neue Renovierung, bzw dann muß die Rauhfaser wieder nass abgekratzt werden. Und Bitte keine Sonderangebotsfarbe aus einem Baumarkt verwenden. Der Ärger lohnt sich nicht für 10 € mehrkosten.

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Hallo, bei Nikotinverseuchten Wänden eine normale Dispersionsfarbe zu verwenden ist schon mehr als grenzwertig. Hier hätte auf jeden Fall eine Isolierfarbe gegen Nikotin eingesetzt werden müssen. Zweiter Fehler war das mischen von zwei Unterschiedlichen Farben ( Herstellern ). Hier können sich Komponenten der einzelnen Farben nicht vertragen. Ohne Besichtigung und erriechen des Problemes kann ich als Ferndiagnose nur empfehlen eine Nikotinisolierende Farbe auf Decken und Wände erneut zu streichen. Der Untergrund muß abgesperrt werden, damit Gerüche nicht weiter ausdünsten können, normale Farbe lässt Gerüche durch. MfG D. Giesen

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Probe machen mit einem Staubsauger im Umfeld die Wand absaugen ob diese heller wird. Bei Silikatfarbe sollte bei den ausbesserungen nach 6 Monaten noch kein Farbunterschied zu sehen sein. Der eigentliche Fehler liegt beim Fliesenleger - es ist möglich auch Fliesen mit minimaler Staubbelastung auszutauschen.
Hier müßte der Verursacher der Verschmutzung gerade stehen. Zum Feststellen, ob hier die gleiche Farbe benutzt wurde: Mit einer kleinen Sprühflasche die Ausbesserungsstelle besprühen und sichten, ob hier die gleiche Verfärbung zur Wand besteht und sich die Farben gleich verhalten, sieht man Unterschiede ( Verfärbung, Quellen der Farbe usw. ) wurden unterschiedliche Produkte verarbeitet. MfG D. Giesen

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Die Tapete muß vorher mit Perforatoren ( Nadelwalzen ) aufgerissen werden, danach mit viel Wasser und Tapetenablöser mehrfach eimstreichen. Wichtig ist hierbei, das sorgsam alles gleichmäßig eingestrichen wird. Bis zu viermal naßmachen ist hierbei "normal". Latexfarbe ist von Natur aus "wasserfest", ohne eine Beschädigung der Oberfläche kann also keine Feuchtigkeit ( Wasser ) an die Kleisterschicht kommen. Diese muß aber erreicht werden. Sollte die Tapete dann noch zusätzlikch mit Dispersionskleber geklebt worden sein, hilft nur noch ein Dampfgerät (Teller mit Dampfdüsen, welcher auf die Tapete gehalten wird und dadurch den Anstrich und den Kleber aufweicht).
MfG D. Giesen

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Um eine ehrliche Antwort zu geben, welche den verschiedenen Herstellern nicht gefällt - NEIN, es geht nicht. Bauartbedingt benötigen Alkyde Licht um hell zu bleiben, eine Abdeckung mit Klarlacken verhindert die Lichteinwirkung, welches eher zum Gegenteil führt. Selbst im Malerlexikon ist dies schon so eingebunden.
Anders sieht es bei Kombinationsbindemitteln aus ( PU, EP, Soja ). Hier gilt es nachzuschauen, welches Bindemittel der Lack tatsächlich hat (technisches Merkblatt - Internet). Bei Leinöllacken ist die Vergilbung bei Lichtentzug extrem. Es gibt aber in der heutigen Zeit Produkte auf Wasserbasis, welche vergilbungsstabil sind, diese sind dann einem Klarlack vorzuziehen.

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Um es kurz zu machen - es gibt kein "Allheilmittel". Hier muß gemessen werden, wie das Lüftungsverhalten über einen Zeitraum von statten geht, dafür gibt es Datenlogger. Wärmebrücken sind ein Faktor (gibt es übrigenz in jedem Raum und müßten ebenfalls gemessen werden), sind aber in den seltensten Fällen der Auslöser, eher der am ehesten befallener Teil der Räume. Silikatplatten sind keine Dämmung, sondern Verlagerungen des Problemes und helfen über einen gewissen Zeitraum von 5 bis 7 Jahren, danach sind die Platten gesättigt und das Problem geht weiter. Biozem sind Silikatprodukte, welche eine höhere Feuchtigkeitsregulierung haben, wie alle anderen Silikatprodukte auch. Das trocknen der Wäsche in der Wohnung mit einer schlechten Lüftung wird das Hauptproblem darstellen - hier muß angesetzt werden.

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Hallo, wenn die Wände und Decken im einwandfreien Zustand sind, kann man mit einer Preisspanne von 550,00€ bis 6700,00€ rechnen, je nach Farbwahl, Güte und Anforderungen. Genauere Antworten kann man pauschal nicht abgeben. Was kostet ein Auto? Dacia 6700€ oder Bentley 540000€.

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Die Frage ist der Nutzen des Ganzen? Neue Fliesen zu verlegen ist auf jeden Fall die bessere Alternative. Weitere Fragen, wie z.B. Fugenverfüllung für Glattböden mit Harzen - Nutzverhalten - Belastungen - UV Beständigkeit uvm. werden bei dieser Frage nicht berücksichtigt. Die einfache Lackierung wird sich zwischen 19 - 29,00 € pro m² belaufen.

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Brandschutzfarben für Stuck sind nicht vorgesehen. Es mag zwar einen Anbieter geben, welcher Brandschutzfarben auch für Putz/Stuck anbietet, doch ist hier wahrscheinlich nur der (eigene) Umsatz maßgeblich. Generell kann man Silikatfarben ( vor allem von der Firma Keim ) verwenden, da sie als unbrennbar gelten. Generell ist mir auch keine Vorschrift bekannt, welche Brandschutzfarben auf Stuck im Altbau vorgibt.

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Eine sehr schwere Frage, auf die es Proforma keine Antwort gibt, da hier zu wenige Informationen zur Verfügung stehen. 1 Wie sieht die Wand außen aus (Putz, WDVS, Astrich etc., Wetterseite bzw. Schlagseite). 2 Wand Innenverkleidung ( Tapete - wenn ja welche Art, Innendämmung etc.).
3 wie dick ist die Außenwand? stimmt der Isolierwert bzw. K-Wert ? 4 Ist die Feuchtigkeit durch die Wand durchgehend oder fällt sie zu einer Seite ab ( außen /Innenmessung)? Generell werden schon Erfolge erzielt wenn man in dem Raum/Räumen die Innentemperatur erhöht. Mauerwerke brauchen generell Wärme um Feuchtigkeit abgeben zu können! Bauphysik seit 150 Jahren. Bei einer Außenwand Abkühlung über 5°C (an der Innenseite gemessen) kann sich Feuchtigkeit auch von Innen dort ansammeln. Da muß man genau hinschauen und Probleme analysieren. Hält man einen Innenraum nur bei 15 - 18°C Innentemperatur sammelt sich bei der derzeitigen Wetterlage Feuchtigkeit automatisch an den Außenwänden an.

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Der alte Tiefengrund spielt eine geringe Rolle, hier kann eine Dispersionssilikatfarbe problemlos aufgebracht werden. Das beschriebene Problem weist jedoch darauf hin, das hier im Duschbereich eine sogenannte Staufeuchte auftritt. Das heißt nichts anderes, als das die beim Duschvorgang entstandene Luftfeuchtigkeit nicht richtig abziehen kann und in den Ecken vorhanden bleibt. Wenn sich auch die Tapete löst ( ich gehe mal von Backgroundvlies aus) bleibt die Feuchtigkeit dauerhaft an der Decke bestehen. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es nicht besser wäre für eine bessere Be/Entlüftung des Naßbereiches zu sorgen ( z.B. Duschabtrennung zu hoch), als sich nur auf Silikatprodukte zu versteifen, da diese mit der Zeit auch eine Sättigung erfahren und auch auf diesen Produkten mit der Zeit Schimmel entstehen kann. MfG D. Giesen Sachverständiger und Fachkraft zur Schimmelbeseitigung.

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Hallo, empfohlen wird Holzschutzlasur Kalkweiß bzw Kalkoptik. Ob wasserverdünnbar oder lösemittelhaltig hängt vom Nutzfaktor ab, jedoch empfehle ich im Innen/Wohnbereich die wässrige Variante. Es gibt auch ein Opalweiß, diese ist aber mehr im gelblichen Bereich anzusehen. Andere Farben im Bereich Wisch und Effektfarben empfehle ich in der (angenommenen) Erstbeschichtung nicht, da hier auch an die Zukunft (folgeanstriche) zu denken ist.

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Eternitfassaden dürfen in Deutschland seit 2000 nicht mit einer Siliconharzfarbe gestrichen werden, sondern mit "filmbildenden" Anstrichen versehen werden ( TRGS Asbestzementplatten - Beschichtung ). Hier ist der erste Fehler. Welcher Farbton wurde benutzt- hellgetönt oder dunkelgetönt ? Wenn der Untergrund ein paar feuchte Flecken aufweist, was bei Eternit unwahrscheinlich ist, wo kommen diese her ? Eher scheinen da noch Untergrundmängel zu bestehen, welche nicht fachgerecht neutralisiert wurden. Weitere Angaben sind ohne Bild/Sicht nicht über Ferndiagnose möglich.

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Hallo, generell würde ich Fenster - also maßhaltige Bauteile - niemals lackieren sondern lasieren ( vermutlich wurde werkseitig ebenfalls lasiert). Hier kommt es auch darauf an, welche Lasur verwendet wird und ob das Holz schon angegriffen wurde (vergrauen des Holzes). Für das vergrauen gibt es Salzmittel, mit denen man das Grau wieder auswaschen kann. Bläueschutz zuerst, dann Lasur lösemittelhaltig Dünnschicht und Schlußbeschichtungen Lasur lösemittelhaltig Dickschicht wegen UV-Schutz. Vorzugsweise Sikkens Cetol HLS (Dünnschicht) und Cetol Filter 7 Plus. Farbton niemals transparent wegen UV-Schutz.
Kein anderes Produkt kommt an diese Qualitäten heran, es soll ja lange halten.

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Die Lackierung mittels Acrylfarben ist bei Heizkörpern kritisch, die Herstellerempfehlung liegt bei max. 80 Grad.
Altenativ kann auch Lösemittelhaltiger Heizkörperlack verwendet werden (gesiebt, Schnellsieb), den es mittlererweile in vielen Farbtönen gibt ( gelb, blau, rot, schwarz und Sanitärtönungen. Die Farbtöne kann man auch untereinander vermischen.

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