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hydraulischer Abgleich Fußbodenheizung: Fragen & Antworten

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Hallo,
wenn eine Fußbodenheizung normgerecvht eingebaut wird, muss ein Thermoregler die Temperatur der Fußbodenheizung so regeln, dass 27 / 28 °C nicht überschritten werden.

Jürgen Kurth
Fachberater für Infrarotheizungen + Bauinnovationen

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Hallo
es wurde wahrscheinlich noch kein Hydraulischer abgleich gemacht und die Kreise sind auch zu Spülen oder wenn die Fußbodenheizung älter ist evtl auch Verschlammt.
Freundliche Grüße
HSB Andreas Müller
Heizung Sanitär Bioenergie

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ENEV 2009
§ 14 Verteilungseinrichtungen und Warmwasseranlagen

(2) Heizungstechnische Anlagen mit Wasser als Wärmeträger müssen beim Einbau in Gebäuden mit selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur raumweisen Regelung der Raumtemperatur ausgestattet werden. (…)
Fußbodenheizungen in Gebäuden, die vor dem 1. Februar 2002 errichtet worden sind, dürfen abweichend von Satz 1 mit Einrichtungen zur raumweisen Anpassung der Wärmeleistung an die Heizlast ausgestattet werden.
Soweit in Satz 1 (bis 3) geforderten Ausstattung bei bestehenden Gebäuden nicht vorhanden ist, muss der Eigentümer sie nachrüsten.
Wird die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB), für Aufträge vereinbart, ist jeder Fachhandwerker, per geltendem Recht, sogar verpflichtet, den hydraulischen Abgleich vorzunehmen und auch nachzuweisen (VOB, Teil C, DIN 18380):
„Die Anlagenteile sind so einzustellen, dass die geforderten Funktionen und Leistungen erbracht und die gesetzlichen Bestimmungen erfüllt werden. Der hydraulische Abgleich ist so vorzunehmen, dass bei bestimmungsgemäßen Betrieb, z. B. auch nach Raumtemperaturabsenkungen oder Betriebspausen, alle Wärmeverbraucher entsprechend ihrem Wärmebedarf mit Heizungswasser versorgt werden.“
Oder auch:
Alle Komponenten einer Heizungs- bzw. Sanitäranlage müssen so aufeinander abgestimmt und eingestellt werden, dass jeder Verbraucher nur den Volumenstrom erhält, der für die jeweilige Leistung bzw. Funktion erforderlich ist. Vorausgesetzt wird die Dimensionierung aller Anlagenkomponenten nach dem Stand der Technik und vollständig einregulierte Anlagen (hydraulischer Abgleich) der Heizungs-, Lüftungstechnik und Trinkwassererwärmung (DIN EN 12381).
Ebenso ist aus physikalischen Gründen, ein hydraulischer Abgleich zwingend angeraten:
Nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes, fließt das Heizungswasser auf dem kürzesten Weg von und zur Heizungsumwälzpumpe. Dadurch werden i. d. R. nahe gelegene Heizkörper über- und entfernt liegende Heizkörper unterversorgt.
Quelle: http://www.sbz-monteur.de/2012/09/20/ist-der-hydraulische-abgleich-eine-pflicht/

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