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Gebäudenergieeffizienzberatung Ing.-Büro Axel B. Meier
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6 Antworten, zuletzt 30.06.2017

Antworten gegeben in

Photovoltaik, Dach, Energieberater, Fördermittelberatung, Wärmepumpe, Gasheizung, Kamin / Ofen



Hallo,
Sie können auf die neue Brennwertechnik umstellen.

1. Der alte wirkungsgrad liegt bei 0,8, der neue bei ca. 1,0, d. h. bei z. B. 1000 kWh Verbrauch alt liegt der neue Verbrauch bei ca. 800 kWh, also eine Einsparung von 200 kWh.

2. Der alte Kamin wird gemauert sein. Wenn der alte Kamin groß genug ist und die Montage problemlos ist, ist ein Edelstahlkamin/-rohr einzuziehen. Grund: Bei der Brennwertechnik ist die Austrittstemperatur drastisch geringer. Das führt zu einer sehr agressiven Kondesflüssigkeit, die den gemauerten Kamin stark angreift und das Kondensat sich in kürzester Zeit durch den gemauerten Kamin frißt. Ist die Montage schwierig müssen Sie einen Edelstahl-Außenkamin installieren. Nur dann nimmt ein Schornsteinfegermeister die Umstellung ab.

3. Eine Erneuerung einer Heizungsanlage auf die neue Technologie wird vom Staat großzügig gefördert. Der Aufwand der Beantragung von öffentlichen Mitteln und der Nachweis der Verwendung der öffentlichen Mittel ist etwas aufwendig.

MfG
Axel B. Meier

7 Hilfreiche Antwort

Grundlage ist der Vertrag, den Sie mit der SH Netz AG geschlossen haben.

Nach Angaben SH Netz AG auf ihrer Webseite der TenneT-Berechnungstool. Von einer Version 2,1 ist nicht die Rede. Um nicht in Spekulationen zu verfallen bitte ich Sie, die neueste Vertragsausführung, die Sie unterschrieben haben, mir zur Verfügung zu stellen, um Ihre Forderungen durchsetzen zu können.
Gruß
A. B. Meier

1 Hilfreiche Antwort

Um ein Asbestdach zu entfernen, können Sie nur eine Spezialfirma ansprechen, die in Schutzanzügen das Dach abtragen und und die Asbestschindeln ordnungsgemäß entsorgen. Sie müssen auf eine detaillierte Bescheinigung der Entsorgung nach den gesetzlichen Richtlinien bestehen, denn Sie müssen jederzeit den Baubehörden gegenüber dokumentarisch beweisen, dass nach Richtlinienlage entsorgt wurde.

Das Dach neu decken ist wiederum ein trennbares einzelnes Gewerk.

Die Solaranlage sollte wieder als einzelnes Gewerk von einem Spezialunternehmen mit Stromgewinnung für den Eigenbedarf oder für die Unterstützung der Warmwasserbereitung durchgeführt werden.

Dringende Warnung: Niemals mehrere spezielle Gewerke durch einen Ausführenden machen lassen - die Rechtslage ist für Sie dann extrem unsicher, Ansprüche sind dann fast nicht durchsetzbar.

MfG
Meier

1 Hilfreiche Antwort

Die einzige kompetente Antwort hat Ihnen Frau Kammerer gegeben.

An Ihrem Gedankengang ist aber zu bemängeln, dass Sie das Pferd von hinten aufzäumen.
Es stellt sich doch zuerst die Frage: Wie hoch ist Ihr Finanzierungsrahmen und welches KfW-Effizienzhaus kann dann mit Ihrer monatlichen Finanzierung - "Tilgung" gebaut werden. Das ist eine Hin- und Her-Berechnung. Bei dieser Lösungsfindung spielt die Wahl der Heizungsart keine Rolle. Durch die oben genannte Berechnung ermittels Sie den jährlichen Heizbedarf in kWh/Jahr und die notwendige Heizleistung - Heizlast in kW.

Erst nach Bestimmung der Heizlast bei 19,0 Grad C Raumtemperatur, besser bei der von Ihnen gewünschten Raumtemperatur. Daran anschließend können Sie sich Gedanken über die Heizart machen.

Schnellschussvorschläge sind garantiert nicht zielführend

MfG
Axel B. Meier - KfW zertifizierter Energieeffizienzberater

1 Hilfreiche Antwort

Axel B. Meier
Guten Tag

Die elektrotechnischen Fragen der Umsetzung sind beantwortet worden.

Wenn eine "persönliche Präferenz" vorliegt, wird diese die Entscheidung für eine Investition tragen.

Liegt diese Präferenz nicht vor sollte die folgende Rechnung durchdacht werden:
Solarertrag in kWh/Jahr durch Investitionssumme (plus Betriebskosten und Instandhaltungskosten) gleich Amortisationszeit in Jahren. Überschreitet die Amortisationszeit 15 Jahre, ist die Investition rational grenzwertig.

MfG
Meier

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Axel B. Meier
Guten Tag

Zum Einlesen
https://de.wikipedia.org/wiki/Solarthermie für grundsätzliche Überlegungen
und
http://www.rechnerphotovoltaik.de/firmen/nordrhein-westfalen/maerkischer-kreis/menden-sauerland/ als Berechnungsunterlage.

Es ist zu unterscheiden zwischen einer Solaranlage für die Sromerzeugung > (Speicherung) > eigene Nutzung und einer Thermieanlage zur "direkten" Unterstützung der Aufbereitung des Warmwassers. Die Sonne scheint am häufigsten im Sommer. Zur gleichen Zeit brauchen Sie grundsätzlich keine Energie für die Heizung aber für die Warmwasserbereitung (Mai bis Oktober wenn die Raumtemperatur bei ca. 19 bis 20 Grad C liegt). Unter diesem Gesichtspunkt bietet sich die Anlage für die Unterstützung der Warmwasserbereitung an.

Der Quotient aus Investition / Solarertrag * Stromkosten für kWh Ihres Stromtarifs ergibt die Amortisationszeit in Jahren. Dieser Investition ist mindestens eine Alternativinvestition gegenüber zu stellen. Eine Amortisationszeit von größer/gleich 15 Jahren ist grenzwertig, denn es sind die Instandhaltungskosten, Instandsetzungskosten und nach Lebensende der Investition die (technisch bessere) Ersatzinvestition zu berücksichtigen.

In Ihrem Fall sprechen dagegen:
. die Lage MENDEN (keine Sonnenspitzenlage),
- die Ausrichtung nach Westen und
- ein relativ flaches Pultdach.

Entsrechend den von Ihnen genannten Parametern würde ich von einer Solaranlage abraten wenn kein so hoher Strombedarf besteht, der bei Ihren ungünstigen Parametern im Juli - August zu ca. 75 % von der eigenen Stromerzeugung abgedeckt wird.

MfG
Meier

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