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Feststoffheizung: Welche Variante ist geeignet?

Istsituation:
EFH, Altbau UG +1 OG, Schwerkraftheizung Holz/Kohle >20J., Holzvorräte noch für mehrere Jahre vorhanden,
Bewohner Rentner, die im Winter nicht alle Räumlichkeiten bewohnen, wodurch sich der Heizbedarf relativiert

Herausforderung:
Entweder neue Feststoffheizung für Scheitholz/Kohle und Kombination mit manuell befüllbaren Vorrätsbehälter für Pellets, oder neue Feststoffheizung für Scheitholzl/Kohle und Luftwärmepumpe (diese soll nicht das gesamte Haus beheizen, sondern NUR 2 Räume von insgesamt 30m2 und 3 m Höhe, sie soll vor allem dazu dienen, Wärme in den Morgenstunden bereit zu stellen und die Beheizung der 2 Räume in den Fällen sicher zu stellen, dass die Bewohner aus Altersgründen vorrübergehend nicht heizen können)

Meine Fragen:

-Wie viele Tage reicht ein voll gefüllter Vorratsbehälter Pellets ca. aus bei Null Grad oder weniger Außentemperatur?

-Welche Hersteller bieten für den o.g. Fall geeignete Anlagen an?

-Welche alternativen Möglichkeiten gibt es im Bereich Feststoffheizung?
(Gas scheidet aus, da auf Straße kein Gas verlegt, Flüssiggas ist nicht erwünscht, für Öl wenig Platz für Ölbehälter,)


Vielen Dank!

Frau K. 07.05.2017

Wärmepumpe Pelletheizung Holzheizung Energieberater

Um lediglich in den Morgenstunden 2 Räume zu heizen, empfehle ich Ihnen unsere Niedervoltheizung. Einfach an der Decke oder der Wand aufstreichen ( 1 mm ) und fertig ist die Heizung. Die Investitionskosten liegen bei etwa 3.000 €.

Beste Grüße

Udo Reifschläger

5 Hilfreiche Antwort
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Da das Ganze eher komplex ist, oder auch bunt gemischt und sich aufgrund der verwendeten Brennstoffe nach einer Einrohrheizung mit großen Rohrquerschnitten und großem Massenstrom sowie hoher Vorlauftemperatur anhört, fällt jede Art Wärmepumpe ernsthaft aus. Besonders Luft/Wasser-Wärmepumpen werden dann am Ende zu Stromfressern.

Elektrische Strahlplatten (Infrarotheizungen) sind eine vergleichsweise günstige Investition.

Eine Pelletsanalge bei niedrigen Heizbedarf einzubauen wäre wegen der hohen Investitionskosten nicht angebracht. Das gesamte System bei dieser wirklich empfehleneswerten Technik ist bei einem Altbau mit begrenzter zeitlicher Nutunzgsperspektive normalerweise nicht sinnvoll.

Für Erdgas ist es in Kürze möglich, es auch ohne Netzanschluss zu nutzen. Ich kann das in schätzungsweise 3 Monaten anbieten.

Mit bestem Gruß

Thomas Blechschmidt

2 Hilfreiche Antwort

Das kommt auf die Größe des Pelletsilos an, diese Frage ist nicht zu beantworten bevor man die Größe vom Soli weiß.

Die Fa. Hoval aus Aschheim bei München bietet sehr gute Kesselanlagen in der gewünschten Form an . Auch die Festbrennstofföfen sind technisch ausgesprochen gut.

Alles in allem würde ich bei Holz oder Pelletöfen bevorzugt österreicherischer Hersteller empfehlen, da die damit die größten Erfahrungen haben.

2 Hilfreiche Antwort

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Eine Alternative zum Thema Feststoffheizung wäre noch die Hackschnitzelheizung. Die Hackschnitzelheizung gehört wie die Pelletheizung zu den automatisch beschickten Biomasse­feuerungen. Im Gegensatz zu Kaminöfen oder Stückholzkesseln arbeiten sie nicht mit Scheitholz, sondern mit Hackgut. Als Hackgut oder Hackschnitzel wird durch mobile oder stationäre Hacker zerkleinertes Holz bezeichnet. Dieses gibt es in unterschiedlicher Größe, Qualität und mit unterschiedlich hohem Wassergehalt (siehe: https://www.heizungsfinder.de/holzheizung/einordnung/feststoffheizung)

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