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Massivbau oder Holzständerbauweise?

Wir befinden uns gerade in der Entscheidungsphase ob wir Massiv oder mit Holzständerbauweise bauen. Dabei ist wohl folgende Frage für uns ausschlaggebenend:
Ist es möglich bei der Holzständerbauweise nachträglich (Fertige Wand) eine Steckdose, oder ähnliches zu Installieren und wenn ja, wie Hoch ist der Aufwand dazu und welche Komplikationen können dabei auftreten z.b Beschädigung der Dampfsperre usw.

Herr D. 29.09.2020

Putzarbeiten Dämmung Energieberater Architekt

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Frage lässt sich so nicht beantworten, da nicht eine 'Steckdose' über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Konstruktionsweise entscheiden sollte - es gibt bei beiden Varianten immer Vorteile und Nachteile .. z.B. die energetische Qualität lässt sich mit einem Holzhaus mit weniger Raumverlust optimieren, beim Massivhaus sind Feuchtigkeitsfragen besser zu lösen .. .. es kommt drauf an, wo man selbst seine Prioritäten liegen hat! mfg RJ (www.beratung-planung-bauleitung.de)

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Bei einer Holzständerbauweise sollte mittlerweile keine klassische Elektroinstallation gewählt werden. Hier gibt es sehr gute EIB- Systeme, die zwar 30 Prozent teuerer sind, doch beim Gewerk Elektroinstallation sind das keine riesigen Summen. Dabei sind Sie später jederzeit in der Lage, sämtliche Dosen umzuprogrammieren. Grundsätzlich geht allerdings eine vernünftige Elektroplanung einer möglichen Entscheidung voraus - so wie nun einmal die Nutzuung des gesamten Gebäudes. Genau überlegen, welche Räume wie genutzt werden sollen, dann vernünftig planen und danach die Produktion beauftragen. Ein Architekt oder Sachverständiger kann vor Beauftragung noch einmal über die Pläne schauen und zu einer vernünftigen Lösung beitragen. MfG R. Bertsch

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Klären Sie das mit Ihrem Lieferanten ab. Durch nachträgliches Bearbeiten von Wänden (Dampfsperre) verlieren Sie ggfls. die Garantie. Entstehende Feuchtigkeit in der Holzkonstruktion kann Bauschäden verursachen. Wenn Sie fachkundig sind, sind Änderungen natürlich grundsätzlich möglich, unter dem Vorbehalt s.o.. Beschädigte Dampfsperren müssen fachgerecht beigearbeitet werden. Ein Holzrahmenbau hat natürlich den Vorteil, dass Sie sehr schnell ein Dach über dem Kopf haben, und sich um den Innenausbau kümmern können. Letztendlich ist es eine Abwägung zwischen Bauzeiten und Kosten.

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Grundsätzlich kann man auch bei einem Holzrahmenbau eine sogenannte Installationsebene vor der Dampfbremse einbauen. In diese Ebene werden dann sämtliche Elektroinstallationen (im Vorfeld sorgfältig geplant) eingebaut ohne die Folie zu durchdringen.

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So leicht lässt sich das nicht beantworten. Die Holzständerbauweise ist schadensanfälliger, d.h. auf die Ausführungsdetails muss man besser achten (externer Sachverständiger). Ich empfehle, dass Sie sich einen Planer nehmen, der mit ihnen herausfindet, welches Konzept sie verfolgen.
Die Wand muss so aufgebaut sein, dass innen eine zusätzliche Wandverkleidung so angebracht ist, dass die Steckdosen hier eingebaut werden können (Installationsebene)

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Natürlich ist es möglich Elektrosteckdosen in eine Holzständerwand einzubauen. Hier muss dann eine Luftdichtmanschette (z.B. Fabr. Eisedicht – www.eisedicht.de) mit vorgesehen werden. Eine genau Beschreibung und wie diese einzubauen ist können Sie unter der oben genannten Internetseite ersehen. Je nach Art des Wandabschlusses muss der Einbauort größer geöffnet werden und die Manschette richtig nach den Einbauvorschriften des Herstellers montiert werden. In jedem Falle muss eine funktionierende Dichtheit zur Dampfbremse hergestellt werden. Bei einer Massivwand ist auch darauf zu achten die Verteilerdose vollflächig mit dem Bauteil zu verbinden. Auch gemauerte Wände können je nach Bauart zu Undichtigkeiten führen. Zur Wandinnenseite ist der aufgetragene Innenputz die abdichtende Fläche Mauerwerk-Außenklima. Preise für den Einbau erfragen Sie bitte bei ihren Elektrofachbetrieb.

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