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Darf man die Gaszuleitung des Nachbarn mitnutzen?

Um Reparaturkosten zu vermeiden und dem Rat unseres Installateurs folgend wollen wir von Öl- auf Gasheizung umstellen. Der hiesige Betreiber des Gasnetzes bietet den Gasanschluss bis zum Haus kostenlos an. Das hat zur Folge, dass sich eine so große Zahl von Interessenten gemeldet hat, dass das beauftragte Tiefbauunternehmen keine Termine mehr vergibt und wir deshalb nicht wissen, wann die o. e. Umstellung erfolgen kann - sicherlich aber nicht mehr vor Beginn der Heizperiode.
Ab Straßenmitte müsste die Zuleitung zu unserem Heizungskeller über 55m erfolgen - ziemlich weit....
Unser befreundeter Nachbar allerdings hat bereits einen Gasanschluss. Vom Nachbarn bis zu uns wären es max. 8-10m.

Dies vorausgeschickt meine Frage: Ist es möglich (und erlaubt), dass die Zuleitung zum Nachbarn gleichzeitig auch von uns genutzt wird? Beides sind EFH mit Zweipersonenhaushalten. Falls das technisch & gesetzlich möglich ist, würde das unsere Situation in Bezug auf einen Gasanschluss deutlich einfacher und billiger machen.

Sehr neugierig auf die Expertenmeinung dankt schon vorab mit besten Grüßen!

Herr S. bei Zotzenheim, 17.07.2018

Gasheizung Energieberater

Die Frage würde ich an den Netzbetreiber stellen. Die Auskunft wäre verbindlich und vermutlich umfassender als alles hier geschriebene.

Das Leitungsrecht auf dem fremden Grundstück wäre im Baulastenverzeichnis einzutragen; auf dem eigenen Grundstück vom Versorger erreichbare Absperreinrichtungen vorzuhalten. Und wie Herr Röhm schreibt, vorher über Berater bei der KfW das Heizungspaket beantragen, um für die Kosten von Erdarbeiten über Rohbau, Tankentsorgung bis Heizung, Heizkörper, Ventile und Leitungen plus obligatem hydraulischen Abgleich die 15% Zuschuss zu erhalten.
Aber da ist sicher noch mehr zu beachten, dafür sind Netzbetreiber und Energieversorger die besseren Ansprechpartner.

5 Hilfreiche Antwort
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Grundsätzlich mit dem Gasversorger klären.

Für Ihn ist es wichtig, das sie für ihr Haus einen eigenen Gaszähler haben.
Technisch ist alles machbar.

Sie sollten sich aber trotzdem, wenn der Tiefbauer wieder Zeit hat, einen eigenen Hausanschluß bauen lassen, denn es könnte ja sein das der freundliche Nachbar auf einmal nicht mehr ihr guter Nachbar ist.

Also als Übergangslösung sicherlich machbar (verursacht aber zusätzliche Kosten) aber auf Dauer keine Lösung.

Warum bauen sie sich keine Wärmepumpe ein.?

Unabhängig von fossilen Brennstoffen, wie Gas und Öl, sehr effizient und wirtschaftlich für so kleine EFH und die nicht unerheblichen Kosten für die Gasleitung und alles was dazu gehört, jährliche Gaszählermiete, den BSM, den jährlichen Service für das Gasgerät, usw. sparen sie sich. Über eine Förderung für die Wärmepumpe müssen sie sich dann erkundigen.

Aber vielleicht haben sie das ja schon mit ihrem Sanitär-u. Heizungsfachmann besprochen.

So, dann weiterhin viel Spass beim Bauen.

2 Hilfreiche Antwort

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kann nur zum eigenen anschluß raten, so lange muß die ölgeschichte reichen-halten, wenn nicht gerade wieder unterirdisch alt. alternative so ad hoc - flüssiggastank mieten, und übergangsweise hinstellen , kostet halt auch ...... denke diese infos kann ihnen auch der heizungsbauer ihres vertrauens vorschlagen. weiterhin wird der gasanschluß des versorgers lediglich in den keller gelegt intern macht das der heizungsbauer, oder auch installateur. können sie mal paar meter abziehen .
- ob meine stellung nahme hilft weiß ich nicht. wenn KFW im spiel bitte anträge vorab stellen .

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