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Feuchte Kellerwand sanieren und isolieren

Ich habe meinen Altbau aus den 30er-Jahren 2015/2016 sanieren lassen. Dabei wurde die alte, überdachte Aussentreppe zum Keller entfernt, die Türe zugemauert und im oberen Bereich (über Bodenhöhe) ein Kellerfenster angebracht. Vermutlich wurde die alte Aussentreppe nicht abgebaut, sondern der gemauerte Abgang nur zugeschüttet. Die betreffende Kellerwand ist nun feucht und es hat sich Schimmel gebildet. Der Innenputz wurde bereits entfernt und es fanden auch bereits 2 Verpressungen statt. Zudem habe ich eine Lüftungsanlage einbauen lassen.
Mit dem verantwortlichen Architekten/Bauleiter bin ich nun auf der Suche nach einer möglichst "schonenden" (bzgl. der neuen Einfahrt und des sich nun dort befindlichen Hauseingangs) aber auch nachhaltigen Suche nach einer Lösung. Können Sie mir einen Rat geben, ob eine Innenisolierung funktionieren würde oder (ggf. weil sich im ehem. Treppenbereich das Wasser staut) eine Aussenisolierung (mit vorheriger Entfernung der Treppe) das richtige ist.

Herr L. bei Hüll, 19.02.2018

Dämmung Energieberater

Die alte Aussentreppe sollte entfernt werden da sich durch diese Sickerwasser aufstauen kann. Die Frage ist dann auch ob von aussen beim Türverschluss ordentlich abgedichtet wurde. Wenn nicht ist das nachzuholen. Eine Innendämmung wird das Problem nicht lösen. Wenn aussen alles fachmännisch erledigt ist kann man natürlich innen eine Dämmung mittels Kalzium Silkatplatten angebracht werden die die Feuchtigkeit die durch Verlagerung des des Taupunktes entstehen wird langsam an den Raum abgibt.

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Sie haben die Situation recht gut beschrieben und wir schließen uns der Aussage von Herrn Amort an. Die Ursache liegt unter anderen auch an der noch vorhandenen Treppe. Dennoch könnte auch die Ursache auch darunter, oder seitlich liegen, wenn die Mauer keinen vollflächigen z.B. Bitumenanstrich hat. Wenn man schon dabei ist, sollte man auch eine Perimeterdämmung anbringen. Diese sollte bei einen ungeheizten Keller ca. 60 cm unter der äusseren Bodenkante liegen und bei beheizten Keller bis zur Bodenplatte. Lüftungsanlagen welche nicht feuchtegesteuert sind verschärfen noch das Problem.

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1. Verpressungen machen bei einen Mauerwerk keinen Sinn, sondern nur bei Beton.
2. Wenn das Niederschlagswasser vor der alten Kellertüre nicht abfliesen kann, staut es sich immer wieder auf.
Dadurch wird immer wieder Feuchtigkeit von aussen eindringen.
Dagegen hilft nur von aussen öffnen und dann eine Abdichtung gemäß DIN 18095 anbringen.
3. Eine Innendämmung wird so nicht funktionieen, weil von aussen immer wieder Feuchtigkeit nachzieht.

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Die Außentreppe sollte entfernt werden, besonders wichtig ist es, die Bodenplatte der Kellertreppe zu entfernen. Nur dann kann Wasser, je nach Bodenbeschaffenheit versickern.
Dann von außen fachgerecht eine Abdichtung aufbringen. Die Abdichtung muss auch geschützt werden, z. B. durch eine Perimeterdämmung.
Die Bodenfuge bei der zugemauerten Türe muss unbedingt auch horizontal abgedichtet werden, gegen aufsteigende Feuchtigkeit

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Würde mich der Ansicht von Hr. Kirchmayer/Amort anschließen
Auf alle Fälle aufmachen, am Besten austrocknen lassen, Abdichten.
Danach kann man eine Innendämmung anbrigen, aber diese nur wenn die Wand mittlerweile trocken ist.
Wenn die Wand aufgegraben ist, und eine zusätzliche Dämmung gewünscht ist, kann diese als Außendämmung angebracht werden. Aber auch da wäre eine vorhergehende Austrocknung angeraten.
Sickerwasser wird sich nicht nur an der evtl. vorhandenen Außentreppe aufstauen, sondern insbesondere am unteren Eingangs Fundament falls das noch besteht. Auch entfernen. Zur besseren Versickerung an der Wand mit Kies auffüllen.
Kann man die Wand nicht von außen austrocknen lassen, muss nach Außenabdichtung von innen ausgetrocknet werden, evtl. auch Sanierputz aufbringen.

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