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Wandfarbe: Fragen & Antworten

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Dass Untergründe rationell für die weitere Beschichtung behandelt werden, ist in der Preiskalkulation Vorraussetzung für bezahlbare Handwerksleistungen. Bei der Beratung ist aber genau so wichtig, Alternativen aufzuzeigen. In ihrem Fall: Richtig erkannt scheint mir, dass Leimfarbe -also das Bindemittel in diesen Farben aus tierischem Knochenleim besteht- als Erstanstrich verwendet wurde. Nachteil: Diese Farbe ist nicht tragfähig für weitere Beschichtungen. Diese muss komplett abgewaschen werden, also warmes Wasser und Schwamm und runter damit! Diese Arbeit will der "Kollege" nicht leisten. Tipp: suchen sie sich einen seriösen Maler auch wenn das teurer wird.

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Es ist grundsätzlich nicht Möglich Ihre Frage pauschal zu beantworten, da eine Vor Ort-Sichtung nötig ist um die Sache auswerten zu können. Dennoch gibt es in Ihrem Fall 3 Möglichkeiten:
1. Die ungeschützte Stelle zu fliesen
2. Mit einer so gennanten "Flüssigfolie" Abdichtungsmittel den Bereich zu streichen und anschließend in gewünschter Farbe überstreichen
3. Eine Duschrückwand auf die Stelle zu kleben und danach abdichten

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In ihrer Frage beantworten Sie schon einmal die Frage, warum es sinnvoll ist eine Tapete zu kleben (Makulatur Rauhfaser und der Gleichen) wegen dem Problem der Schichtdicke von mehreren Anstrichen die zum Abblättern der Farbe führen kann.

Es ergibt sich jenes Problem, dass wenn man eine glatte Wand wünscht viele Leute mit einer Beschichtung auf einem Putz- oder Spachteluntergrund arbeiten möchten. Das Problem, wie bei der Tapete auch, von abblätternder Farbe besteht hier mit der Zeit trotz Grundierung auch häufig.
Zu diesem Zweck wurde von der Industrie das Heute oft genutzte Malervlies/ Glattvlies entwickelt. Dieses wird mit einem speziell dafür gefertigten Dispersionsklebstoff ähnlich der Tapete auf dem Untergrund verklebt, wodurch eine sehr feste Verbindung entsteht.
Eine Beschichtung auf eben jenem Vlies dringt in die dessen Fasern ein, womit ein sehr starker Verbund zwischen Farbe und Untergrund geschaffen wird.
Im Zuge jeder folgenden Beschichtung verschmilzt der Neue anstrich mit der Altbeschichtung, was es faktisch möglich macht über Jahrzehnte immer wieder neu zu streichen ohne dass das Abblättern der Farbe zu befürchten ist.
Dies setzt allerdings voraus, dass über die Jahre keine minderwertige Farbe verarbeitet wird, grundsätzlich werden dafür aber Dispersionsfarben eingesetzt(Min. NAB 2).
Sollten sich doch Schadensbilder in der Beschichtung ergeben können diese immer noch zur Weiterverarbeitung punktuell gespachtelt und geschliffen werden (wir sprechen hier aber sicherlich von Jahrzehnten bis es dazu kommt).

Ich hoffe Ihnen einen hilfreichen Ansatz für ihr Problem geboten zu haben.

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Sie können die Rigips Platten Streichen. Sie sollten jedoch vorher ein Tiefengrund auftragen - aber bitte vorsichtig, damit keine Läufer entstehen, da diese sonst sichtbar sind nach denn Anstrich.

Variante Nummer 2 wäre vorher ein Malervlies Tapezieren( Glattvlies). Dies hat denn Vorteil das es rissüberbrückend ist.

Hoffe konnte ihnen helfen!

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Hallo Frau T.,

mit handelsüblichen Abtönfarben sollte dies möglich sein. Allerdings sollte die Zugabemente von Abtönkonzentraten max. 1% betragen. Um absolut sicherzugehen ist ein Blick in das Produktdatenblatt des Herstellers hilfreich. Hier sollten Angaben zur maximalen Zugabe zu finden sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Oliver Behrla

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