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7 Antworten, zuletzt 24.03.2017

Antworten gegeben in

Wärmepumpe, Gasheizung, Solarthermie, Ölheizung, Pelletheizung, Elektroheizung, Heizkörper, Photovoltaik, Kamin / Ofen, Energieberater



Hallo,
man kann ja vieles mit Faustformeln abschätzen, aber wenn es dann auch funktionieren soll, gibt es manchmal Probleme.
Deshalb sind ein bißchen mehr Daten erforderlich.
Maße, Höhe, Aufbau von Außenwänden, Fußboden, Decke/Dach? Welche Fenster, welche Größen? Lüftungsanlage? Standort/Lage des Gebäudes?
Damit ließe sich eine belastbare Aussage treffen.
Grüße

4 Hilfreiche Antwort

Wärmepumpen können je nach Baurecht als Teil eines Gebäudes gesehen werden = Mindestabstand 3 Meter.

Zum Schallschutz finden sich Angaben inb der TZA Luft:
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm

Dazu eine Sammlung von Urteilen:
http://www.laerm-luftwaermepumpen.de/index.php/aktuelle-gerichtsurteile

Nachbarn sollten sich verstehen, müssen miteinander auskommen. Konfrontgation nutzt keinem. Warum tun Sie sich nicht zusammen und bauen Ihre beiden Wärmepumpen auf einen gemeinsamen Platz? Schon mal ans Garagendach gedacht? Oder ein Satteldach auf die Garage und darunter die WP versteckt?

Es gibt schallhemmende Gummipuffer (Maschinenbau) als Lager, richtig platzierte Schallschutzwände, und mehr

Winterliche grüße
Herbert Stapff

63 Hilfreiche Antwort

Hallo,
warum stellen Sie sich die Frage, von Gas auf Pellets umzustellen?

Nichts gegen die Pelletheizung, aber die Umstellung wirft Fragen auf: Kaminanlage geeignet? Platz für Pelletheizkessel mit Pufferspeicher, Platz für Holzlager, Lkw-Anfahrt möglich (max. 30m Schlauchleitung möglichst wenig Bögen), Ascheräumen, Abstand Kaminmündung zum Nachbar (innerhalb 15m mind. 1m überragen), usw.

Solar als Zusatzenergie ist in Ordnung, übernimmt in erster Linie die Warmwasserbereitung im Sommer. Solarthermie kann nur dises, Photovoltaik erzeugt Strom zum Eigennutz, kann auch mit Heizpatrone in Pufferspeicher eingeführt werden.

Suchen Sie sich einen Energieberater, der sich wirklich mit Heizlast und Heiztechnik auskennt und stellen Sie die Systeme gegenüber:
Pellets, Pellets mit Solarthermie, Gas mit Solarthermie, PV, usw.
Ermitteln Sie Heizwärmebedarf, Warmwasserbedarf, Investitionskosten, Folgekosten
Nach wie vor sind fossile Brennstoffe nicht verboten.
Winterliche Grüße
Herbert Stapff

1 Hilfreiche Antwort

Hallo,

ein paar grundsätzliche Gedanken, die Sie sich machen sollten:

Infrarotheizungen sind keine Speicherheizungen, sondern Direktheizungen. Bedeutet Sie müssen mit Tagstrom arbeiten. Die kWh kostet 28-30 Cent, die kWh Heizöl oder Erdgas kostet 5-7 Cent.
Wie soll Warmwasser bereitet werden?
Solarstrom steht am meisten zur Verfügung, wenn Sie am wenigsten Heizwärme brauchen. Sommerstrom lässt sich leider nicht bis in den Winter aufheben.

Können Sie Ihre Mietwohnungen auf eine andere und teurere Beheizung umstellen?
Was passiert mit dem jetzigen Verteilsystem Heizungsleitungen, Heizkörper usw.?

Wo liegt der wirtschaftliche Vorteil, System und Brennstoff zu wechseln?
Muss der Öltank raus, brauchen Sie den Platz, sind Sie im Überschwemmungsgebiet?
Stünde Erdgas zur Verfügung?
Wären Holzpellets eine Alternative?
Kombinationen sind auch möglich: herkömmliche Heizung, erweitert mit Solarthermie für Warmwasser (nicht für Heizung) oder Trinkwasserwärmepumpe.

Ein Blockheizkraftwerk, sinnvollerweise mit Erdgas betrieben, erzeugt Wärme und Strom, ist aber wärmegeführt. Wenn der Pufferspeicher voll oder die Wohnung warm ist, läuft es nicht mehr, also auch keine Stromerzeugung mehr. Folglich legt man das BHKW auf Temperaturen um die 0° bzw etwas darunter aus, um möglichst lange Laufzeiten zu bekommen. Sie brauchen deshalb eine Zusatzheizung - Öl, Gas, Strom - oder Holzöfen für den kalten Winter.

Suchen Sie sich in Ihrer Gegend einen Energieberater, der sich mit Heizlast und Heiztechnik auskennt. Stellen Sie Heizwärmebedarf, Warmwasserbedarf, Investitionskosten, Folgekosten gegenüber.

Winterliche Grüße
Herbert Stapff

2 Hilfreiche Antwort

Viele gute Antworten, aber leider liegen einige KollegenInnen etwas daneben.

Wenn für das gleiche Wohngeschoss eine weitere Zentralheizung vorhanden ist, darf der handbeschickte Ofen nicht EnEV-angerechnet werden. Ist der Ofen aber Hauptheizung (Zentralheizung) für dieses Wohngeschoss, ist er natürlich anrechenbar. Es war nie verboten (auch von der EnEV nicht), als Heizung Einzelöfen für Biomasse einzusetzen.

Grundsätzlich ist ein Grundofen zu empfehlen, wenn Sie im Dauerbetrieb heizen können. Abends schnell mal einheizen geht damit nicht, da braucht es einen Kaminofen ohne Speichermasse.
Ein wasserführender Grundofen kann nicht sicher funktionieren, deshalb bietet der seriöse Fachhandel auch keinen an.

Gastherme und Solar für WW ist nach wie vor die preiswerteste Heizenergielösung. Ein bisschen mehr Dämmung dazu, dann ist der nachweis Erneuerbare Energie geführt. Ich kenne kein Bauamt, das nach diesem Nachweis fragt.
Bauherren fragen meist nach pragmatischen Lösungen, nicht nach realitätsfremden Vorschriften.

Winterliche Grüße
www.energie-wuerzburg.de

21 Hilfreiche Antwort

Was ist ein eingemauerter Einsatz? Entweder ist der Feuerraum individuell gemauert oder er hat einen industriell gefertigten Feuerraum. Diese Feststellung ist der erste Schritt zur Einstufung. Sie haben ein Zertifikat des Erstellers oder Herstellers über CO- und Feinstaubausstoß?
Wenn er der BImSchV unterliegt und nicht deren Kriterien erfüllt, hat Ihnen Ihr Kaminkehrer eine Mitteilung ausgestellt, bis wann eine Nachprüfung durch den Hersteller, eine Nachrüstung mit Filtersystemen oder ein Austausch erfolgen soll.

Fragen Sie ihn oder seine Innung. Er entscheidet die Sachlage und empfiehlt die weitere Vorgehensweise. Dann können Sie damit zum Bauaufsichtsamt (Stadt) oder Landratsamt (Landkreis) gehen.

1 Hilfreiche Antwort

Aufbau der Anlage:
Wärmeerzeugung: Gasheizkessel, bivalenter Warmwasserspeicher, Frischwassermodul (Solarthermie oder Trinkwasserwärmepumpe oder...)
Alternativen möglich?: Wärmepumpe, Holzpellets, ...
Wärmeverteilung: Steig- und Ringleitungen Heizung, dto. für Warmwasser
Wärmeübergabe: Heizkörper, Handtuchtrockner, Fußboden- / Wandheizung
Warmwasser: Wasserhähne, Warmwasseranschlüsse für Spülmaschine, Waschmaschine
Aufstellraum Wärmeerzeuger schaffen/herrichten
Ist ein eigener Schornsteinzug vorhanden? Soll der Holzofen bleiben?
Schornsteinsanierung, alternativ Außenwandschornstein

Erst diese Fragen klären und besprechen. Dann vor Ort Angebote der Heizungsbauer einholen.
An dieser Stelle hier über Kosten und Angebote zu sprechen, wäre unseriös.

1 Hilfreiche Antwort

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