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Optimaler Eigenverbrauch einer Solaranlage

Wir möchten ein grundlegend zu renovierendes EFH mit Dachneigung 22° nach Süden mit Stromspeicher u. PV ausrüsten.
Ziel dieses Projekts ist ein optimaler Eigenverbrauch. Unser aktueller Verbrauch liegt bei ca. 4000 kWh.
Welche Anlagenart ist empfehlenswert? Was gibt es bei der Umsetzung zu beachten?

Herr B. bei Fußgönheim, 24.11.2016

Photovoltaik Energieberater Fördermittelberatung

Hallo,

Wenn Sie eine PV-Anlage mit Speicher planen, empfehle ich die Senec-Cloud.
Für 4000Kwh brauchen Sie eine 7kwp PV-Anlage und ein Senec Li 5 Speicher.
Für die Cloud bezahlen Sie 19,95€ im Monat, fest für 20Jahre.
Dadurch ist Ihr gesamter Strombedarf bis 4500kwh abgedeckt.
Wenn Sie noch fragen haben, können Sie mich auch direkt anschreiben.
info@rittmann-elektrotechnik.de
Mit freundlichen Grüßen
Heiko Rittmann

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Bei 4000 kWh Jahresverbrauch an Strom ist von einem Tagesverbrauch von ca 11 kWh Strom auszugehen. Die Energiegewinnung schwankt nach Jahreszeit und Witterung. Der Begriff "Optimaler Eigenverbrauch" ist schwierig. Es gibt hier verschiedene Ansätze. Ein Ansatz könnte sein: 100 % Eigenversorgung, der Rest wird ins öffentliche Netz eingespeist. Würde bedeuten: Ein PV-Speicher von ca 11 kWh Speichkapazität, besser mehr, da der Akku nicht zu 100 % geladen und auch nicht zu 100 % entladen werden soll. Im Endeffekt sehr große PV-Anlage und sehr großer Speicher.. also sehr hohe Investitionskosten

Optimaler Eigenverbrauch könnte aber auch heißen: möglichst kleiner Invest mit möglichst großem Eigenverbrauchsanteil. Diesem Wert kann man sich nur durch iterative Berechnung annähern, so dass nicht pauschal gesagt werden kann. x m² PV-Anlage + der Y-Speicher - dann ist alles gut. Bei dieser Betrachtung kommt es z. B. auch darauf an, ob die intensiven Stromverbraucher wie Trockner, Kochen, Durchlauferhitzer... etc. eher tagesgängig sind, also während der Sonnenscheindauer oder eher dann benutzt werden, wenn es draußen dunkel ist... Nicht zuletzt ist bei der Betrachtung dann auch noch der Investitionspreis, also das konkrete Angebot mit eventuellen Fördermitteln zu beachten. Für eine Erstberatung ist ein Besuch bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale sicher sinnvoll. Im weiteren ist die Empfehlung von Herrn Schwarz (s. u.) sicher ebenfalls ein dann 2. Schritt
Mit freundlichem Gruß
Reinhard Schneeweiß
SCHNEEWEISS ARCHITEKTEN, Saarbrücken
Energieberater, Architekt, Sachverständiger

1 Hilfreiche Antwort

Hallo,
wir empfehlen eine dachparallele Installation. Wenn Sie etwas mehr Geld investieren möchten auch eine dachintegrierte Anlage.
Die ist zwar teurer, dafür sparen Sie die Dacheindeckung ein und sieht schick aus. (Reparaturen sind jedoch meist aufwändiger).
Um eine Aussage über die Dimensionierung der PV-Anlage und über den Speicher treffen zu können, fehlt die Angabe über die Größe der Dachfläche. Die Leistung der PV-Anlage ist abhängig von deren Größe und der Speicher, falls er sinnvoll ist, sollte in Relation zur Leistung der PV-Anlage stehen.

Gruß
Reiner Germann

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Grundsätzlich werden hier zwei völlig verschieden Formen der Energiegewinnung beschrieben, weshalb ich etwas näher daqruf einzugehen versuche.
Eine PH- Anlage i.B. eine Photovoltaik- Anlage wandelt die Sonnenenergie in Strom über einen Wechselrichter um und speist es in das öffentliche Netz, alternativ kann der durch Sonnenenergei gewonnene Strom für das interne Netz genutzt werden, was in einem EFH weniger sinnvoll zu sein scheint - die Gründe würde ich bei einer persönlichen Beratung darstellen.
Eine Solaranlage nimmt die aus Sonneneinstrahlung gewonnene Energie und speist damit einen Speicher, der die Speichermasse i.B. Wasser in das hauseigene Netz und versorgt Brauchwasser und je nach Speichermodul auch das Heizungsnetz.
Hierzu ebenfalls bei einer persönlichen Beratung detaillierte Erklärungen zu den Nutzungsarten einer solarthermischen Anlage, die wir in unserem Büro selbst bemessen können - die Auslegung einer Solaranlage ist zwingend dem Nutzerverhalten und der im Haushalt befindlichen Personenzahl anzupassen, da die Größe der solaren Module in engem Zusammenhang mit dem Volumen des Pufferspreichers steht.
Mit freundlichen Grüßen
René Bertsch
Sachverständiger für Schäden an Gebäuden & Energieberater Bafa

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Guten Tag,
Neigung und Ausrichtung sind sehr gut, da gibt es nichts zu optimieren. Preislich ist die Aufdachmontage immer noch das günstigste. Da für die optimale PV-Leistung (ca. 4-6 kWp = 35-45m²) keinesfalls die gesamte Dachfläche benötigt wird, ist die Indachmontage sowieso nicht sinnvoll. Sollten Sie jedoch ein KfW55 Effizienzhaus anstreben, könnte die Kombination von PV plus Solarthermie angedacht werden bzw. ein optisch vollflächige Belegung mit PV und Thermie. Das bedarf aber der Planung und Auslegung nach den Gebäudekennwerten bzw. einem Verbrauchsprofil. Ist ein E-Auto geplant? Dann darf die PV-Fläche größer sein. Das Gleiche gilt bei einer Wärmepumpe mit Flächenheizsystem.
Um eine gute Entscheidung zu treffen sollten verschiedene Gebäudemodelle, Heizsysteme und Anlagengößen simuliert werden. Das finanziert die Bafa mit einem 60%igen Zuschuss.
Bei weiteren Fragen einfach eMail schreiben oder anrufen.
Viele Grüße
A. Schwarz

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Guten Tag,
die Höhe des möglichen Eigenverbrauches hängt immer vom sogenannten Lastgang ab: Wenn Sie mittags zu Hause sind und eventuell auch tagsüber Wasch- und Spülmaschine starten können, kann ein höherer Eigenverbrauch realisiert werden und auch die PV-Anlage fällt dann größer aus.Je nach Nutzerverhalten und Speichergröße sollte Ihre PV-Anlage dann zwischen 4 und 8 kWp haben. Die große Spanne zeigt, wie viele Variablen beachtet werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Preisendörfer

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