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4 Antworten, zuletzt 24.05.2019

Antworten gegeben in

Wärmepumpe, Gasheizung, Solarthermie, Heizkörper



Ich kann mit der Diagnose Herrn Peters nur zustimmen.
Um das zu prüfen, sollten Sie sehen, ob die Gastherme beim Duchen normal heizt und das 3-Wege-Ventil zur Umschaltung Heizen/Warmwasser richtig funktioniert.
Wenn ja, ist es der Kalk.

Als dauerhafte Lösung bei hartem Wasser empfehlen wir den Einsatz eines Hygienespeichers mit Edelstahl-Wellrohr als Wärmetauscher. Dieser funktioniert wie ein Durchlauferhitzer.
Hygienespeicher verkalken nicht, brauchen keine Verzehranode, haben nur unter 20 Liter Frischwasser (eben hygienisch!) und sollten gleichzeitig als Pufferspeicher für die Heizung angeschlossen werden. Wir führen diese ab 150 Liter Volumen.
Dann hat die Therme auch längere Laufzeiten beim Heizen, muß also nicht so viel takten.

1 Hilfreiche Antwort

Es scheint ein Problem mit Luft in der Zuleitung zu den Heizkörpern zu bestehen.
Somit auch in den HK.
Alle HK im Haus absperren, Pumpe auf höchste Stufe (kein Proportionaldruck!) und die beiden HK einzeln öffenen und entlüften.
Sind die beiden Zuleitungen richtig im System angeschlossen?
Ist es ein Einstrangsystem??
Die Pumpe fällt als Ursache aus, wenn nebendran im EG die HK funktionieren.
Luft ist aber am wahrscheinlichsten!

5 Hilfreiche Antwort

Ohne Daten zum Haus und zum Verbrauchsverhalten der Bewohner kann keine genaue Angabe zum Stromverbrauch gemacht werden.

Wir empfehlen Erdwärmepumpen mit Grabenkollektor, bei denen die Wärmequelle (Grabenkollektor) nur ca. 10% einer Tiefbohrung kostet!

Der COP (Coefficient of Performance = Faktor, um den die Stromleistung vervielfältigt wird) liegt bei Grabenkollektoranlagen je nach Wärmepumpe bei 3,5 - 5. Damit würde also 1 kWh Strom bis zu 5 kWh Heizleistung erbringen.
Aus unserer Erfahrung würde ein Haus mit 100 m² und mittlerer Dämmung ca. 70 - 80 W/m² Heizleistung benötigen, also eine Heizung mit wenigstens 8 kW Leistung.
Bei einer Grabenkollektoranlage empfehlen wir hierfür einen Kollektor von ca. 60 m Länge mit einer Wärmepumpe von ca. 12 kW Heizleistung.

Die Heizleistung muß so hoch sein, damit der Kollektor nie mehr als 2/3 der Zeit benutzt wird, und er sich so in den Heizpausen gut regenerieren kann.

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Im Prinzip ja.
Eine thermische Solaranlage bringt um so mehr kWh Ertrag, je niedriger die Temperatur am Kollektor sein kann, um die benötigte Temperaturdifferenz zum Wasser unten im Speicher von ca. 10 - 12 K zu erreichen. Das Wasser unten wird dann natürlich nicht so warm wie sonst, aber es wird für die Gastherme vorgewärmt, was Gas einspart.

Aber besser und sinnvoller als die Speichertemperatur insgesamt absinken zu lassen ist es, die Gasheizung bei einem 1000 Liter Warmwasserspeicher (Boiler) durch 2 Temperaturfühler so zu steuern, daß immer die gewünschte Menge Wasser im unteren Bereich des Solarwärmetauschers möglichst kühl bleibt.
Bei 1000 Litern ist es also vorteilhaft, von oben bei ca. 100 - 200 Litern einen Fühler zu haben, der etwa bei Unterschreitung von 55°C die Gastherme anspringen läßt.
Ein Fühler bei ca. 500 Liter (Mitte vom Speicher) schaltet bei erreichen von beispielsweise 55°C die Gastherme wieder aus.
Dann bleiben 500 Liter Wasser im unteren Bereich mit ca. 10 - 20°C.
Wirkt die Gastherme über einen Wärmetauscher nur oben im Speicher, ergibt sich der beschrieben Effekt sowieso und eine Zweipunktregelung wie beschrieben läßt die Therme weniger takten und erhöht so deren Effektivität, ohne den Komfort von gut warmem Wasser zu verlieren.

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