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Malerexpress Rhein Main
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6 Antworten, zuletzt 11.03.2018

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Malerarbeiten, Fenster, Badezimmer, Gartengestaltung, Dämmung, Türen, Putzarbeiten, Energieberater, Architekt, Dach



Die Art zu dämmen hängt hauptsächlich von der künftigen Nutzung ab. Gerne erläutern wir Ihnen aber die verschiedenen Arten zu dämmen und deren Kosten:

Holzbalkendecken (oben abgedeckt)

Unter Dielen oder Platten auf Dachböden befinden sich oft Hohlräume. Diese Hohlräume (zwischen den Kehlbalken) sind in älteren Gebäuden zum Teil „nicht“ oder nur mit dünnen oder lückenhaft verlegten Matten gedämmt.

Lösung

Mit Einblasdämmstoff alle Hohlräume zwischen den Deckenbalken vollständig ausfüllen. Je nach Dicke der Hohlräume werden diese von Fachfirmen z.B. mit Zellulosedämmstoff, Mineralwollfasern oder Polystyrolgranulat über Schläuche verfüllt. Ein Materialtransport durch Treppenhäuser etc. ist nicht notwendig. Der Zeitbedarf für ein durchschnittliches EFH beträgt ca. 4 Stunden. Kosten: ab ca. 14 € je m² (Abhängig von Material und Dicke).

Wirkungslos wenn unterlüftet

Oben auf den Boden verlegte Dämmplatten bleiben wirkungslos (keine Energieeinsparung), wenn Luft in Hohlräumen darunter zirkulieren kann. Grund: Die von den beheizten Räumen in diesen Hohlräumen erwärmte Luft – und somit Heizenergie – kann meist über Leckagen nach außen entweichen!

Holzbalkendecken (oben offen)

Wenn eine Balkendecke oben offen ist, können auf ihr sehr leicht hohe Dämmstärken aufgebracht werden. Beim Einsatz von Dämmplatten (z. B. Mineralwolle) ist auf eine lückenlose Verlegung zu achten. Möglicherweise müssen hierfür Platten zugeschnitten werden. Besonders effizient, lückenlos und auch bei hohen Dämmstärken preisgünstig, ist das „offene“ Aufblasen von Zellulosedämmstoff. Hierbei können auch die Balken in einem Arbeitsgang mit „überdämmt“ werden. Eine Dämmstärke von 25 cm kostet ca. 16 € je m².

Begehbarkeit: Da weiche Dämmstoffe wie Zelluloseflocken oder Matten aus anderen weichen Dämmstoffen nicht oder kaum begehbar sind, können, falls erforderlich, Laufstege oberhalb der Dämmschicht montiert werden (meist OSB-Platten auf Stützen). Hiermit lassen sich auch größere Flächen realisieren. Wer selber mitarbeiten möchte, kann diese Podeste oder Stege „als Vorbereitung für Fachfirmen“ auch in Eigenleistung erstellen.

Beton- und massive Geschossdecken

Massive Decken können genauso wie die zuvor beschriebene „oben offene Holzbalkendecke“ gedämmt werden. Aufgrund der meist ebenen Betonoberfläche, bestehen jedoch noch weitere Optionen.

Dämmplatten

Dämmplatten können in stabiler nicht verformbarer Ausführung auf den Betonboden verlegt werden. Verbundplatten mit einer dämm- und einer festen begehbaren Schicht sind jedoch teurer als nicht beschichtete Polystyrol- oder Mineralwollplatten.

Holzbalkenkonstruktion

Hierbei wird auf die Betondecke eine Kreuzbalkenlage montiert. Bevor auf die Balken begehbare Platten verlegt werden, wird der Hohlraum zwischen den Balken mit Dämmmatten ausgefüllt. Hierzu müssen allerdings erhebliche Mengen Holz durch Treppenhäuser oder extra geschaffene Dachöffnungen auf den Dachboden transportiert werden. Hinweis: Bei der Berechnung des U-Wertes sind die holzbedingten Wärmebrücken zu berücksichtigen.

Dämmhülsen-System / Hufer-System

Stabile Papphülsen schaffen hier den Abstand – und somit einen Hohlraum – zwischen einer vorhanden Betondecke und einer neuen Ebene aus begehbaren OSB-Platten. Die Abstandshalter gibt es auch aus wärmebrücken-minimierten Holzelementen (z.B. beim Hufer-System).

Die so geschaffenen Hohlräume werden anschließend mit Zellulosedämmstoff oder Mineralfasern ausgeblasen. Da für hohe Dämmstärken, z. B. 40 cm für Passivhausanforderungen, gegenüber einer „normalen“ 25 cm Dämmschicht, nur geringfügig mehr Material benötigt wird, lassen sich mit dem Dämmhülsen- oder ähnlichen Systemen hohe Dämmwirkungen besonders preisgünstig realisieren. Mit diesem System wurden z.B. Geschossdecken von über 50 Schulen der Stadt Köln gedämmt. Das Dämmhülsensystem kann auch an erhöhte Brandschutzanforderungen angepasst werden. Die Tragkraft der Hülsenkonstruktion beträgt ca. 1,5 t je m².
Eine 25 cm hohe Wärmedämmung kostet ca. 44 € je m².
Alternativ kann man statt OSB-Platten auch zementgebundene Platten und statt Zellulose einblasbare Mineralwolle einsetzen.

Kosten: Die meisten Geschossdecken lassen sich zwischen 15 € und 80 € je qm dämmen. Preiswert lässt sich z. B. eine Einblasdämmung in vorhandene Hohlräume realisieren und teurer die Montage von begehbaren Verbunddämmplatten. Zusätzliche Nebenkosten entstehen z. B. durch das Öffnen und Schließen von Beplankungen, Abdichtungsarbeiten oder durch Fahrtkosten.

Lösungen für niedrige Deckenhöhen

Wenn bei sehr niedrigen Deckenhöhen die Begehbarkeit durch eine Dämmung nicht weiter eingeschränkt werden soll, können statt konventioneller Dämmstoffe (WLS 040) Hochleistungsdämmstoffe (WLS 013 – WLS 025) eingesetzt werden. Mit diesen lassen sich die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) auch mit geringeren Schichtstärken erreichen. Allerdings sind diese Dämmstoffe deutlich teurer.

5 Hilfreiche Antwort

Gerne gebe ich Ihnen zu Ihrer Frage eine rein fachliche Antwort ohne den Hintergedanken hier etwas verkaufen zu wollen und schon gleich gar nicht etwas was gar nichts bringt. Fakt ist und bleibt, das es schon richtig ist, dass die Wandtemperatur 14 Grad nicht unterschreiten sollte, dennoch ist mindestens genauso wichtig, dass der Taupunkt der bei einem Temperaturunterschied von 5-6 Grad Unterschied dann Eintritt wenn warme Luft auf Kalte oder kalte Luft auf warme trifft, dann bildet sich Kondenswasser. Genauer gesagt:

Der Taupunkt ist der Punkt, bei dem die relative Luftfeuchte gerade 100% erreicht und das in der Luft vorhandene Wasser zu kondensieren beginnt. Die Luft kann im Taupunkt kein weiteres Wasser mehr aufnehmen und die vorhandene Feuchtigkeit geht vom gasförmigen in den flüssigen Zustand.

Der Taupunkt ist insofern wichtig, da Feuchtigkeit ein wichtiger Faktor bei der Bildung von Schimmel ist.

Taupunkt und Schimmel stehen in einem engen Verhältnis. Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 70% - 75% wird die Bildung von Schimmel begünstigt. Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100% spricht man vom Taupunkt. Normalerweise liegt die Luftfeuchtigkeit in Räumen zwischen 40% - 60%. Im Bad oder in der Küche kann die Luftfeuchte jedoch auch schnell höhere Werte erreichen. Die Luftfeuchte ist neben der Verdunstung von Wasser, durch Atmen, Pflanzen, Kochen, Duschen oder Baden abhängig von der Temperatur. Je höher die Temperatur in Räumen ist, umso mehr Wasserdampf kann die Luft aufnehmen.

Doch gerade an Fenstern und Außenwänden ist die Temperatur im Winter oft deutlich geringer als die allgemeine Zimmertemperatur. Durch diese geringere Temperatur steigt die relative Luftfeuchte an diesen Bauteilen stark an und der Taupunkt wird schneller erreicht. Dies spiegelt sich beispielsweise an beschlagenen Fensterscheiben nach dem Duschen wieder.

Um Schimmel zu vermeiden, hilft es richtig zu heizen und zu lüften. Durch das Heizen wird die Temperatur auch an kritischen Bauteilen erhöht und die Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Durch regelmäßiges Lüften kann die feuchte Luft nach draußen transportiert werden und die Luftfeuchtigkeit sinkt ebenfalls. Gerade im Winter, wo wenig Feuchtigkeit in der kalten Luft gespeichert ist, reicht kurzes aber regelmäßiges Lüften aus, damit der Taupunkt an kritischen Bauteilen nicht erreicht wird.

Taupunkt und Dämmung

Durch das Dämmen der Fassade kann weniger Wärme nach außen entweichen. Dadurch sind Wände innen wärmer und der Taupunkt wird nicht erreicht. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf die korrekte Ausführung der Dämmarbeiten. Entstehen bei der Dämmung der Fassade sogenannte Wärmebrücken, das heißt die Dämmung weisst an diesen Stellen Risse oder Löcher auf, kommt es genau an diesen Stellen zu einer Absenkung der Temperatur. Diese geringere Temperatur wiederum begünstigt den Taupunkt und Schimmel bildet sich.

Die Lösung ist für uns dahingehend was den Taupunkt aber auch die niedrige Wandtemperatur an sich anbelangt die, hier eine Dämmu g zum einen anzubringen und zum anderen aber in einer Art und Weise sicher zu stellen, dass sich kein neuer Schimmel bilden kann und eine Lösung zu schaffen, wenn auch die Ursache noch nicht gefunden oder behoben ist und das kann wie unten schon richtig erwähnt durch Calciumsilikatplatten erfolgen.

Kleiner Tip noch am Rande, sofern Jalousiekästen in dem Zimmer sind, da mal rein schauen, ob keine Feuchtigkeit oder sogar schon Schimmel drin sitzt.

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Qualitätsstufe 3 (Q 3)

Q 3 ist eine Sonderverspachtelung für erhöhte Anforderungen an die gespachtelte Oberfläche. Dementsprechend sind neben der Grund- und Standardverspachtelung (Q 1 und Q 2) noch weitere Arbeitsgänge notwendig. Für das Erreichen der Qualitätsstufe 3 muss die Kartonoberfläche einmal überspachtelt und mit der Glättkelle scharfkantig abgezogen werden (Porenverschluss). Erforderliche Trocknungszeiten zwischen den Spachtelgängen sind einzuhalten.

Qualitätsstufe Q 3 eignet sich für:

fein strukturierte Anstriche und Beschichtungen
Oberputz, dessen Körnung nicht mehr als 1 mm beträgt

Die Kosten liegen bei 10-12 € pro Quadratmeter.

Für weitere Fragen erreichen Sie uns auch gerne per Mail oder telefonisch.



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Über das von uns für Kunden und Interessenten eingerichtete Online Terminsystem können Sie ganz bequem und direkt Besichtigungstermine und Rückrufe oder sonstige Anliegen buchen. Unser Terminbuchungssystem führt Sie ganz selbsterklärend und einfach durchs Programm. Der schnellste Weg einen Termin zu vereinbaren der Ihnen am besten passen würde, oder um sonstige Mitteilungen und Anliegen an uns zu übermitteln.

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Wir sind die Firma Malerexpress Rhein Main und Arbeiten im Bereich Dämmung mit dem Internetportal der DAA zusammen. Wir sind in der Lage Ihr Anliegen fachgerecht zu bearbeiten und senden Ihnen gerne anbei unsere Kontaktdaten. Bei Interesse können Sie sich gerne telefonisch an uns wenden, um einen kostenlosen Besichtigungstermin zu vereinbaren:

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Grundsätzlich ist es ja so, dass es einen Grund haben muss, warum die Abtönfarbe nicht getrocknet ist. Scheinbar ist Ihr Untergrund nicht tragfähig-oder bzw. saugfähig. Nun haben Sie das Ganze übermalt und es scheint trocken zu sein, aber es riecht stark nach Farbe oder sonstigen nicht üblichem Geruch!? Wenn Sie an der Farbe die gestrichen wurde, sofern noch was übrig riechen, wäre es interessant zu wissen, ob es der gleiche Geruch ist? Normalerweise riechen Dispersionsfarbe kaum bis gar nicht! Haben Sie vielleicht Lösemittelhaltige Farbe verwendet? Das wäre meine einzige logische Erklärung dafür. Oder durch das streichen hat sich irgend ein Altbelag durch die Feuchtigkeit der neuen Farbe wieder verflüssigt und dieser riecht so komisch!? Mal prüfen und wieder Bescheid geben.

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Eine gute Feuchtraumfarbe wirkt sehr zuverlässig gegen Pilzbildung und Schimmelbefall, weil sie mit Fungiziden (siehe auch: Antischimmelfarbe) durchsetzt ist. Meist sind diese auf Acrylbasis, also auch mit Wasser zu verdünnen und zu entfernen, solange sie noch nicht ausgetrocknet ist. Sie ist in der Regel scheuerbeständig und nimmt selbst im nassen Zustand ein heftiges Abschrubben nicht übel. Antischimmelfarbe ist bei weitem nicht so gesund und sollte deshalb auch gar nicht verwendet werden. Wichtig ist auch gerade im Badezimmer,für eine gute Lüftung zu Sorgen und dafür das die Luftfeuchtigkeit nicht zu lange über 55-60% relative Luftfeuchtigkeit liegt.Nicht nur Fenster kippen, sondern wirklich das Fenster aufmachen und durchlüften. Kleine Feuchtemesser aus dem Baumarkt Schäden hier nicht, um immer wieder mal einen Blick auf die Prozentzahl der Luftfeuchtigkeit zu schauen.

Wichtigsten Hinweis auf die Abriebbeständigkeit gibt die EN-Norm 13300. Diese ist in mehrere Klassen unterteilt, wobei Klasse I und II für Küche und Bad geeignet sind. Andere Wandfarben bleiben bei einer derartigen Behandlung gern einmal im Schwamm statt an der Wand. In früheren Zeiten wurde bei der Wandfarbe in Feuchträumen oft zu Ölfarben gegriffen, die jedoch extrem schwer wieder zu entfernen waren und auf einer bereits leicht fettigen oder feuchten Wand gar nicht erst vollständig hafteten. So wurden diese Ölfarben bereits beim Streichen fleckig und waren danach nicht zu überstreichen. Dafür wurde heute die Feuchtraumfarbe entwickelt, die zum einen leicht mit einem anderen Ton oder anderem Material überarbeitet werden kann.

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