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Batteriespeicher für 6,8 kWp-Anlage: Wirtschaftlichkeit, Dimensionierung, Kosten, Förderung

Wir haben eine 6,83 kwp Photovoltaik Anlage und interessieren uns für einen Batteriespeicher. Wir haben einen Stromverbrauch von durchschnittlich 4.200 kwh im Jahr. Meine Fragen: 1. Lohnt sich die Anschaffung eines Batteriespeichers? 2. Wie sollten wir dimensionieren? 3. Kosten 4. Welche Zuschüsse gibt es. Auf eine Fremdfinanzierung sind wir nicht angewiesen. Hier kommt natürlich auf die Konditionen bzgl. Zuschuß an.

Herr R. bei Frankfurt am Main, 04.03.2019

Photovoltaik

Sind die 4.200 kWh in Jahr der Gesamt-Stromverbrauch oder ist hier der Eigenverbrauch aus der PV-Anlage schon abgezogen?
Damit Sie die passende Größe für den Nachtverbrauch, also da wo die Sonne nicht scheint bzw. kein Licht auf die Module fällt, treffen, empfehle ich von ca. 20 Uhr bis zum nächsten Früh ca. 7/8 Uhr den Nachverbrauch abzulesen. Die Grundgröße wird irgendwo zwischen 3-6 kWh liegen. Bei einem Verbrauch von ca. 42.00 kWh werden Sie ca. 1.400/1.500 kWh im Jahr über den Speicher zusätzlich direkt nutzen können, welche Ihnen einen Wert, Einsparung zwischen 250-350 € im Jahr bringt. Die Kosten sind abhängig, wie das System aufgebaut werden kann, welche Teile, Inverter schon verbaut ist und welches Produkt/Akkusystem eingesetzt werden soll. Die Grundkosten werden ca. bei 4.000 e beginnen.

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Einen Stromspeicher sich nachzurüsten lohnt in den meisten Fällen.
Der Stromspeicher sollte eine Größe von mindestens ca. 6,5 bis ca. 10,0 kWh haben, diese Größe hängt von ihrem Verbrauchsverhalten ab.
Es muss eine gute wirtschaftliche Stromspeicherlösung für Sie gefunden werden. Kleine Stromspeicherlösungen, sowie die meisten Nachrüstlösungen für Stromspeicher, oder auch Lösungen von Sonnen, Senic und co. sind nur scheinbar wirtschaftlich und in Wirklichkeit meist überteuerte Lösungen, von denen ich meinen Kunden als Sachverständiger und Gutachter abrate.
Vor der Anschaffung eines solchen Systems sollte eine genaue Betrachtung mit einer anschließenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erfolgen. Kaufen Sie keine Stromspeicherlösung, wie eine Katze in einem Sack, oder auf gut Glück!
Hier tut kompetente Beratung vom Fachmann gut.
Aber jetzt nicht zu der Verbraucherzentrale rennen, den die haben meiner Erfahrung wenig bis keine Ahnung!

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Mehr Unabhängigkeit ist immer gut ;-)
Wie wirtschaftlich man das ganze darstellen kann, ist insbesondere von der Höhe Ihrer aktuellen Einspeisevergütung abhängig.

Grundsätzlich sollte Ihre Autarkie ohne Akku bei max. 30 Prozent liegen.
Wird ein passender Speicher (> 6 kWh) nachgerüstet, kann diese auf ca. 60-70 Prozent erhöht werden.

Es könnte ebenfalls interessant sein, das Brauchwasser in den Sonnenmonaten mit einer Brauchwasserwärmepumpe (meist günstige Nachrüstung mögl.) bereit zu stellen.

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Wir haben bei unseren Kunden bislang gute Erfahrungen mit Senec gemacht. Bei der angegebenen Größenordnung von Verbrauch und Erzeugung wäre ein Speicher von 2,5 oder 5 kWh ok, eher der kleinere. Sunny Clean verkauft und nimmt diesen für netto 4.990€ in Betrieb. Damit dürfte ein Großteil der Restmengen in den Eigenverbrauch geführt werden. Zuschüsse gibt es nicht mehr! Leider! Manche Stadtwerke geben aber etwas dazu, hier heißt es vor Ort nachfragen!

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