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Ölheizung durch Wärmepumpe ersetzen

Umbau von Ölheizung auf Wärmepumpe:
Ich bewohne eine DHH mit ca. 130 m² Wfl. auf ca. 300 m² Grund. Derzeitig mit Ölheizung. Nach Recherche übers Landratsamt wäre sowohl eine GWWP oder eine EWS auf meinem Grundstück möglich. Hauswärmebedarf derzeit ca. 150 kWh/a inkl. WW. Heizsystem derzeit Flächenheizkörper. Ölbrenner 21 kW. Höchste bisherige Vorlauftemperatur waren 55 grad. Deshalb gehe ich auch bei den konventionellen Flächenheizkörpern davon aus, dass die Ölheizung durch eine 2-stufige WP zu ersetzen sein müsste. Liege ich mit dieser Annahme richtig?

Herr S. bei Augsburg, 14.09.2018

Wärmepumpe Ölheizung
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Finger weg ..... WP + Heizkörper taugt nix !!! (wird auch jeder Hersteller bestätigen). Ölbrennwertgerät mit Sonnenkollektoren und Heizungsunterstützung
Damit fahren Sie in ihrem Fall am besten und günstigsten. Förderung gibts auch noch ein wenig.
Grundwasser ..... Wissen was die Bohrungen dafür kosten ??
Dann noch die Kosten für Photovoltaik ..... + Montage ca. 60.000 Euro
Also entweder keine Ahnung oder will man hier richtig Umsatz machen ??
Förderung kann man mittlerweile eh kicken.

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Bei Vorlauftemperaturen von mehr als 40° sind Wärmepumpen problematisch, sie funktionieren teilweise zwar auch mit höheren Vorlauftemperaturen. Die Leistungszahl sinkt aber, damit steigt der Strombedarf und die Heizkosten. Die Lebensdauer wird geringer. Eine Wärmepumpe ist nur im gutgedämmten Neubau mit Fußboden- und/oder Wandheizung im Bezug auf die Heizkosten anderen Heiztechniken überlegen oder zumindest gleichwertig, bei der Lebensdauer tut sie sich allerdings schwer.

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Wärmepumpen sind grundsätzlich nicht zu empfehlen. Hohe Anschaffungskosten, sehr hoher Energieverbrauch, kurze Lebensdauer, hohe Reparaturanfälligkeit und damit hohe Betriebskosten allgemein. Viele Wärmpumpenbesitzer ärgern sich über zu hohe Betriebskosten. Wer denkt, dass man sparen kann der irrt gewaltig. Wir haben schon viele Anlagen ausgebaut und Pelletheizungen oder Erdgasablagen installiert.

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Ja da liegen sie nicht falsch, eine Inverter Wärmepumpe evtl Grundwasser, bevorzugt wäre sinnvoll, da die WP ziemlich Strom verbrauchen, würde ich mir Gedanken machen eine Indoor Wp zu nehmen oder mit Photovoltaik und einen Batteriespeicher das ganze rund zu machen.Kann Sie gerne weiter beraten, da auch diverse Förderungen intersessant sein könnten. mit energiereichen Grüßen Krojer

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