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Wann lohnt sich eine Brennstoffzelle?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 150qm Wohnfläche. Unsere Buderus Gasheizung soll vor der nächsten Heizperiode ausgetauscht werden. Bei Recherchen bin ich da auf die Brennstoffzelle gestoßen. Da sind ja höhere Kosten aber auch eine attraktivere Förderung zu erwarten (z.B. https://www.heizungsfinder.de/brennstoffzelle/heizung-foerderung). Ab wann lohnt sich das Ihrer Meinung nach? Ist das Konzept schon ausgereift und welche Hersteller sind zu empfehlen?

Frau B. bei Emsdetten, 25.04.2018

Gasheizung Brennstoffzelle

Die Wärme und Strom erzeugende Brennstoffzelle Logapower FC10 von Buderus ist die zukunftsweisende Lösung für effiziente und umweltschonende Energienutzung.Hausbesitzer können attraktive Fördermöglichkeiten bis zu 10.530 € pro Anlage in Anspruch nehmen.
Damit liegen die Investitionskosten abzüglich Förderung bei ca.19000 €. Nähere Informationen zu Fördermöglichkeiten erhalten Sie im Buderus „Serviceleitfaden“, unter der Hotline 06190-9263-492

Unter diesem Link erhalten Sie weitere Informationen.
https://www.buderus.de/de/produkte/catalogue/buderus-produkte-fur-ihr-haus/stromerzeugung/brennstoffzellen-energiezentrale
/102411_logapower-fc10.

Sofern Sie einen Einschätzung/Vergleich zu einer Gasbrennwertheizung bzw. in Kombination mit Solarer Unterstützung wünschen, benötigen wir noch weitere Angaben wie Stromverbrauch, bisheriger Gasverbrauch, aktueller Strom und Gaspreis.
Sobald diese Daten vorliegen können wir eine genauere Einschätzung vornehmen.

Frau B., 27.04.2018

Danke schon einmal für die Antwort. Die Förderung ist natürlich interessant - ich schaue mir die Unterlagen mal genauer an.

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Wir vertreiben BSZ von Solidpower und können versichern, dass die Anlagen einwandfrei funktionieren. Der BluEGEN wird mit 12.450 Euro gefördert und macht IMMER Strom, egal, ob es kalt oder warm, hell oder dunkel ist. Eine BSZ ist generell sehr interessant und wird noch interessanter, wenn man ein E-Auto hat oder sich in den nächsten Jahren eines anschaffen will.

Beste Grüße
Thomas Deus/Fa. GO BHKW GmbH

Frau B., 30.04.2018

Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie lange ist eigentlich die Garantiedauer bei Brennstoffzellen? Gibt es da Unterschiede zu normalen Heizungen?

Die Solidpower-BSZ werden mit 12.450 Euro gefördert, Voraussetzung dafür ist der Abschluss eines Vollwartungsvertrags mit dem Hersteller. Bei Solidpower läuft dieser 10 Jahre und deckt alle nur erdenklichen etwaigen Reparaturen ab.

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Innovation zum Anfassen. Seit Ende letzter Woche haben wir eine Brennstoffzellenheizung in unserer Ausstellung aufgebaut. Durch den speziellen Aufbau der Brennstoffzellen kann neben Wärme auch elektrische Energie erzeugt werden. Zur Spitzenlastabdeckung ist ein „normales“ Gas-Brennwertgerät integriert.

Die Brennstoffzellenheizung ist mittlerweile so ausgereift, dass sie spürbar vergünstigt vom Hersteller angeboten werden kann. Zusammen mit den staatlichen Förderungen von über 40% der Investitionssumme ergibt sich hier für viele Modernisierer/Sanierer oder auch Bauherren ein lukratives Investment.

Geht es um die angesprochene Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzellenheizung, kommt es dabei vor allem auf die örtlichen Gegebenheiten an. Wirtschaftlich ist der Betrieb dabei immer dann, wenn die Einsparungen durch den vermiedenen Stromeinkauf – also den selbst genutzten Strom – und die Einspeisevergütung – also den verkauften Strom – in einer überschaubaren Zeit über den anfänglichen Investitionskosten liegen.

Ob das so ist, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Zu unterschiedlich sind die Eigenschaften und Voraussetzungen verschiedener Wohnhäuser.

Es lässt sich jedoch sagen, dass bei einem durchschnittlichen Strom- und Gasverbrauch die Amortisationsrate bei ca. 7 Jahren liegt. Die Brennstoffzellenheizung schafft es demnach, sich noch in der 10 jährigen Garantiezeit zu refinanzieren und anschließend Gewinn zu erwirtschaften. Ein reguläres Gasbrennwertgerät bräuchte hierfür ca. 17 Jahre. Bei den absehbar steigenden Strompreisen, amortisiert sich die Brennstoffzellenheizung noch schneller.

Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz der Brennstoffzellenheizung ist allerdings immer eine individuelle, fachgerechte Planung und Beratung aufgrund Ihrer aktuellen Verbrauchsdaten.

Gerne können Sie sich für einen unverbindlichen Beratungstermin in unserer Ausstellung telefonisch oder per E-Mail melden.

Im Übrigen: Als Gebäudeenergieberater des Handwerks übernehmen wir sämtliche Antragsformalitäten für Sie.

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Die Brennstoffzellenheizung Vitovalor 300 von Viessmann ist die, derzeit einzige, Brennstoffzellenheizung die auf eine sehr große Markterfahrung zurückblicken kann. Diese Anlage ist für viele Anwendungsfälle geeignet. Vorrangig ist es für das Einfamilienhaus und das kleine Mehrfamilien gedacht. Gerne könne Sie über die Homepage von Viessmann unter Viessmann.de oder direkt bei uns, weitere Informationen erhalten. Kontakt über kien.de

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