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Bauelemente2000 Rainer Tritschler
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3 Antworten, zuletzt 12.03.2018

Antworten gegeben in

Dach, Dämmung, Entsorgung, Fenster, Energieberater, Architekt



Grundsätzlich schließe ich mich den Antworten an, sofern wir über Markenqualitäten sprechen.
Leicht können sich die Profile schon gar nicht verziehen, sofoern sie fachmännisch montiert wurden. Ich erlebe immer wieder, dass schlampige Monteure die Verklotzung zwischen dem Scheibenpaket und dem Rahmen entfernen. Diese Verklotzung stellt aber sicher, dass sich die Rahmen nicht verziehen. Besonders bei außen-farbigen Fenstern (anthrazit oder dunkle Holzdekore) ist es ausgesprochen wichtig, dass Elemente ab ca. 1 Meter Breite oder Höhe ein Dekompressionsventil haben, welches den Überdruck durch
starke Sonneneinstrahlung abbaut. Ohne dieses montieren wir grundsätzliche keine Fenster mehr.
Das Vergilben gehört seit vielen Jahren der Vergangheit an, die Kunststoffe heutiger Markenfenster leiden nicht unter diesem Mangel.

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Wenn keine Dampfbremse vorhanden ist, kann man trotzdem dämmen, man muss dann diffusionsoffene Dämmstoffe wie z.B. Alpor verwenden. Voraussetzung ist, dass oberhalb der Dämmschicht eine ausreichende Belüftung vorhanden ist (lüftende Dacheindeckung oder Querlüftung), damit die Wasserdampfdiffusion abtrocknen kann.

Eine Folie oberhalb der Dämmschicht birgt die Gefahr, dass der Wasserdampf innerhalb der Deckenkonstruktion bleibt und Schäden anrichtet. Gerade im Bereich der obersten Geschossdecke gibt es das Problem der wirklich dichten Randabschlüsse.
Deshalb rate ich davon ab.

Die alpor-Schüttdämmung bringt Ihnen bei 16 cm bereits einen U-Wert von 0.193.
Zusätzlich kann man auf den Balken noch eine 10 cm starke Geschossdeckendämmung aufbringen, mit einem U-Wert von 0.287, was einen Gesamt-U-Wert von unter 0,15 bringt.

Ich rate jedoch nur zur erstgenannten Lösung, die mit 0,193 eine effektive und unproblematische Lösung darstellt. Auf jeden Fall muss man sich die Situation vor Ort anschauen.

1 Hilfreiche Antwort

Wer eine Dacheindeckung komplett erneuert, MUSS die Vorgaben der EnEV einhalten.
Sofern es sich um bewohnten Dachraum handelt, muss geprüft werden, ob es raumseitig eine wirksame Dampfbremse gibt,
denn Das Trazezblech ist absolut dicht und aufsteigende Wasserdampfdiffusion würde nicht abtrocknen können und so die Konstruktion schädigen. Eine Zwischensparrendämmung mit Styropor ist in der Regel nicht dicht, ersetzt schon gar keine Dampfsperre.
Die genaue Situation kann man nicht mit einer Ferndiagnose beurteilen, die muss sich ein Fachmann anschauen.

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