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Photovoltaik Miete rentabel?

Inwieweit ist eine Photovoltaikanlage zur Miete rentabel?
Es handelt sich um ein Neubau (ScanHaus). Mein Jahresverbrauch liegt bei ca. 4,200 Kwh

Herr K. bei Neustrelitz, 31.03.2020

Photovoltaik

Eine Miete ist grundsätzlich immer teurer als der Kauf. Sie müssen bedenken, das es eine Einspeisevergütung für den Strom nach EEG für 20 Jahre gibt. Ein zweites wichtiges Kriderium ist der Eigenverbrauch des Solarstromes in Ihrem Hause. Sie produzieren Ihren Strom für mehr als 25 Jahre auf Ihrem Dach für ca. 0,10 EUR/kWh. Der aktuelle Strompreis liegt in DE bei ca. 0,33 EUR / kWh. Alleine diese Differenz über 20/25 Jahre gerechnet, macht einen kauf deutlich rentabler als eine Miete. Die meisten Anbieter auf dem Markt für PV-Miete möchten, dass Sie den produzierten Strom a) direkt dem Anbieter überschreiben und b) meistens auch Strom vom PV-Miete Anbieter abkaufen müssen. Ein wechsel zu einme günstigeren Anbiter für Strom ist in den meisten Fällen nicht möglich. Ich finde daher diese Angebote nicht wirklich gut und eher intransparent.

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Eine Photovolatikanlage refinanziert sich über den Strom, den diese Poroduziert und mit welchem man seinen eigenen Stromverbrauch deutlich senken kann.
Wenn ein fremder Investor auf dem Dach eines EFH eine PVA errichtet, muß er den enstandenen Aufwand refinanzieren und sich außerdem gegen das finanzielle Risiko, welches er dabei eingeht, absichern. Der Bewohner des Hauses möchte aber ebenfalls einen "Vorteil " von der PVA auf seinem eigenen Dach haben. Der Kuchen (Stromproduktion) muß also auf zwei Parteien aufgeteilt werden, den Investor und den Besitzer des Daches. Nach Berechnungen von Fachleuten zahlt der Hausbesitzer im Laufe der Jahre an Miete ca. 2/3 mehr, als wenn er selbst in die Anlage investiert hätte. Außerdem bleibt das Risiko, daß der Investor auch in die Insolvenz gehen kann. Dann ist ungewiß, was dann aus der PVA wird, da diese ja nicht dem Eigentümer des Hauses gehört.

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